Sensor der weltgrößten Digitalkamera fertigt größtes Einzelbild an
Technische Fortschritte sorgen in der Astronomie im wahrsten Sinne des Wortes für einen klareren Blick auf die Dinge. Jetzt wurde das Herzstück der weltgrößten Digitalkamera getestet. Dabei entstand das bisher größte in einem einzigen Schuss aufgenommene Foto.
Um diesen Erfolg einzuordnen, liefern die Entwickler dabei einen anschaulichen Vergleich: "Die Bilder sind so groß, dass man 378 4K Ultra-High-Definition-Fernsehbildschirme bräuchte, um eines von ihnen in voller Größe darzustellen, und ihre Auflösung ist so hoch, dass man einen Golfball aus etwa 15 Meilen Entfernung sehen könnte." Interessant waren dabei auch die Objekte, mit denen der Sensor auf die Probe gestellt wurde: "darunter ein Kopf von Romanesco - einer Brokkoli-Art -, der wegen seiner sehr detaillierten Oberflächenstruktur ausgewählt wurde", so das Forscherteam.
Mit der größten Digital-Kamera...
...wurde nach dem Aufbau...
...ein Bildrekord gebrochen
Die größte digitale Einzelaufnahme bildet einen Brokkoli ab
Mit dem Vera C. Rubin Obervatory in Chile sollen über das nächste Jahrzehnt bisher unerreichte Langzeitaufnahmen des Sternenhimmels entstehen. Für seine Aufgabe setzt das Observatorium dabei auch auf den rasanten Fortschritt im Bereich der Bildsensoren. Wie das SLAC National Accelerator Laboratory schreibt, hat man jetzt das Herzstück, einen Sensor mit einer Auflösung von 3,200 Megapixeln, einem ersten Test unterzogen und dabei den Rekord des größten Digitalfotos, dass aus einer einzigen Aufnahme besteht, gebrochen.Um diesen Erfolg einzuordnen, liefern die Entwickler dabei einen anschaulichen Vergleich: "Die Bilder sind so groß, dass man 378 4K Ultra-High-Definition-Fernsehbildschirme bräuchte, um eines von ihnen in voller Größe darzustellen, und ihre Auflösung ist so hoch, dass man einen Golfball aus etwa 15 Meilen Entfernung sehen könnte." Interessant waren dabei auch die Objekte, mit denen der Sensor auf die Probe gestellt wurde: "darunter ein Kopf von Romanesco - einer Brokkoli-Art -, der wegen seiner sehr detaillierten Oberflächenstruktur ausgewählt wurde", so das Forscherteam.
Mit der größten Digital-Kamera...
...wurde nach dem Aufbau...
...ein Bildrekord gebrochen
Integration in das Observatorium
Neben der Tatsache, dass der Sensor 3,2 Milliarden Pixel bietet, ist für die Arbeit der Forscher auch entscheidend, dass die Oberfläche der Konstruktion sehr flach ausfällt - die Variationen in den Höhenunterschieden liegen dabei in einem Bereich von "nicht mehr als einem Zehntel der Breite eines menschlichen Haares". Die Sensor-Größe sorgt dafür, dass ein Teil des Himmels in der Größe von 40 Vollmonden in einer Aufnahme erfasst werden kann. Der Bildsensor wird demnach auch in der Lage sein, Objekte zu erkennen, die 100 Millionen Mal dunkler sind, als die mit bloßem Auge sichtbaren Objekte - "eine Empfindlichkeit, mit der man eine Kerze aus Tausenden von Kilometern Entfernung sehen könnte".Verwandte Videos
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