Reise auf die Rückseite des Mondes:
China zeigt erstmals seinen Rover
Der Mond rückt langsam aber sicher wieder stärker ins Sichtfeld der Weltraumagenturen, China will bis Ende des Jahres eine Mission zum Erdtrabanten starten - das Besondere: als erste Raumfahrtnation will man mit einem Rover auf der uns abgewandten Seite des Mondes landen. Jetzt wurden Details zu der spannenden Mission und eingesetzten Hardware bekannt gegeben.
Die Wissenschaftler rund um das aktuelle chinesische Mondprojekt haben jetzt Details zu der Sonde "Chang'e 4" preisgegeben und dabei auch einige Informationen über den Rover geliefert, der als erstes menschengemachtes Objekt die uns abgewandte Seite des Erdtrabanten ganz genau unter die Lupe nehmen soll. Der Start der Mission soll im Dezember erfolgen.
Bekanntes Design, echte Pionierarbeit: Der Chang'e 4-Rover
Wie Wu Weiren, Chefingenieur der chinesischen Mondmission laut Chinadaily ausführt, ist "Chang'e 4" aus zwei Komponenten aufgebaut, die beide mit einer Vielzahl von wissenschaftlichen Instrumenten ausgerüstet sind. Die Landeeinheit soll dabei im Vergleich mit der Vorgänger-Mission "Chang'e 3" - nach fünf Jahren immer noch aktiv auf dem Mond - einige Anpassungen erfahren haben, Details werden aktuell aber vor allem zu dem Aufbau des Rovers geliefert.
So zeigt die chinesische Weltraumagentur erstmals Bilder des Fahrzeugs, das auf einen von den Marsmissionen schon bekannten Aufbau setzt: "sechs Räder, zwei Solarpanele, eine Radarschüssel und unzählige Kameras". Was diese Bilder laut den Entwicklern nicht erkennen lassen: "Der Rover ist der leichteste seiner Art auf der Welt." Demnach habe man das Gewicht auf 140 Kilogramm reduziert.
Die Rückseite des Mondes ist schon ausführlich kartografiert und fotografiert worden, den Anfang machte dabei eine russische Mission im Jahr 1959. 1962 hatte dann die Nasa eine Sonde auf der uns abgewandten Seite abstürzen lassen, aber keine Daten zurückerhalten. Wenn "Chang'e 4" erfolgreich landet, wird es damit also auch den ersten Rover auf der anderen Seite des Mondes bringen.
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Bekanntes Design, echte Pionierarbeit: Der Chang'e 4-Rover
Wie Wu Weiren, Chefingenieur der chinesischen Mondmission laut Chinadaily ausführt, ist "Chang'e 4" aus zwei Komponenten aufgebaut, die beide mit einer Vielzahl von wissenschaftlichen Instrumenten ausgerüstet sind. Die Landeeinheit soll dabei im Vergleich mit der Vorgänger-Mission "Chang'e 3" - nach fünf Jahren immer noch aktiv auf dem Mond - einige Anpassungen erfahren haben, Details werden aktuell aber vor allem zu dem Aufbau des Rovers geliefert.
So zeigt die chinesische Weltraumagentur erstmals Bilder des Fahrzeugs, das auf einen von den Marsmissionen schon bekannten Aufbau setzt: "sechs Räder, zwei Solarpanele, eine Radarschüssel und unzählige Kameras". Was diese Bilder laut den Entwicklern nicht erkennen lassen: "Der Rover ist der leichteste seiner Art auf der Welt." Demnach habe man das Gewicht auf 140 Kilogramm reduziert.
Aufgaben ohne Ende
Der Rover soll mit seinen Instrumenten dabei echte Pionierarbeit leisten und beispielsweise dank des fortschrittlichen Radars den ersten geologischen Querschnitt der uns abgewandten Seite des Mondes erstellen. Darüber hinaus werden die Wissenschaftler aber auch ihren Blick Richtung Himmel richten. Da die Mission an ihrem Landepunkt vom Mond vor Einflüssen der Erde geschützt wird, ist eine "klare Beobachtung des weiten Raums" ohne Störsignale möglich.Die Rückseite des Mondes ist schon ausführlich kartografiert und fotografiert worden, den Anfang machte dabei eine russische Mission im Jahr 1959. 1962 hatte dann die Nasa eine Sonde auf der uns abgewandten Seite abstürzen lassen, aber keine Daten zurückerhalten. Wenn "Chang'e 4" erfolgreich landet, wird es damit also auch den ersten Rover auf der anderen Seite des Mondes bringen.
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