PC-Gaming-Spezialist Razer geht mit kräftigem Kursanstieg an die Börse

Notebook, Laptop, Microsoft Store, Razer, Razer Blade Bildquelle: Razerzone
Der in Singapur und den USA ansässige Hersteller von Spiele-Notebooks und diversen Zubehörprodukten Razer ist in seiner Heimat mit einigem Erfolg an die Börse gegangen. Das Interesse an der Aktie des Unternehmens ist offenbar so groß, dass sie nicht nur vielfach überzeichnet war, sondern auch direkt nach dem Start in den Markt um fast 20 Prozent im Wert zulegte.
Für die Börse in Hong Kong war der Start von Razer der bisher drittgröße Börsengang des Jahres 2017, denn das Unternehmen konnte auf diesem Weg schon jetzt umgerechnet mehr als 530 Millionen US-Dollar einnehmen. Die Aktie beendete ihren ersten Tag mit einem Plus von 18 Prozent, nachdem sie im Lauf des ersten Handelstages zwischenzeitlich um bis zu 42 Prozent im Kurs gestiegen war. Der Einstiegskurs lag bei 3,88 HK-Dollar pro Aktie - am Ende des Börsentages waren es 4,58 HKD, nachdem der Kurs zwischenzeitlich auf 5,49 HKD angestiegen war. RazerMin Liang-Tan und seine Mitstreiter feiern den Börsengang in Hong Kong Für Razers CEO und Mitgründer Min-Liang Tan wird der Börsengang auch persönlich zu einem finanziellen Erfolg. Er besitzt zusammen mit seiner Familie rund 42 Prozent des Unternehmens, sodass er durch den jüngsten Schritt selbst zum Milliardär werden dürfte. Zu den ersten großen Aktionären gehören der Hong Konger Milliardär Li Ka-Shing sowie der staatliche Investitionsfund von Singapur. Auch der Finanzarm des US-Halbleitergiganten Intel hält einige Anteile an dem noch vergleichsweise jungen Unternehmen Razer.

Razer will die Einnahmen aus dem Börsengang unter anderem in den jüngsten Versuch zum Ausbau seiner Geschäftsfelder investieren - den Bau von Android-basierten Smartphones für Spiele-Fans. Mit dem Razer Phone hatte man erst vor kurzem das erste derartige Gerät präsentiert, das von dem gleichen Team entwickelt wurde, das hinter dem einst als "Cloud-Smartphone" gestarteten Nextbit Robin stand.

Razer hatte Nextbit vor einigen Monaten übernommen und schnell klar gemacht, dass man künftig selbst zum Smartphone-Anbieter werden wolle. Aktuell ist allerdings nicht alles ganz rosig für Razer, denn das Unternehmen inszeniert sich zwar als "die" Gaming-Marke, fuhr in den letzten Quartalen aber mehrfach Verluste ein. Notebook, Laptop, Microsoft Store, Razer, Razer Blade Notebook, Laptop, Microsoft Store, Razer, Razer Blade Razerzone
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