Nikon: Smartphones kosten 2.200 Angestellten den Arbeitsplatz
Die in Sachen Fotografie immer besser werdenden Smartphones haben jetzt mehrere tausend weiterer Arbeitsplätze auf dem Gewissen. So stellt es zumindest Nikon dar, wenn die Schließung eines kompletten Werkes gerechtfertigt werden muss, durch die rund 2.200 Leute ihren Job verlieren.
Getroffen hat es die Nikon Imaging-Fabrik im ostchinesischen Wuxi. Seit dem Jahr 2002 werden in dieser unter anderem Kameras mit wechselbaren Objektiven hergestellt. Die Abwicklung der Produktion an dem Standort sei nach Angaben des Nikon-Managements Bestandteil einer globalen Restrukturierung des Konzerns, die durch den anhaltenden Erfolg der Smartphone-Fotografie nötig würde.
Den Angaben zufolge ist ein Teil der Fertigung in Wuxi inzwischen einfach unnötig geworden. Ein Stück weit wird die Fertigung aber auch in andere Werke Nikons umgelagert, vor allem in eine Anlage in Thailand. Allerdings wurde Wuxi schon nicht mehr zur Produktion der neueren Kamera-Serien herangezogen und die konkreten Endprodukte lässt man nun schlichtweg auslaufen.
Die reinen Fotografie-Unternehmen sehen sich zunehmend in eine Rolle gedrängt, aus der heraus sie im Grunde nur noch Nischen zu bedienen haben. Denn die Smartphone-Kameras neuester Bauweise decken inzwischen fast alle Ansprüche ab, die der Massenmarkt an die Systeme stellt. Separate Kameras werden so nur noch dort benötigt, wo es in die verschiedenen halb- bis vollprofessionellen Bereiche hineingeht und die kleinen Optiken in den Mobiltelefonen selbst mit bester Software-Unterstützung nicht an die lichtstarken großen Objektive herankommen.
Den Angaben zufolge ist ein Teil der Fertigung in Wuxi inzwischen einfach unnötig geworden. Ein Stück weit wird die Fertigung aber auch in andere Werke Nikons umgelagert, vor allem in eine Anlage in Thailand. Allerdings wurde Wuxi schon nicht mehr zur Produktion der neueren Kamera-Serien herangezogen und die konkreten Endprodukte lässt man nun schlichtweg auslaufen.
Vergleichsweise hohe Abfindungen
Wie das Nikon-Management mitteilte, wird die Schließung des Werkes eine einmalige Ausgabe in Höhe von voraussichtlich 61,8 Millionen Dollar erfordern. Unter anderem werden davon die Abfindungszahlungen für die Beschäftigten abgedeckt. Man betonte, dass diese auf einer höheren Grundlage berechnet werden sollen, als es vom chinesischen Arbeitsrecht vorgesehen wird.Die reinen Fotografie-Unternehmen sehen sich zunehmend in eine Rolle gedrängt, aus der heraus sie im Grunde nur noch Nischen zu bedienen haben. Denn die Smartphone-Kameras neuester Bauweise decken inzwischen fast alle Ansprüche ab, die der Massenmarkt an die Systeme stellt. Separate Kameras werden so nur noch dort benötigt, wo es in die verschiedenen halb- bis vollprofessionellen Bereiche hineingeht und die kleinen Optiken in den Mobiltelefonen selbst mit bester Software-Unterstützung nicht an die lichtstarken großen Objektive herankommen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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