LG streicht nach immer mehr Verlusten Smartphone-Geschäft zusammen
Um das Mobile-Geschäft von LG steht es nicht gerade gut. Die kürzlich verkündete Abkehr von regelmäßigen Release-Zyklen klingt in Verbindung mit den aktuellen Bilanzen des Konzerns im Grunde wie eine Kapitulation. Angesichts horrender Verluste kann man einfach nicht mehr länger versuchen, ständig mit dem großen Konkurrenten Samsung mitzuhalten.
Als Gesamtkonzern konnte LG seine Verluste aktuell zumindest reduzieren. Im letzten Jahr schaffte man sogar einen ordentlichen Gewinn und eine solide Steigerung des Umsatzes, was aber vor allem durch die Konzernteile erreicht wurde, die Unterhaltungselektronik und Weiße Ware verkaufen. Allerdings gibt es auch hier dunkle Wolken am Horizont.
Vor allem bei den Smartphones sieht es aber weiter übel aus. Abgesehen von einem hauchdünnen Gewinn vor gut einem Jahr steckt man hier seit Mitte 2015 tief in den roten Zahlen. Auch im letzten Quartal verbuchten die Südkoreaner einen Verlust von 192,33 Millionen Dollar. Und trotz recht ordentlicher Geräte und der Auftragsproduktion des Pixel 2XL geht es hier immer weiter nach unten.
Unterdessen droht auch in einem Erfolgsbereich ein Problem. Die Trump-Regierung in den USA hat vor, im Handelskrieg mit China Schutzzölle unter anderem auch auf Waschmaschinen zu erheben. Das würde die Geräte von LG auf einem der wichtigsten Märkte aber auch wesentlich teurer machen und den Umsatz reduzieren. Das südkoreanische Management hat den Vertriebspartnern in den USA bereits mitgeteilt, dass diese sich auf die neue Situation einstellen sollten.
Vor allem bei den Smartphones sieht es aber weiter übel aus. Abgesehen von einem hauchdünnen Gewinn vor gut einem Jahr steckt man hier seit Mitte 2015 tief in den roten Zahlen. Auch im letzten Quartal verbuchten die Südkoreaner einen Verlust von 192,33 Millionen Dollar. Und trotz recht ordentlicher Geräte und der Auftragsproduktion des Pixel 2XL geht es hier immer weiter nach unten.
Kein Terminzwang mehr
Aus diesem Grund hatte man bereits klar gemacht, dass zukünftig nicht mehr beliebig Geld in die Entwicklung neuer Geräte gepumpt wird, damit diese im gleichen Takt wie die Samsung-Flaggschiffe auf den Markt kommen können. Neue Top-Smartphones wolle man auf den Markt bringen, wenn man das Gefühl habe, dass der richtige Zeitpunkt gekommen ist, hieß es neulich. Oder aber: Wenn man ein neues Modell trotz der Sparzwänge fertig bekommen hat.Unterdessen droht auch in einem Erfolgsbereich ein Problem. Die Trump-Regierung in den USA hat vor, im Handelskrieg mit China Schutzzölle unter anderem auch auf Waschmaschinen zu erheben. Das würde die Geräte von LG auf einem der wichtigsten Märkte aber auch wesentlich teurer machen und den Umsatz reduzieren. Das südkoreanische Management hat den Vertriebspartnern in den USA bereits mitgeteilt, dass diese sich auf die neue Situation einstellen sollten.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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