Ford Focus 2018 - Das können die neuen Assistenzsysteme im Alltag

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Im neuen Ford Focus 2018 (MK4) können Fahrer über verbesserte Assistenzsysteme auf eine Reihe neuer Funktionen zugreifen. Wie unser Kollege Daniil Matzkuhn zeigt, zählen dazu etwa ein vollautonomer Parkassistent, eine Verkehrsschilderkennung sowie eine automatische Spur- und Abstandshaltung. Das Assistenzsystem kann außerdem akustisch und visuell vor Hindernissen warnen und den Fahrer beim Bremsen oder Ausweichen unterstützen.

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Diese ganzen Assistenzsysteme sind ja schön und gut. Wenn sie richtig funktionieren auch sehr praktisch und machen das Ganze auch sicherer. Nur was ist wenn man anfängt sich darauf zu verlassen und sie funktionieren halt nicht wie sie sollen. Das muss ja nicht einmal ein technischer Defekt sein, sondern einfach eine Gegebenheit die mit den Systemen nicht funktioniert.

Dann muss man auf den Verkehr achten, sondern auch darauf ob die Assistenzsysteme richtig funktionieren. Spätestens da hat man dann eher eine Doppelbelastung der Aufmerksamkeit des Fahrers.
 
@Tomarr: Kann deine Kritik durchaus nachvollziehen, aber es steht zum einen jeden frei diese zu benutzen und es sollte jedem klar sein, dass derjenige, welcher haftet, hintern Steuer sitzt. Zudem, einige Assistenzsysteme dürften eh einigen zuwieder sein (pah, Abstand zum Vordermann. Der kommt sonst noch auf die Idee die Geschwindigkeit zu halten wenn man ihn nicht Anschiebt ;D).
 
@Motverge: Genau das ist ja das Problem. Wenn die Assistenzsysteme so weit verbreitet sind das sie Standard werden benutzt man sie auch. Wobei einige ja auch Sinn machen. Z. B. in dem Video zu sehen wenn da ein Auto kommt das außerhalb des Sichtbereiches der Rückfahrkamera ist. Ich habe bei mir ja auch das Problem das ich nicht überall gleichzeitig hinschauen kann. Nur wenn das System dann auch fälschlicherweise nicht anzeigt ist das halt blöd. Vor allem wenn es sich nicht um ein Defekt des Systems handelt, wo dann wahrscheinlich eine Warnung erscheinen würde, sondern die Gegebenheiten halt ungünstig sind. Und man kann halt schlecht einschätzen ob die Umgebung ein funktionieren der Assistenten zulässt, weil wenn dem nicht so ist zeigen diese keine Warnung an.

Natürlich ist dann der Fahrer schuld wenn etwas passiert, das habe ich ja nie bestritten.
 
Die Assistenzsysteme sind leider noch nicht ausgereift genug. bei jeder Baustelle ist der Spurhalteassistent eine Gefahrenquelle da man nicht weiß ob er sich für die weiße oder gelbe Markierung entscheidet. Es ist gefährlich wenn das Auto bei der Baustelleneinfahrt plötzlich versucht gegenzulenken da es weiter der weißen Markierung folgen will. Genauso kommen die Assistenzsysteme nicht damit klar wenn keine Mittenmarkierung vorhanden ist und es kommt Gegenverkehr oder falls eine Markierung schon zu stark abgefahren ist. Bei allen Situationen kann das Auto unvorhergesehene Aktionen durchführen die eher gefährden als helfen, z.B. abrupte Lenkbewegungen oder plötzliche Gefahrenbremsungen.
Sollte das Auto eine Gefahrenbremsung auf 0km/h durchführen und der hinter euch knallt drauf und er kann beweisen, durch Zeugen, das die Straße frei war und kein Grund dafür bestand, bezahlt ihr auch dafür.
Gerade bei älteren Menschen mit schlechteren Reaktionen ist so ein System gefährlicher als wenn ohne gefahren wird.
Ich durfte schon von mehreren Herstellern in den Genuss dieser Assistenzsysteme kommen und keines hatte nicht solche Aussetzer. als Verkehrsunfallgegner mit neueren Autos würde ich immer mit Anwalt an die Sache rangehen. dann sollen die erst mal beweisen dass das Auto nichts Unvorhersehbares gemacht hat.
 
@Bloodsaw: Das mit dem Spurhalteassistenten kenne ich auch. Das merkt man beim ersten Mal recht schnell und schaltet diesen Assistenten danach in Baustellen ab. Ein Lenkassistent würde tatsächlich irgendwann auf freier Strecke anhalten, aber dazu muss man vorher die ganzen Aufforderungen, die Hände wieder ans Lenkrad zu legen, ignorieren. Ein adaptiver Tempomat hat ab und an Probleme damit, wenn das Auto vor einem abbiegt oder die Spur wechselt, und neigt dann dazu, erstmal abzubremsen. Das Verhalten kennt man dann halt und kann durch explizites Gasgeben gegensteuern.
Kurz: Nur wer sein Auto nicht kennt, kommt durch die Assistenten in gefährliche Situationen. Wer sein Auto nicht kennt, fährt aber auch ohne Assistenten nicht so sicher wie jemand, der es kennt.

Ich finde gerade den adaptiven Tempomaten super entspannend - nur so ist der Tempomat für mich überhaupt sinnvoll nutzbar. Der Lenkassistent ist für mich eine beeindruckende Spielerei, aber noch kaum praxistauglich. Sehr gut finde ich Dinge wie Totwinkelassistent und Rundumkamera.
 
