EU gibt 1,1 Mio. Euro im Kampf gegen kremlfreundliche Fake News aus
In Brüssel will man nun mehr Geld im Kampf gegen politische brisante Fake News ausgeben, nachdem im vergangenen Jahr Budgeterhöhungen noch abgelehnt wurden. Eine spezielle EU-Behörde deckt dabei vor allem gezielte Falschmeldungen aus Russland auf.
In über 3000 Fällen war die derzeit noch 14-köpfige "EU East Stratcom Task Force" in Brüssel in den letzten zwei Jahren erfolgreich. Die Task Force spürt gefälschte Berichte, Fotos und Videos mit politischer Brisanz auf und veröffentlicht in regelmäßigen Abständen ihre Erfolge. Es geht dabei aber nicht nur um Fake News im Bezug auf aktuelle Geschehnisse, sondern auch in ganz besonderer Weise um eine Art Umschreiben der Geschichte. Netzwerke wie Facebook und Twitter, aber auch speziell gegründete angebliche Nachrichten-Webseiten, machen die Verbreitung von Falschmeldungen den Verfassern leicht.
Das Budget für die Task Force wurde nun auf 1,1 Millionen Euro pro Jahr für die Jahre 2018 bis 2020 festgeschrieben. Laut dem Bericht des Guardian ist es nun das erste Mal, dass die Behörde seit ihrer Gründung 2015 aufgestockt werden soll.
Die Mittel kommen damit genau richtig, um für die bevorstehende Wahl zum EU-Parlament 2019 schneller auf Falschmeldungen zu reagieren. Wie wichtig es geworden ist, gezielte Fehlinformationen in der Politik auszusortieren, zeigte erst der US-Wahlkampf in all seiner Breite. Noch immer werden die Skandale und Skandälchen aus der Wahlkampfzeit aufgearbeitet.
Siehe auch: Fake News: Google führt den Fact Check auch in der Websuche ein
"Kremlfreundliche Desinformationen"
Die damit gegründete Initiative heißt "EU vs Disinformation". Ziel ist es laut dem Auswärtigen Amt, dem die Gruppe unterstellt ist, auf kremlfreundliche Desinformationen zu reagieren. Die Task Force wurde gegründet, nachdem die EU Staats- und Regierungschefs die Notwendigkeit betonten, Russlands laufenden Desinformationskampagnen entgegenzuwirken, heißt es auf der Kampagnenseite.Das Budget für die Task Force wurde nun auf 1,1 Millionen Euro pro Jahr für die Jahre 2018 bis 2020 festgeschrieben. Laut dem Bericht des Guardian ist es nun das erste Mal, dass die Behörde seit ihrer Gründung 2015 aufgestockt werden soll.
Die Mittel kommen damit genau richtig, um für die bevorstehende Wahl zum EU-Parlament 2019 schneller auf Falschmeldungen zu reagieren. Wie wichtig es geworden ist, gezielte Fehlinformationen in der Politik auszusortieren, zeigte erst der US-Wahlkampf in all seiner Breite. Noch immer werden die Skandale und Skandälchen aus der Wahlkampfzeit aufgearbeitet.
Siehe auch: Fake News: Google führt den Fact Check auch in der Websuche ein
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