DirectX 12: interne GPUs arbeiten jetzt mit Grafikkarten zusammen
Microsoft hat seine Arbeiten an DirectX 12 und Direct3D-12 beendet. Entwickler können jetzt damit beginnen, die Schnittstelle in ihrer finalen Version zu nutzen. Am Beispiel der Unreal-Engine zeigt sich, dass in Zukunft dabei sogar interne Grafikkarten Arbeit bekommen.
Welche Vorteile DirectX 12 bieten kann, wenn Entwickler die entsprechenden Funktionen in ihre Spiele und Engines integrieren, macht Microsoft bei seiner Build-Konferenz an einem einleuchtenden Beispiel klar: Unter der Übeschrift "Heterogeneous Multiadapter" haben die Entwickler der Unreal Engine eine Funktion in ihre Software integriert, die es möglich macht, neben der Grafikkarte einen Teil der Rechenarbeit an die interne GPU abzugeben.
Bei der aktuellen Implementierung geben die Entwickler vielmehr nur einige Aufgaben an die schwache interne GPU ab, die im Postprocessing anfallen - also am Ende der Berechnung eines Frames. So soll es möglich sein, die separate Grafikkarte früher für die Berechnung des nächsten Bildes freizumachen. Wie das Test-Video zeigt kann so eine Steigerung von knapp 36 Frames auf fast 40 Frames pro Sekunde erreicht werden.
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Schöne neue GPU-Welt
Neben den großen Änderungen rund um das Betriebssystem Windows 10 will Microsoft auch in Sachen Gaming in diesem Jahr einen Neuanfang starten. Mit DirectX 12 hat der Konzern eine neue Schnittstellen-Generation vorgestellt, die dafür sorgen soll, dass Grafik-Anwendungen möglichst effektiv auf Grafikkarte & Co. zugreifen können. Ohne ein Upgrade auf Windows 10 werden Nutzer aber nicht in den Genuss dieser Neuerungen kommen.Welche Vorteile DirectX 12 bieten kann, wenn Entwickler die entsprechenden Funktionen in ihre Spiele und Engines integrieren, macht Microsoft bei seiner Build-Konferenz an einem einleuchtenden Beispiel klar: Unter der Übeschrift "Heterogeneous Multiadapter" haben die Entwickler der Unreal Engine eine Funktion in ihre Software integriert, die es möglich macht, neben der Grafikkarte einen Teil der Rechenarbeit an die interne GPU abzugeben.
Nicht gleich aufgeteilt
In Systemen mit separaten Grafikkarten wird die Leistung des internen Grafikchips meist wenig bis gar nicht genutzt. DirectX 12 macht es laut dem Beitrag der Entwickler möglich, die Leistung einer integrierten Intel GPU mit der einer Nvidia-Grafikkarte zu kombinieren und so die Performance in Spielen weiter zu steigern. Dabei kann die Arbeit naturgemäß nicht einfach gleichmäßig auf die beiden Grafik-Prozessoren verteilt werden.Bei der aktuellen Implementierung geben die Entwickler vielmehr nur einige Aufgaben an die schwache interne GPU ab, die im Postprocessing anfallen - also am Ende der Berechnung eines Frames. So soll es möglich sein, die separate Grafikkarte früher für die Berechnung des nächsten Bildes freizumachen. Wie das Test-Video zeigt kann so eine Steigerung von knapp 36 Frames auf fast 40 Frames pro Sekunde erreicht werden.
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