@TiKu: Schön das Sie versuchen die Assistenzsysteme zu verteidigen und es auf das "Unvermögen" des Autohalters oder Autofahrers schieben möchtest. Ich schließe Wetten ab, dass Sie sogar nach über einjähriger Nutzung in gewissen Situationen nicht sagen können was ihr Auto macht. Das Abbremsen beim Spurwechsel oder das Gegenlenken bei Baustellenmarkierungen. Sie wissen ja nicht für welche Markierung das Auto sich plötzlich entscheidet, oder wie sie sagten kann es zu plötzlichen Bremsungen kommen wenn vor Ihnen jmd die Spur wechselt. Aber klar bei jedem Spurwechsel latsch ich aufs Gas, somit ist das Tempomat wenigstens auch wieder aus.
Ich durfte die Systeme in der Ober- und Mittelklasse testen und man ist meilenweit davon entfernt solche Situationen zu meistern oder gar zu beherrschen .
Aber nutzen Sie nur weiter die Assistenssysteme, ich würde bei jedem Unfall mit einem neuen Fahrzeug erst mal schauen ob die Systeme aktiv waren und dann soll der Anwalt tätig werden. Grundlose Gefahrenbremsungen führen zu 100% Schuld falls es zu einem Unfall kommt. Sie können ja dann schauen ob Sie das Geld vom Hersteller bekommen.
 
@Bloodsaw: Zu dem Problem bei Baustellenmarkierungen habe ich etwas geschrieben. Bei Spurwechseln kann man auch genau soviel aufs Gas treten, dass sich der Tempomat nicht abschaltet. Grundlose Gefahrenbremsungen sind dir wann passiert? Ich halte das für ein Märchen. Mich hat eine automatische Gefahrenbremsung hingegen diesen Sommer wahrscheinlich vor einem Unfall bewahrt, weil sie einen Ticken eher reagiert hat als ich bzw. weil sie einen Ticken eher kapiert hat, dass es normales Bremsen nicht reicht.
 
@TiKu: sorry, da muss ich widersprechen. https://www.br.de/nachrichten/bayern/bremsassistent-verursacht-vollbremsung-bmw-fahrerin-verurteilt,R5IyBym
Ich selbst fahre so einen und ich hatte schon mehrfach das zweifelhafte Vergnügen eine Notbremsung auf völlig freier Strecke mitzumachen. Einmal im Tunnel, einmal mitten in der Nacht und einmal mit Anhänger dran. Ich habe meinen Händler drauf angesprochen, aber da kommt unisono die selbe Antwort: "Haben wir noch nie gehabt." Muss scheinbar erst noch mehr passieren. Genauso schaltet sich bei schlechten Lichtsituationen der Abstandsregler von selbst ab. "Objekterkennung nicht möglich" Ergebnis - ich lasse die meisten Sicherheitsassistenten gleich abgeschaltet.
 
@Bloodsaw: kann ich leider aus diversen Mietwagen bestätigen. Zumindest in der Mittelklasse sind die Systeme mMn noch nicht soweit (bei hochpreisigen Autos weiß ich es nicht), reagieren ab und zu falsch oder sogar gefährlich.
 
@Bloodsaw: das kann ich so nicht nachvollziehen... die Wagen welche ich bislang gefahren habe bzw. fahre, entscheiden dich ALLE für gelbe Markierung
=> Zugegeben, hatte bislang nur "deutsche Modelle" ... <- vermutlich kennen die die Deutschen Straßen :)
 
@bear7: Nee, da muss ich Bloodsaw Recht geben. Zumindest BMW (5er aufwärts) hat das auch in den 2018er Modellen noch nicht so richtig im Griff. Er drängt dann eigentlich immer so weit in Richtung der anderen Spur, dass er mittig zu den weißen Linien ist, aber eben viel zu nah an der gelben Linie.
 
@TiKu: Ich hatte, VW-Passat, Seat-Leon, Mercedes CLA (alle aus den letzten 3 Jahren)...

ich war sogar beeindruckt, wie exakt es ging...
=> schade, dass BMW hier anscheinend nachlässig ist
 
@bear7: Stimmt so nicht. Die E-Klasse kam gerade mit Baustellen Ein- sowie Ausfahrten überhaupt nicht klar. Vorallem wenn du wegen der Baustelle mit 1 Streifen in den Gegenverkehr kommst und der andere bleibt auf deinem Abschnitt. Sollte in der Baustelle auch noch Ausfahrten kommen rafft das Auto überhaupt nichts mehr. Bei der Rückführung auf den eigentlichen Fahrbereich nach der Baustelle genau das gleiche Spiel.
Womit der Mercedes auch nicht klar kam war wenn die Markierung generell sehr schwach, fast nicht mehr vorhanden, war. Da schwamm der über die Autobahn, sagenhaft.
Die Probleme mit den plötzlichen Bremsvorgängen hatte jedes Auto in den teilweise absurdesten Situationen.
 
Sind Radarwarner (mobile) mit im Traffic-System enthalten? Ich meine, mein TomTom liefert mir diese Hinweise automatisch mit. Oder das Handy, wenn ich es nicht offensichtlich anbringe...
 
@Kobold-HH: Wozu ein Radarwarner. Inzwischen haben einige den Zahlencode am Straßenrand entschlüsselt. Wenn du an so einem Zahlencode vorbei fährst und mit dem Tacho abgleichst kannst du Radarmesstationen überlisten und sie machen keine Bilder von dir.
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