Microsoft verteilt neue Intel Microcode-Patches gegen Spectre und L1TF
Microsoft startet die Verteilung neuer Microcode-Updates, die CPU-Schwachstellen von Intel beheben. Dabei sind jetzt auch Patches für die erst vor kurzem vorgestellte Foreshadow/L1 Terminal Fault (L1TF)-Schwachstelle.
Infografik: Intels CPU-Bezeichnungen kurz erklärt
Die Updates stehen ab sofort für eine Vielzahl an Intel-Prozessoren zur Verfügung und werden passend je nach Betriebssystem-Version über Windows Update und über den Windows Update Katalog verteilt. Die Patches gehen eine Reihe an Schwachstellen in den Intel-CPU-Baureihen an, die als Spectre und seine Varianten bekannt geworden sind. Da die Microcode-Updates auf die Hardware-bedingten Schwachstellen und damit gerätespezifisch ausgeliefert werden, kommen sie auch nicht mit den regulären kumulativen Monats-Updates für Windows 10.
In den Update-Beschreibungen heißt es: "Intel hat kürzlich bekannt gegeben, dass sie ihre Validierungen abgeschlossen haben und damit begonnen haben, Microcode für aktuelle CPU-Plattformen im Zusammenhang mit Spectre Variant 3a (CVE-2018-3640: "Rogue System Register Read (RSRE)"), Spectre Variant 4 (CVE-2018-3639: "Speculative Store Bypass (SSB)"), L1TF (CVE-2018-3615, CVE-2018-3620, CVE-2018-3646: "L1 Terminal Fault") zu veröffentlichen.
Zusätzlich zu den bereits in KB4100347 veröffentlichten Mikrocode-Updates für Spectre Variante 2 (CVE 2017-5715: "Branch Target Injection") enthält dieses Update auch Microcode-Updates von Intel für die folgenden CPUs." Es folgt die Auflistung der entsprechenden Prozessoren-Familien.
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Infografik: Intels CPU-Bezeichnungen kurz erklärt
Die Updates stehen ab sofort für eine Vielzahl an Intel-Prozessoren zur Verfügung und werden passend je nach Betriebssystem-Version über Windows Update und über den Windows Update Katalog verteilt. Die Patches gehen eine Reihe an Schwachstellen in den Intel-CPU-Baureihen an, die als Spectre und seine Varianten bekannt geworden sind. Da die Microcode-Updates auf die Hardware-bedingten Schwachstellen und damit gerätespezifisch ausgeliefert werden, kommen sie auch nicht mit den regulären kumulativen Monats-Updates für Windows 10.
Update-Hinweise in der Knowledge Base
In den Update-Beschreibungen heißt es: "Intel hat kürzlich bekannt gegeben, dass sie ihre Validierungen abgeschlossen haben und damit begonnen haben, Microcode für aktuelle CPU-Plattformen im Zusammenhang mit Spectre Variant 3a (CVE-2018-3640: "Rogue System Register Read (RSRE)"), Spectre Variant 4 (CVE-2018-3639: "Speculative Store Bypass (SSB)"), L1TF (CVE-2018-3615, CVE-2018-3620, CVE-2018-3646: "L1 Terminal Fault") zu veröffentlichen.
Zusätzlich zu den bereits in KB4100347 veröffentlichten Mikrocode-Updates für Spectre Variante 2 (CVE 2017-5715: "Branch Target Injection") enthält dieses Update auch Microcode-Updates von Intel für die folgenden CPUs." Es folgt die Auflistung der entsprechenden Prozessoren-Familien.
Mehr zu den Schwachstellen bei Intel
Die neu zur Verfügung gestellten Patches sind für eine Vielzahl CPU-Varianten erhältlich. Weitergehende Informationen zu den Spectre-Sicherheits-Updates hatte Intel bereits Anfang des Jahres veröffentlicht und seither laufend aktualisiert.
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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