Überweisung in 10 Sekunden: Schnelleres SEPA-Verfahren gestartet

Banking, Homebanking, Hibiscus Bildquelle: Willuhn
Echtzeitüberweisungen: Unter dieser Überschrift fällt heute in Europa der Startschuss für ein neues SEPA-Verfahren, bei der die Überweisung nur noch Sekunden dauern soll. Die nötigen Umstellungen werden bei vielen Banken aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

In wenigen Sekunden Geld überweisen wird bald möglich

Überweisungen können gerne einmal ein paar Tage dauern, vor allem, wenn das Wochenende oder Feiertage dazwischen kommen. Ab dem heutigen Tag startet mit "SCT Inst" aber ein neues Verfahren, das laut der offiziellen Mitteilung des für die Einführung zuständigen European Payment Council für eine deutliche Beschleunigung der SEPA-Überweisungen sorgen wird. Geldtransfers zwischen Bankkonten sollen demnach in maximal 10 Sekunden abgeschlossen werden können.

Außerdem soll diese Geschwindigkeit bei dem neuen Verfahren unabhängig von Wochen- und Feiertagen sowie Tageszeiten zur Verfügung gestellt werden können, der Betrag ist pro Überweisung auf 15.000 Euro beschränkt. Am heutigen Start sind Deutschland, Österreich, Estland, Italien, Lettland, Litauen, Spanien und die Niederlande beteiligt. In wenigen Jahren soll dann aber zwischen allen 34 zur Single Euro Payments Area (SEPA) gehörenden Ländern die Überweisung in Sekundenschnelle möglich sein.

Banken müssen investieren & brauchen noch Umstellungszeit

Wie Die Welt in ihrem Bericht schreibt, brauchen viele deutsche Banken allerdings noch einiges an Umstellungszeit, um ihren Kunden das neue Überweisungs-Verfahren anbieten zu können. Laut Zahlungsexperten Markus Jörg von der Landesbank Helaba wird für die beschleunigte Anweisung der Aufträge eine "ganz neue Bankenabwicklungssoftware" benötigt. Alleine die Sparkassen-Finanzgruppe investiere rund 20 Millionen Euro, um die Infrastruktur entsprechend weiterzuentwickeln. Als Stichtag für den Start der schnellen Überweisung nennt die Sparkasse aktuell den 10. Juli 2018.

Die Hypovereinsbank macht es ihren Kunden dagegen seit dem heutigen Dienstag möglich, Zahlungen, die per "SCT Inst"-Verfahren erfolgten, zu empfangen - und betont in einer Mitteilung, dass für die erste Überweisung dieser Art von Deutschland nach Italien nur 2,5 Sekunden benötigt wurden. Ab dem 27. November wird es den Kunden dann möglich sein, die Echtzeitüberweisungen über das reguläre Online-Banking selbst anzuweisen. Banking, Homebanking, Hibiscus Banking, Homebanking, Hibiscus Willuhn
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