Drohnen arbeiten im Team und bauen eine Hängebrücke
Wenn Drohnen im Team operieren, können sie noch weitaus komplexere Aufgaben übernehmen, als manch einer denken mag. Das zeigen jetzt Ingenieure und Entwickler der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, die von mehreren Fluggeräten gemeinsam eine Hängebrücke bauen ließen.
Bei dem Projekt sind mehrere Quadcopter im Einsatz, die an Spulen Seile mit sich führen. Nach Angaben der beteiligten Forscher folgen diese keineswegs komplett einem zuvor im Detail festgelegten Programm, das wohl ziemlich komplex zu entwickeln wäre. Die Drohnen haben stattdessen zwar einen Bauplan vorgegeben, müssen sich aber einerseits selbst orientieren und etwaigen Hindernissen aus dem Weg gehen und parallel auch darauf achten, welche Arbeiten ihre Partnersysteme gerade verrichten und sich mit diesen abstimmen.
Bereits der erste kleine Arbeitsschritt dürfte nicht gerade trivial sein: Die Drohnen müssen den Anfang ihres Seiles erst einmal so um einen Träger legen, dass es auch hält - einen richtigen Knoten können sie dafür nicht schlingen, sondern müssen allein mit einer richtigen Wickelung für ausreichend Halt sorgen.
Anschließend werden mehrere Seile so miteinander verwoben, dass ein Laufsteg mit Halteseilen an den Seiten entsteht. Über diesen können bereits Menschen laufen - auch wenn es noch eine ziemlich wacklige Angelegenheit ist. Wesentlich besser wird es, wenn die Drohnen noch Stabilisierungs-Seile spannen und diese mit der Brückenkonstruktion verbinden. Teilweise sorgen derzeit noch ausgelagerte Kameras dafür, dass die Drohnen stets einen Überblick über das gesamte Gebilde behalten. In einem nächsten Schritt sollen sie aber mit eigenen Kameras ausgestattet werden und von ihrer jeweiligen Position aus den kompletten Überblick behalten können.
Durch das aktuelle Projekt wollen die beteiligten Entwickler mehr Erfahrungen darin sammeln, wie Drohnen mit ihrer Umgebung interagieren können. Das Ziel besteht darin, dass autonom agierende Systeme eines Tages beispielsweise gemeinsam mit Menschen an Bauprojekten arbeiten können.
Zum Thema: Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter schwierig
Bei dem Projekt sind mehrere Quadcopter im Einsatz, die an Spulen Seile mit sich führen. Nach Angaben der beteiligten Forscher folgen diese keineswegs komplett einem zuvor im Detail festgelegten Programm, das wohl ziemlich komplex zu entwickeln wäre. Die Drohnen haben stattdessen zwar einen Bauplan vorgegeben, müssen sich aber einerseits selbst orientieren und etwaigen Hindernissen aus dem Weg gehen und parallel auch darauf achten, welche Arbeiten ihre Partnersysteme gerade verrichten und sich mit diesen abstimmen.
Bereits der erste kleine Arbeitsschritt dürfte nicht gerade trivial sein: Die Drohnen müssen den Anfang ihres Seiles erst einmal so um einen Träger legen, dass es auch hält - einen richtigen Knoten können sie dafür nicht schlingen, sondern müssen allein mit einer richtigen Wickelung für ausreichend Halt sorgen.
Anschließend werden mehrere Seile so miteinander verwoben, dass ein Laufsteg mit Halteseilen an den Seiten entsteht. Über diesen können bereits Menschen laufen - auch wenn es noch eine ziemlich wacklige Angelegenheit ist. Wesentlich besser wird es, wenn die Drohnen noch Stabilisierungs-Seile spannen und diese mit der Brückenkonstruktion verbinden. Teilweise sorgen derzeit noch ausgelagerte Kameras dafür, dass die Drohnen stets einen Überblick über das gesamte Gebilde behalten. In einem nächsten Schritt sollen sie aber mit eigenen Kameras ausgestattet werden und von ihrer jeweiligen Position aus den kompletten Überblick behalten können.
Durch das aktuelle Projekt wollen die beteiligten Entwickler mehr Erfahrungen darin sammeln, wie Drohnen mit ihrer Umgebung interagieren können. Das Ziel besteht darin, dass autonom agierende Systeme eines Tages beispielsweise gemeinsam mit Menschen an Bauprojekten arbeiten können.
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