Lootboxen in Spielen sind kein Glücksspiel und bleiben "erlaubt"
So genannte Lootboxen sind zwar nicht unbedingt etwas Neues, zuletzt ist die Anzahl der Spiele, die auf solche zufallsgenerierten Belohnungen setzen, aber stark gestiegen. Das hat zur Folge, dass viele Spieler dagegen protestieren, manche forderten nun sogar, Lootboxen als Glücksspiel einzustufen. Daraus wird aber vorerst nichts.
Die Implementierung von Lootboxen hat in den letzten Wochen und Monaten bei vielen Spielern Ärger und Zorn ausgelöst. Das vor allem aus mobilen Free-to-Play-Games stammende Konzept taucht nun in immer mehr "großen" Spielen auf. In Titeln wie Middle-Earth: Shadow of War, Forza Motorsport 7 und Star Wars: Battlefront 2 werden diese nur in begrenztem Umfang bzw. nur anfänglich kostenlosen Belohnungspaketen als spiel- oder wettbewerbsverzerrend angesehen.
In den USA wurde die für den Jugendschutz und die Alterseinstufungen zuständige Organisation Entertainment Software Rating Board (ESRB) aufgefordert, Lootboxen als Glückspiel einzustufen. Das hätte für die Spiele und ihre Anbieter verheerende Folgen gehabt, da "Gambling" automatisch eine "Nur für Erwachsene"-Einstufung bewirkt.
Laut einem Bericht von Kotaku hat das ESRB das aber zurückgewiesen, man sieht Spiele mit Lootboxen nicht als Glücksspiel, wie man dem bekannten Gaming-Blog per E-Mail mitgeteilt hat. Das liegt unter anderem daran, dass Lootboxen zwar ein Zufallselement haben, der Spieler hat aber eine Garantie, stets etwas zu bekommen. Dass man "unglücklicherweise" auch etwas erhalten kann, das man nicht will, spielt für das ESBR keine Rolle.
Die Diskussion wird also weitergehen. Allerdings muss man auch anmerken, dass es auch positive Beispiele für Lootboxen gibt: In Overwatch etwa bekommt man auf diese Weise kosmetische Artikel wie Skins, auch darüber finanziert Blizzard regelmäßig veröffentlichte neue Charaktere oder Maps.
In den USA wurde die für den Jugendschutz und die Alterseinstufungen zuständige Organisation Entertainment Software Rating Board (ESRB) aufgefordert, Lootboxen als Glückspiel einzustufen. Das hätte für die Spiele und ihre Anbieter verheerende Folgen gehabt, da "Gambling" automatisch eine "Nur für Erwachsene"-Einstufung bewirkt.
Laut einem Bericht von Kotaku hat das ESRB das aber zurückgewiesen, man sieht Spiele mit Lootboxen nicht als Glücksspiel, wie man dem bekannten Gaming-Blog per E-Mail mitgeteilt hat. Das liegt unter anderem daran, dass Lootboxen zwar ein Zufallselement haben, der Spieler hat aber eine Garantie, stets etwas zu bekommen. Dass man "unglücklicherweise" auch etwas erhalten kann, das man nicht will, spielt für das ESBR keine Rolle.
Wie Sammelkartenspiele
Die Organisation vergleicht das mit Sammelkartenspielen: Dabei öffnet der Kunde zwar immer wieder einmal ein Päckchen, in dem eine besonders gute oder lange ersehnte Karte steckt, meistens jedoch sind es aber welche, die man bereits in seinem Besitz hat.Die Diskussion wird also weitergehen. Allerdings muss man auch anmerken, dass es auch positive Beispiele für Lootboxen gibt: In Overwatch etwa bekommt man auf diese Weise kosmetische Artikel wie Skins, auch darüber finanziert Blizzard regelmäßig veröffentlichte neue Charaktere oder Maps.
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