Kann man Windows 7 in einer Virtualisierungs-Umgebung (VirtualPC, VMware o.ä.) installieren?

Die Installation der derzeitigen Windows 7 Beta ist in den gängigen Virtualisierungs-Applikationen relativ problemlos möglich. Microsoft stellt beispielsweise eine Anleitung bereit, wie das Betriebssystem im kostenlos erhältlichen Virtual PC 2007 eingerichtet werden kann. Das Unternehmen weist dabei auch darauf hin, dass das Service Pack 1 für die Virtualisierungs-Software von Microsoft installiert sein muss. Die Versionsnummer sollte dann 6.0.192.0 oder höher lauten. Bei der Einrichtung der Virtuellen Umgebung wird die Auswahl der Windows Vista-Voreinstellungen angeraten. Möglich ist so allerdings auch lediglich die Installation der 32-Bit-Version von Windows 7.

Nutzer anderer Windows-Systeme können die neue Version so testen, ohne eine eigene Partition für eine Windows 7-Installation frei räumen zu müssen. Virtualisierungsumgebungen bieten aber auch Anwendern, die mit Mac OS X oder Linux arbeiten, eine Möglichkeit, das neue Betriebssystem von Microsoft auszuprobieren.

Auch auf diesen Systemen gibt es eine Auswahl von Applikationen, die einem relativ einfach eine Einrichtung virtueller Maschinen ermöglichen. Unter Mac OS X ist beispielsweise Parallels sehr verbreitet.


Windows 7 Beta über Parallels unter Mac OS X

Parallels bietet seit Anfang Januar ein Update an, in das der Windows 7-Support bereits als eigenständiges Feature implementiert wurde. Damit lässt sich im Installations-Wizzard eine auf das neue Microsoft-Betriebssystem optimierte Umgebung einstellen.

Beim Einsatz einer Virtualisierungs-Software sollte man sich beim Host-System allerdings nicht nur auf die Mindestanforderungen an die Hardware beschränken. Vor allem mehr Arbeitsspeicher, aber auch eine starke CPU sowie ausreichend Festplattenplatz ist hier dringend zu empfehlen.

Download: Virtual PC 2007 (30 MB)
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