Schwerpunkt-Tag: Polizei erwischt tausende Autofahrer am Handy
Die Polizeien der Bundesländer bewerten ihren gestrigen Aktionstag gegen die Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer als Erfolg. Tausende Fahrer seien dabei erwischt worden, wie sie sich während der Fahrt nebenher noch mit ihrem Mobiltelefon beschäftigten. Verbunden war dies mit entsprechenden Aufklärungs-Aktivitäten.
Infografik: Mit dem Handy am Steuer wird's teuer
An der gesamten Schwerpunkt-Aktion sollen im gesamten Bundesgebiet letztlich rund 11.000 Polizisten beteiligt gewesen sein. Einige von ihnen führten Kontrollen mit dem Schwerpunkt auf der Handynutzung am Steuer durch, andere waren aber auch koordinatorisch oder mit der Öffentlichkeitsarbeit gegenüber den Bürgern an der Aktion beteiligt.
Nach einer ersten Einschätzung zeigte sich, was im Grunde erwartet wurde: Auch die inzwischen erhöhten Strafen für Verkehrsteilnehmer, die sich von ihrem Mobiltelefon ablenken lassen, haben nicht gerade dazu geführt, dass die Geräte unangetastet bleiben. Im Laufe der Aktion wurden rund 3100 entsprechende Verstöße registriert und die Täter müssen mit Geldstrafen von rund hundert Euro und einem Punkt in der Flensburger Datei rechnen.
Um hier voranzukommen, wurden in einigen Orten beispielsweise gesonderte Fahrstrecken aufgebaut, in denen Fahrer testen konnten, wie gut sie in der Praxis sowohl dem Verkehr als auch ihrem Mobilgerät Aufmerksamkeit schenken können. Das Ergebnis dürfte für viele ernüchternd gewesen sein. Das ist nicht verwunderlich - kommen doch Verkehrswissenschaftler in Untersuchungen zu dem Ergebnis, dass eine Ablenkung durch das Mobiltelefon das Unfallrisiko ebenso stark steigert wie ein Blutalkoholgehalt zwischen 0,8 und 1,0 Promille.
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Infografik: Mit dem Handy am Steuer wird's teuer
An der gesamten Schwerpunkt-Aktion sollen im gesamten Bundesgebiet letztlich rund 11.000 Polizisten beteiligt gewesen sein. Einige von ihnen führten Kontrollen mit dem Schwerpunkt auf der Handynutzung am Steuer durch, andere waren aber auch koordinatorisch oder mit der Öffentlichkeitsarbeit gegenüber den Bürgern an der Aktion beteiligt.
Nach einer ersten Einschätzung zeigte sich, was im Grunde erwartet wurde: Auch die inzwischen erhöhten Strafen für Verkehrsteilnehmer, die sich von ihrem Mobiltelefon ablenken lassen, haben nicht gerade dazu geführt, dass die Geräte unangetastet bleiben. Im Laufe der Aktion wurden rund 3100 entsprechende Verstöße registriert und die Täter müssen mit Geldstrafen von rund hundert Euro und einem Punkt in der Flensburger Datei rechnen.
Aufklärung unbedingt nötig
Verbunden wurde das mit entsprechenden Ansprachen, die Autofahrer und andere stärker für das Problem sensibilisieren sollen. Und es ist durchaus ein steiniger Weg, der hier zu gehen ist. Es hat durchaus seine Zeit gedauert, bis es für die allermeisten Autofahrer zur Selbstverständlichkeit wurde, dass man sich alkoholisiert nicht mehr ans Steuer setzt. Die Ablenkung durch Handys spielt in der Auseinandersetzung hingegen erst seit kurzer Zeit eine Rolle.Um hier voranzukommen, wurden in einigen Orten beispielsweise gesonderte Fahrstrecken aufgebaut, in denen Fahrer testen konnten, wie gut sie in der Praxis sowohl dem Verkehr als auch ihrem Mobilgerät Aufmerksamkeit schenken können. Das Ergebnis dürfte für viele ernüchternd gewesen sein. Das ist nicht verwunderlich - kommen doch Verkehrswissenschaftler in Untersuchungen zu dem Ergebnis, dass eine Ablenkung durch das Mobiltelefon das Unfallrisiko ebenso stark steigert wie ein Blutalkoholgehalt zwischen 0,8 und 1,0 Promille.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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