Inoffizielle bzw. gekaperte Google-Apps fliegen aus dem Microsoft Store
Der Windows-App-Store von Microsoft wird seit jeher für seine verhältnismäßig geringe Anzahl an Anwendungen kritisiert. Viele sind aber der Ansicht, dass die Menge gar nicht das Problem ist, sondern die Auswahl bzw. Qualität. Viele vermissen vor allem Apps zu den populären Diensten von Google, doch die Kalifornier machen keine Anstalten, die Lücke zu stopfen.
Wie der Name es schon sagt, vereint eine PWA beide "Welten" in einer, nämlich App und Webseite. Damit will der Redmonder Konzern die häufig beklagte Anwendungslücke im Microsoft Store schließen, weil es dadurch einfach wird, eine Webseite als App umzusetzen und zu veröffentlichen.
War zu erwarten: Die gekaperten Google-Apps sind entfernt worden
Das dachte sich auch ein Entwickler namens 11K Studio und brachte gleich sieben Anwendungen des Konzerns aus dem kalifornischen Mountain View in den Microsoft Store: Google Drive, Google Maps, Google Fotos, YouTube Gaming, Google Docs, Tabellen und Präsentationen.
11K Studio hatte dafür aber nicht die Erlaubnis von Google und deshalb verwundert es nicht, dass die PWAs nach rund einer Woche wieder aus dem Store verschwunden sind (via Windows Latest). Genau genommen sind die Einträge dort immer noch zu finden, die Download-Links führen aber ins Leere bzw. zu einer Code-Eingabe.
Der Anbieter der App hatte also zum einen nicht das OK von Google, zum anderen gab es darin ein Frame, in dem eigene Werbung ausgespielt wurde. Letzteres dürfte der schwergewichtigere Grund gewesen sein, denn es ist natürlich nicht legitim, Web-Angebote anderer auf diese Weise zu Geld zu machen.
Ein Ausweg aus diesem Google-Dilemma wäre es, wenn die Kalifornier ihre starre und sture Haltung bezüglich Microsoft und Windows 10 aufgeben würden, allzu optimistisch sind wir hier aber nicht.
Progressive Web Apps
Natürlich kann und soll man alle Google-Dienste auch über den Browser erreichen, es gibt aber sicherlich das eine oder andere praktische Argument, warum man auch auf Windows 10 gerne eine App nutzen würde. Ein Weg, um Anwendungen Microsoft Store-tauglich zu machen, sind die so genannten Progressive Web Apps (PWAs).Wie der Name es schon sagt, vereint eine PWA beide "Welten" in einer, nämlich App und Webseite. Damit will der Redmonder Konzern die häufig beklagte Anwendungslücke im Microsoft Store schließen, weil es dadurch einfach wird, eine Webseite als App umzusetzen und zu veröffentlichen.
War zu erwarten: Die gekaperten Google-Apps sind entfernt worden
Das dachte sich auch ein Entwickler namens 11K Studio und brachte gleich sieben Anwendungen des Konzerns aus dem kalifornischen Mountain View in den Microsoft Store: Google Drive, Google Maps, Google Fotos, YouTube Gaming, Google Docs, Tabellen und Präsentationen.
11K Studio hatte dafür aber nicht die Erlaubnis von Google und deshalb verwundert es nicht, dass die PWAs nach rund einer Woche wieder aus dem Store verschwunden sind (via Windows Latest). Genau genommen sind die Einträge dort immer noch zu finden, die Download-Links führen aber ins Leere bzw. zu einer Code-Eingabe.
Der Anbieter der App hatte also zum einen nicht das OK von Google, zum anderen gab es darin ein Frame, in dem eigene Werbung ausgespielt wurde. Letzteres dürfte der schwergewichtigere Grund gewesen sein, denn es ist natürlich nicht legitim, Web-Angebote anderer auf diese Weise zu Geld zu machen.
Ein Ausweg aus diesem Google-Dilemma wäre es, wenn die Kalifornier ihre starre und sture Haltung bezüglich Microsoft und Windows 10 aufgeben würden, allzu optimistisch sind wir hier aber nicht.
Thema:
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