Google will jetzt auch deutsche Städte mit Werbung zupflastern
Der Suchmaschinenkonzern Google will nicht nur das Netz, sondern zukünftig auch die Städte mit Werbung zupflastern. In Deutschland sollen entsprechende Schritte bereits vorbereitet werden. Auch hier will das Unternehmen anhand der gesammelten Daten über die Nutzer eine bessere Zielgruppen-Orientierung als die klassischen Anbieter hinbekommen.
Im Mittelpunkt des Interesses stehen daher natürlich die digitalen Werbebildschirme, die in öffentlichen Bereichen wie Bahnhöfen und Einkaufszentren zu finden sind, berichtet die Wirtschaftswoche unter Berufung auf Branchenkreise. Die Zahl der entsprechenden Werbeflächen wird auf rund 110.000 bundesweit beziffert.
Die Bildschirme werden natürlich bereits von Werbevermarktern und -dienstleistern mit Reklame bestückt und selbst ein Konzern wie Google dürfte hier nicht einfach kommen und loslegen können. Daher soll das Unternehmen aktuell bereits nach Partnern suchen, mit denen man gemeinsam an einer Verbesserung der Anzeigenlieferungen arbeiten kann.
Das Unternehmen nutzt so beispielsweise Anhäufungen von Android-Smartphones nach einem bestimmten Muster, um Verkehrsstaus zu erkennen und in seinem Kartendienst entsprechende Hinweise einzublenden. Von da an dürfte es ein Leichtes sein, auch zu erkennen, wenn sich beispielsweise eine Gruppe von Fußball-Fans vor einer Werbetafel aufhält und dann beispielsweise ganz klassische Bierwerbung anzuzeigen.
Vor einigen Wochen hatte Google gegenüber verschiedenen Partnerfirmen bereits demonstriert, wie die Verbindung von DoubleClick und Außenwerbung genutzt werden kann, um Kampagnen zu fahren. Damals war aber noch unklar, in welcher Form das in der Praxis umgesetzt werden soll. Nun scheint es entsprechende Schritte zu geben - nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA und Großbritannien.
Die Bildschirme werden natürlich bereits von Werbevermarktern und -dienstleistern mit Reklame bestückt und selbst ein Konzern wie Google dürfte hier nicht einfach kommen und loslegen können. Daher soll das Unternehmen aktuell bereits nach Partnern suchen, mit denen man gemeinsam an einer Verbesserung der Anzeigenlieferungen arbeiten kann.
Auswertung von Nutzerdaten
Im Kern sollen die Displays dann mit Googles DoubleClick-Plattform verbunden sein. Hier könnte das Unternehmen dann die Standort-Daten und Interessen von Nutzern einfließen lassen, um die Inhalte zielgruppengerechter auszusteuern. Inwieweit das datenschutzrechtlich möglich ist, wird sich zeigen. Klar ist allerdings, dass Google durchaus weiß, wann sich Nutzer an einem Ort konzentrieren.Das Unternehmen nutzt so beispielsweise Anhäufungen von Android-Smartphones nach einem bestimmten Muster, um Verkehrsstaus zu erkennen und in seinem Kartendienst entsprechende Hinweise einzublenden. Von da an dürfte es ein Leichtes sein, auch zu erkennen, wenn sich beispielsweise eine Gruppe von Fußball-Fans vor einer Werbetafel aufhält und dann beispielsweise ganz klassische Bierwerbung anzuzeigen.
Vor einigen Wochen hatte Google gegenüber verschiedenen Partnerfirmen bereits demonstriert, wie die Verbindung von DoubleClick und Außenwerbung genutzt werden kann, um Kampagnen zu fahren. Damals war aber noch unklar, in welcher Form das in der Praxis umgesetzt werden soll. Nun scheint es entsprechende Schritte zu geben - nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA und Großbritannien.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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