Alter Trick: Chinesische Firmen umschiffen Trumps Zölle über Drittländer
Während sich in Washington und anderswo die Politiker aufgrund der durch die US-Regierung verhängten Zölle streiten, reagiert man in China offenbar pragmatisch auf das Problem. Statt auf eine mögliche Einigung im Handelskrieg zwischen den USA und ihrem größten Zulieferer China zu warten, umschiffen viele chinesische Firmen und ihre Partner die Zölle einfach - im wahrsten Sinne des Wortes.
Wie das japanische Wirtschaftsblatt Nikkei Asian Review berichtet, gehen Analysten und Geschäftsleute aus der Region davon aus, dass die chinesischen Hersteller diverser Güte bei der Suche nach Möglichkeiten zum Kampf gegen die vielfach als unnötig empfundenen Zölle auf altbekannte Mittel zurückgreifen dürften. Statt ihre Produkte direkt in die USA zu verschiffen, setzen vor allem kleinere und mittelgroße Firmen auf Umwege.
Die Tricks dürften sich in den kommenden Monaten ausbreiten, schließlich können viele Firmen ihre Lieferkette nicht einfach kurzfristig verändern und dabei mal eben die Produktion in andere Länder außerhalb Chinas verlagern, heißt es. Gerade bei Elektronikprodukten sei dies wahrscheinlich, weil die Zölle die ohnehin schmalen Gewinnmargen in diesem Bereich komplett hinfällig machen würden.
Am Beispiel von Solarzellen lassen sich die Versuche der Umgehung von Zöllen bei der Einfuhr in die USA laut Marktbeobachtern schon seit Jahren nachvollziehen. So hatten die USA schon 2012 begonnen, hohe Abgaben auf die Einfuhr von günstigen Solarzellen aus China zu verlangen, woraufhin die chinesischen Lieferanten begannen, ihre Erzeugnisse über Taiwan in die Vereinigten Staaten zu bringen.
Mittlerweile hat die US-Regierung ihre Zollabgaben in diesem Bereich auf Taiwan ausgedehnt, doch die Hersteller lassen sich wohl auf das Katz-und-Maus-Spiel ein: Sie liefern ihre Produkte mittlerweile verstärkt über Partner in Südkorea, Malaysia, Thailand oder auch Vietnam in die USA.
Methode wird seit Jahren praktiziert
Umwege ist dabei wörtlich gemeint, denn die Firmen haben als Reaktion auf die Zoll-Streitereien begonnen, ihre Güter schlichtweg über andere asiatische Länder in die USA zu exportieren. So werden angeblich zunehmend Produkte über andere asiatische Länder wie Thailand oder Vietnam in die USA gebracht, um so die neu verhängten Einfuhrzölle der Trump-Administration zu "umschiffen".Die Tricks dürften sich in den kommenden Monaten ausbreiten, schließlich können viele Firmen ihre Lieferkette nicht einfach kurzfristig verändern und dabei mal eben die Produktion in andere Länder außerhalb Chinas verlagern, heißt es. Gerade bei Elektronikprodukten sei dies wahrscheinlich, weil die Zölle die ohnehin schmalen Gewinnmargen in diesem Bereich komplett hinfällig machen würden.
Am Beispiel von Solarzellen lassen sich die Versuche der Umgehung von Zöllen bei der Einfuhr in die USA laut Marktbeobachtern schon seit Jahren nachvollziehen. So hatten die USA schon 2012 begonnen, hohe Abgaben auf die Einfuhr von günstigen Solarzellen aus China zu verlangen, woraufhin die chinesischen Lieferanten begannen, ihre Erzeugnisse über Taiwan in die Vereinigten Staaten zu bringen.
Mittlerweile hat die US-Regierung ihre Zollabgaben in diesem Bereich auf Taiwan ausgedehnt, doch die Hersteller lassen sich wohl auf das Katz-und-Maus-Spiel ein: Sie liefern ihre Produkte mittlerweile verstärkt über Partner in Südkorea, Malaysia, Thailand oder auch Vietnam in die USA.
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