Top 5: Erbärmlich schiefgegangene Genrewechsel

Hin und wieder kommt es vor, dass sich Spieleentwickler innerhalb einer Reihe zum einem Genrewechsel entscheiden. Manchmal gelingt dies ganz gut, wie etwa Blizzard mit dem Wechsel vom Strategiespiel Warcraft zum MMO World of Warcraft zeigte - oft scheitern die neu ausgerichteten Spiele aber kläglich.

Bionic Commando war ursprünglich ein überaus beliebter Side-Scroller auf dem NES. 2009 veröffentlichte Capcom eine Neuauflage, welche sich aus der Third-Person-Perspektive spielte. Die Erfolge blieben aus, das zuvor erschienene Bionic Commando Rearmed konnte die Fans mehr überzeugen: Es war ebenfalls ein Side-Scroller.

Auch der Wandel der Indiana-Jones-Reihe vom Point-and-Click- zum Third-Person-Genre scheiterte. Ähnlich erging es der Commandos-Serie: Mit dem vierten Teil veröffentlichten die Macher 2006 erstmals einen Shooter - die einstige Taktik-Reihe wurde seitdem nicht mehr fortgesetzt.

Das Arcade-Spiel Pac-Man erhielt im Lauf der Jahre nicht nur zahlreiche Varianten, welche sich am Original orientierten, sondern auch diverse Spiele mit neuem Spielprinzip: Etwa das Adventure Pac-Man 2, welches jedoch wenig erfolgreich war.

Mit Five Nights at Freddy's World wechselte die Horror-Reihe ins Rollenspiel-Genre. Das Spiel war jedoch so schlecht, dass es von Steam entfernt und anschließend kostenlos neuveröffentlicht wurde.

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