Samsung patentiert Smartphone-Display, das bis auf die Rückseite reicht
Beim koreanischen Elektronikriesen Samsung experimentiert man schon seit Jahren mit der Verwendung gebogener Displays, die bei den aktuellen Top-Smartphones des Unternehmens inzwischen zum Standard geworden sind. Ein neues Patent belegt nun, dass Samsung das Konzept wohl bald auf die Spitze treiben will - es zeigt ein Smartphone, bei dem das Display bis auf die Rückseite herumreicht.
Wie LetsGoDigital berichtet, hat Samsung bei der WIPO (World Intellectual Property Office) eine Reihe von Patenten eingereicht, die sowohl das Design von Smartphones mit seitlich um die Ränder bis auf die Rückseite reichenden Bildschirmen als auch die dafür nötigen Anpassungen des Fertigungsprozesses zeigen. Wie nützlich derart ausgestattete Geräte angesichts von unerwünschten Touch-Eingaben tatsächlich sein können und ob es wirklich solche Produkte geben soll, ist natürlich noch nicht sicher.
Samsung will Displays beim Smartphones künftig bis auf die Rückseite führen
Samsungs Patente zeigen unter anderem, wie ein SuperAMOLED-Display mit Hilfe von Rollen mit wenig Radius um 180 Grad gebogen werden soll, so dass es bis auf die Rückseite des jeweiligen Telefons reicht. Dabei muss auch die Dicke der verschiedenen Schichten des Displays berücksichtigt werden, schließlich sorgt diese für unterschiedliche Biegeradien, was dafür sorgen kann, das die inneren Schichten unter den oberen hervorragen.
In der Patentschrift verspricht Samsung unter anderem ein verbessertes Nutzungserlebnis und eine bessere "Greifbarkeit" neuer Geräte. Natürlich dürften sich dabei aber auch neue Probleme ergeben. So müsste Samsung sein Konzept so gestalten, dass es gut zwischen gewollten und unerwünschten Berührungen unterscheiden kann, damit zum Beispiel beim Halten des jeweiligen Geräts keine unfreiwilligen Touch-Aktionen ausgelöst werden.
Dass Samsung sogar den Fertigungsprozess patentiert hat, deutet darauf hin, dass das Unternehmen die Technologie dahinter tatsächlich in kommerziell verfügbaren Endgeräten einsetzen will. Da man als Vertragsfertiger auch Displays für diverse Drittfirmen herstellt, könnten neben Samsungs eigenen Produkten auch die Smartphones anderer Marken mit derartig gewölbten Displays auf den Markt kommen.
Samsung will Displays beim Smartphones künftig bis auf die Rückseite führen
Samsungs Patente zeigen unter anderem, wie ein SuperAMOLED-Display mit Hilfe von Rollen mit wenig Radius um 180 Grad gebogen werden soll, so dass es bis auf die Rückseite des jeweiligen Telefons reicht. Dabei muss auch die Dicke der verschiedenen Schichten des Displays berücksichtigt werden, schließlich sorgt diese für unterschiedliche Biegeradien, was dafür sorgen kann, das die inneren Schichten unter den oberen hervorragen.
In der Patentschrift verspricht Samsung unter anderem ein verbessertes Nutzungserlebnis und eine bessere "Greifbarkeit" neuer Geräte. Natürlich dürften sich dabei aber auch neue Probleme ergeben. So müsste Samsung sein Konzept so gestalten, dass es gut zwischen gewollten und unerwünschten Berührungen unterscheiden kann, damit zum Beispiel beim Halten des jeweiligen Geräts keine unfreiwilligen Touch-Aktionen ausgelöst werden.
Dass Samsung sogar den Fertigungsprozess patentiert hat, deutet darauf hin, dass das Unternehmen die Technologie dahinter tatsächlich in kommerziell verfügbaren Endgeräten einsetzen will. Da man als Vertragsfertiger auch Displays für diverse Drittfirmen herstellt, könnten neben Samsungs eigenen Produkten auch die Smartphones anderer Marken mit derartig gewölbten Displays auf den Markt kommen.
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