Von den Toten auferstanden: Sony wieder gesund & mit Rekordzahlen

Sony, Kamera, iPhone 6 Bildquelle: Digi-Wo
Bis vor einigen Jahren hätte wohl kaum einer noch so recht daran geglaubt, doch Sony geht es wieder blendend. Der japanische Elektronikkonzern wird von seinem scheidenden CEO Kazuo Hirai offensichtlich in bestem Zustand an seinen Nachfolger übergeben, konnte Sony doch heute erstaunlich gute Geschäftszahlen vermelden.
Wie Sony heute im Rahmen der Bekanntgabe seiner Geschäftszahlen verlauten ließ, konnte man in den drei Monaten bis inklusive Dezember 2017 so viel verdienen wie noch nie zuvor in einem dritten Quartal eines Geschäftsjahres. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres konnte der Gewinn mehr als verdreifacht werden und auch mit Blick auf das gesamte Geschäftsjahr gab Sony äußerst positive Prognosen ab.

Nachdem der Gewinn im dritten Quartal des vorigen Geschäftsjahres noch bei rund 92,4 Milliarden Yen lag, kam Sony zuletzt auf fast 351 Milliarden Yen, was umgerechnet gut 2,5 Milliarden Euro entspricht. Noch nie zuvor hat Sony in einem dritten Quartal eines Geschäftsjahres so viel Geld verdient. Auch die Erwartungen der Analysten wurden damit erheblich übertroffen, hatten diese doch keine Verdreifachung des Gewinns erwartet.

Für das Gesamtjahr rechnet Sony nun mit einem Gewinn in Höhe von rund 720 Milliarden Yen, was umgerechnet knapp 5,25 Milliarden Euro entsprechen würde - und ebenfalls ein neuer Rekordwert wäre. Noch nie in der 72-jährigen Geschichte von Sony wurde ein solch hoher Gewinn erzielt. Möglich wird dies offenbar durch hervorragende Umsatzzahlen aus dem Vertrieb bestimmter Produkte.

Als Quelle der guten Zahlen werden der Vertrieb von Smartphone-Komponenten wie Kamerasensoren und der erfolgreiche Verkauf der Spielkonsolen der PlayStation-Serie genannt. Weil immer mehr Gerätehersteller in ihren Smartphones gleich zwei Kamera auf der Rückseite und teilweise auch auf der Front verbauen, profitiert Sony als einer der größten Anbieter von derartigen Bauteilen.

Die guten Geschäftszahlen sind sozusagen das Abschiedsgeschenk des bisherigen Sony-Chefs Kazuo Hirai, der den Konzern im Jahr 2012 in desolatem Zustand von seinem Vorgänger Howard Stringer übernommen hatte. An seine Stelle tritt ab dem 1. April der bisherige Finanzchef des Unternehmens Kenichiro Yoshida, der ebenfalls einer der Hauptverantwortlichen für den erfolgreichen Turn-Around innerhalb der letzten fünf Jahre ist.

sentifi.com

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