Große SSDs zu erschwinglichen Preisen? 2018 könnte es endlich klappen

Ssd, Western Digital, HGST Bildquelle: HGST
Das Jahr 2018 könnte das Jahr werden, in dem herkömmliche Festplatten auf breiter Front auch bei all jenen Anwendungen von SSDs abgelöst werden, bei denen viel Speicherplatz benötigt wird. Marktbeobachter gehen davon aus, dass durch fallende Speicherpreise die Verbreitung von SSDs mit hoher Kapazität kräftig zunehmen wird. Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes unter Berufung auf nicht näher genannte Marktbeobachter berichtet, gehen diese für den weiteren Jahresverlauf von einem recht starken Preisverfall bei Flash-Modulen aus. Diese Speicherbausteine sind es, die in SSDs für hohe Übertragungsraten und Widerstandsfähigkeit sorgen, gleichzeitig aber bisher auch vergleichsweise hohe Preise bedeuteten.


Durch die Verfügbarkeit der sogenannten Quad-Level Cell Flash Technologie (QLC) soll die Verfügbarkeit von hochkapazitären Solid State Drives für Consumer-Anwendungen ebenfalls bald zunehmen. Bei QLC werden vier Datenbits in einer Flash-Zelle gespeichert, wodurch sich die Kommerzialisierung von SSDs mit einem und mehr Terabyte zu Preisen umsetzen lässt, die auch für Privatkunden erschwinglich sind.

Erste Hersteller liefern bereits

Aktuell kommen bereits die ersten QLC-basierten SSDs auf den Markt, hatte doch zum Beispiel Samsung kürzlich die Verfügbarkeit erster SSDs auf Basis seiner QLC 3D NAND-Flash-Module bekanntgegeben. Micron und Intel haben unterdessen ihre eigenen QLC-basierten 3D-NAND-SSDs angekündigt, die allerdings zunächst nur für Rechenzentren und andere Enterprise-Anwendungen erscheinen.

Toshiba hat kürzlich ebenfalls die Produktion von QLC 3D-NAND-SSDs aufgenommen, liefert bisher aber nur Samples an Gerätehersteller aus. Beim koreanischen Konkurrenten SK Hynix ist man bereits daran, "4-dimensionale" NAND-Flash-Module zu schaffen und will ab dem vierten Quartal erste Samples liefern können. Die Verfügbarkeit entsprechender Endkundenprodukte soll ab der zweiten Jahreshälfte 2019 gegeben sein.

Unterdessen gehen die Preise für 3D-NAND-Chips wie erwähnt weiter zurück, was sich auch in der zweiten Jahreshälfte fortsetzt. Hintergrund ist die zunehmende Produktionskapazität in Verbindung mit einer gleichzeitig stagnierenden Nachfrage aus dem Smartphone-Markt. Die Speicherspezialisten von DRAMeXchange gehen davon aus, dass die Preise im dritten und vierten Quartal gegenüber dem jeweiligen Vorjahreszeitrum um jeweils rund 10 Prozent fallen werden. Ssd, Western Digital, HGST Ssd, Western Digital, HGST HGST
Mehr zum Thema: Solid-State-Drive
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