Apple meldet Vollzug: Konzern wird komplett mit Ökostrom betrieben
Der Computerkonzern Apple hat Vollzug gemeldet: Der komplette Energiebedarf des Unternehmens wird den Angaben zufolge jetzt aus Anlagen bezogen, die mit erneuerbaren Energieträgern arbeiten. Die Umstellung des kompletten Konzerns dauerte acht Jahre - 2010 betrug der eher zufällig vorhandene Anteil an Ökostrom nur 16 Prozent.
Die Versorgung mit regenerativen Energien betrifft dabei alles, was direkt zu Apple gehört - vom Konzernsitz im kalifornischen Cupertino über die Datenzentren bis hin zu den zahlreichen Apple Stores, die rund um die Welt verteilt sind. Nicht enthalten sind hingegen Zulieferer und Auftragshersteller, doch auch gegenüber diesen versucht das Unternehmen das Thema voranzubringen.
Einen wichtigen Teil des Konzeptes machte die Energieversorgung auch beim neuen Konzernsitz aus. Auf dem Dach des neu gebauten Komplexes befindet sich eine Solar-Installation, die bis zu 17 Megawatt Energie liefern kann. Wenn nicht ausreichend Licht vorhanden ist, stehen ergänzend Brennstoffzellen zur Verfügung, die mit Biogas bis zu 4 Megawatt liefern können. Zwischen den Stromerzeugern und den Verbrauchern in den Büros puffert noch ein Akku-System die Versorgung des Netzes ab.
Viel schwieriger ist es noch, auch die Zulieferer und Auftragshersteller für einen vergleichbaren Weg zu gewinnen. Doch auch dabei macht man Fortschritte. Insgesamt konnte Apple in dem gesamten Prozess die CO2-Emissionen um 58 Prozent reduzieren. Die verbleibenden Anteile resultieren vor allem aus dem weltweiten Transport der Produkte und auch der Situation bei Zulieferern.
Partner müssen noch gewonnen werden
Die Umstellung beschränkt sich bei den anderen Niederlassungen - insbesondere bei den stromhungrigen Datenzentren - auch nicht darauf, einfach Verträge mit entsprechenden Anbietern abzuschließen. Apple investierte selbst auch mit in den Bau neuer Anlagen. Zuletzt wurden beispielsweise verschiedene Projekte in China finanziell unterstützt, die in sechs Provinzen Wind- und Solar-Kraftwerke aufbauen.Viel schwieriger ist es noch, auch die Zulieferer und Auftragshersteller für einen vergleichbaren Weg zu gewinnen. Doch auch dabei macht man Fortschritte. Insgesamt konnte Apple in dem gesamten Prozess die CO2-Emissionen um 58 Prozent reduzieren. Die verbleibenden Anteile resultieren vor allem aus dem weltweiten Transport der Produkte und auch der Situation bei Zulieferern.
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Christian Kahle
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