TomTom Go Discover im Test: Klassisches Navi für bessere Übersicht

Beim TomTom Go Discover handelt es sich um ein Navigationssystem für Autos ohne Infotainment. Das Navigationssystem verfügt über Spracheingabe und Updates via Wi-Fi. Durch die Kartenupdates über Wi-Fi bleiben die Navigationsdaten stets aktuell. Über die Kraftstoffpreis-Anzeige lässt sich die Route entsprechend optimieren und Geld einsparen. Das TomTom Go Discover bietet außerdem eine Übersicht über die aktuelle Auslastung von Parkhäusern. Volle Parkhäuser können auf diese Weise vermieden werden. Eine dauerhafte Verbindung mit Strom ist nicht nötig, da das Navi über einen Akku verfügt.
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Der Hersteller legt eine Halterung für die Windschutzscheibe bei. Im Lieferumfang befindet sich zudem ein Netzteil für den Zigarettenanzünder. Geladen wird das TomTom Go Discover via Micro-USB. Auf der Rückseite verbirgt sich der Powerbutton sowie ein Lautsprecher. Hier sind auch die Konnektoren für die Windschutzscheiben-Halterung verbaut. Für die erste Inbetriebnahme wird das Ladegerät in den Micro-USB-Port eingesteckt. Da es sich um ein normales USB-A Netzteil handelt, kann das Discover an jedem USB-Port mit Strom versorgt werden. Ist das Navigationsgerät erstmalig hochgefahren, startet es in die grundsätzliche Einrichtung.

Dazu zählt unter anderem die Sprache. Wählt man als solche "Deutsch" aus, wird dazu passend Deutschland als Land vorgeschlagen. Die erste spannende Sache, die man in der Software einstellen kann, sind die Fahrzeugdaten. Unser Kollege Timm Mohn fährt einen Smart. Da es sich bei diesem um ein E-Auto handelt, wird in den Fahrzeugdaten der Elektromotor ausgewählt. Ferner lässt sich die Ladebuchse einstellen. Das System lässt die Mehrfachauswahl von verschiedenen Anschlüssen zu. Wenn im Auto auch ein Ladegerät für die Steckdose ist, kann diese Option zusätzlich ausgewählt werden. Sind alle Einstellungen vorgenommen, müssen noch die Geschäftsbedingungen gelesen und akzeptiert werden.

Erkennbarkeit übertrifft Google Maps

Auch in kleineren Autos, wie etwa dem Smart, lässt sich das Navi gut unterbringen. Während der Navigation fällt auf, dass die Straßen teils deutlicher getrennt werden als bei Google Maps. Das hilft, Navigationsfehler zu vermeiden und verringert Umwege. Da die Straßen teilweise wirklich sehr weit auseinander liegen, ist eine Verwechslung quasi ausgeschlossen. Die Sprachausgabe ist gelungen, wenn auch teils sehr eigentümlich, wenn es um die Aussprache mancher Straßen geht. Die Städte-Darstellung in 3D kann während der Navigation überzeugen. Straßen, Straßennamen sowie Häuser sind auch auf Distanz gut zu erkennen. Die Fahrtrichtungen und Optionen stellt TomTom anschaulich dar. Google Maps hat hier teils noch das Nachsehen. Das betrifft auch die Geschwindigkeitsanzeige, welche Google Maps nicht mehr bietet. Im Go Discover hingegen wird die aktuelle Geschwindigkeit recht akkurat angezeigt. Die Sprachansagen sind während der Navigation trotz Fahrgeräuschen gut hörbar.

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TomTom blickt auf eine lange Geschäftstradition bezüglich Navigation zurück. Das Go Discover eignet sich für alle Autonutzer, deren Auto über keine zeitgemäße Navigationslösung verfügt oder deren Systeme keine Updates mehr bekommen. Installiert hat unser Kollege Timm Mohn das Go Discover bereits im November 2021. Seither navigiert ihn das System zuverlässig von Ort zu Ort. Im Vergleich zu Smartphone-Displays bleibt der Navi-Bildschirm auch bei viel Sonneneinstrahlung gut ablesbar. Er dunkelt auch nicht ab, wie es beim iPhone bei längeren Fahrten oft der Fall ist. Gerade, wenn man mit einem E-Auto unterwegs ist, sind die Tankstellen-Anzeigen für Elektroautos sehr praktisch. Allerdings: Das System kennt wohl keine Öffnungszeiten, weswegen auch geschlossene Tankstellen in der Karte angezeigt werden. TomTom versorgt seine Geräte regelmäßig mit Firmware-Updates. Um das Datenvolumen zu schonen, sollten diese im heimischen WLAN heruntergeladen werden. Der Installationsprozess dauert eine kleine Weile. Aktuell ist das TomTom Go Discover für 323,17 Euro auf Amazon verfügbar.

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