Heimliche Einflussnahme? US-Plattformen haben Russen umworben
Seit längerer Zeit läuft in den USA die Auseinandersetzung darum, dass es aus Russland eine Einflussnahme auf den Präsidentschafts-Wahlkampf gegeben habe. Der staatliche russische Fernsehsender RT legt nun allerdings Belege dafür vor, dass von US-Seite aus um Einmischung geworben wurde.
Bisher läuft die Darstellung im Wesentlichen darauf hinaus, dass russische Propaganda-Medien den US-Wahlkampf in ihrem Sinne beeinflussten, indem sie heimtückisch entsprechenden Inhalten als Sponsored-Beiträge in den Social Networks eine höhere Reichweite erkauften. Das kann im Zweifelsfrei sogar als klare Verletzung der US-Gesetzgebung aufgefasst werden.
Vor einigen Tagen erklärte Twitter nun öffentlichkeitswirksam, dass man praktische Konsequenzen aus der Debatte gezogen habe. Diese sehen unter anderem so aus, dass man das eigene Werbesystem so umrüsten wolle, dass unter anderem RT keine größere Reichweite für seine Tweets bekommen kann. Mit der Blockade soll so also die Verbreitung russischer Propaganda behindert werden.
Und RT belässt es keineswegs bei entsprechenden Behauptungen, sondern veröffentlichte als Beleg auch gleich entsprechende Präsentationen von Twitter-Vertriebsleuten. In diesen wird genau vorgerechnet, welchen finanziellen Aufwand man in eine Kampagne stecken muss, um einen bestimmten Grad an Aufmerksamkeit zu bekommen.
Vor einigen Tagen erklärte Twitter nun öffentlichkeitswirksam, dass man praktische Konsequenzen aus der Debatte gezogen habe. Diese sehen unter anderem so aus, dass man das eigene Werbesystem so umrüsten wolle, dass unter anderem RT keine größere Reichweite für seine Tweets bekommen kann. Mit der Blockade soll so also die Verbreitung russischer Propaganda behindert werden.
Belege vorgelegt
RT reagierte auf diese Ankündigung allerdings etwas verwundert. Wie man seitens des russischen Senders mitteilte, seien es schließlich Twitters eigene Vertriebsmitarbeiter gewesen, die um die Werbebuchungen geworben hätten. Man habe sich keineswegs heimlich und hinterrücks in den US-Wahlkampf eingeschlichen. Die Twitter-Leute hätten es vielmehr genau vorgerechnet, mit welch günstigem Finanzeinsatz man auf der Social-Plattform Nutzer mit Beiträgen versorgen könne, die sich für die jeweiligen Themen interessieren.Und RT belässt es keineswegs bei entsprechenden Behauptungen, sondern veröffentlichte als Beleg auch gleich entsprechende Präsentationen von Twitter-Vertriebsleuten. In diesen wird genau vorgerechnet, welchen finanziellen Aufwand man in eine Kampagne stecken muss, um einen bestimmten Grad an Aufmerksamkeit zu bekommen.
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Christian Kahle
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