Xperia XZ: Sony kann endlich wieder ein echtes Flaggschiff bieten

Der japanische Elektronikkonzern Sony hat mit dem Xperia XZ auf der IFA in Berlin seine Smartphone-Palette ausgebaut. Dieses stellt die neue Spitzenklasse des Unternehmens dar und kommt - nachdem das Xperia X dann doch einige Nutzer enttäuschte - mit stärkerer Hardware. Unser Kollege Lutz Herkner hat das Mobiltelefon für euch vor die Kamera geholt.

Offiziell stellt das Gerät nun den Nachfolger des Xperia Z5 dar - eine Rolle, die das Xperia X keinesfalls erfüllen konnte. Beim Design hat sich Sony etwas von den bisherigen Prinzipien verabschiedet. Und auch wenn sich das Gehäuse aufgrund der Oberflächenbehandlung fast wie Plastik anfühlt, handelt es sich doch um Aluminium.

In dem Gerät steckt nun mit dem Snapdragon 820 eine Top-CPU, die von einer Adreno 530-Grafikeinheit unterstützt wird. Diese teilen sich 3 Gigabyte Arbeitsspeicher. Das 5,2 Zoll große Display beschränkt sich auf FullHD-Auflösung, was eigentlich ausreicht, es aber nicht zulässt, selbst aufgenommene Videos in voller Pracht zu bewundern - denn die Hauptkamera lässt durchaus 4K-Recordings zu.

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Wo wir bei den Kameras sind: Die Optik auf der Rückseite kommt mit integriertem Bildstabilisator und bedient einen 23-Megapixel-Sensor. Das Frontsystem kommt mit immerhin 13 Megapixeln und ebenfalls stabilisierten Bildern - das bieten viele Konkurrenten gerade einmal beim primären Modul.

Sony verbaut in dem Smartphone 32 Gigabyte Flash-Speicher, der per MicroUSB-Karte erweitert werden kann. Hier werden offiziell bis zu 256 Gigabyte zusätzlich unterstützt. Strom- und Datenübertragung werden über USB Type-C realisiert. Vorinstalliert ist Android 6.0.1 Marshmallow. Sony findet hier außerdem insofern zu alten Werten zurück, als das Gehäuse wasserdicht gestaltet wurde. Der Akku fasst 2.900 mAh und kann über eine Schnellladetechnik zügig wieder auf akzeptables Füllniveau gebracht werden. Sony will das Smartphone ab Oktober auf den Markt bringen, es soll dann rund 700 Euro kosten.

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