Tausende Getränke auf Knopfdruck: Drink-Replikator wird Realität
Es gibt sicherlich keinen Star Trek-Fan, der nicht schon einmal davon geträumt hat, wie es wäre, wenn man einen Replikator zu Hause hätte. Also ein Gerät, das wie von Zauberhand alle nur denkbaren Speisen und Getränke herstellen kann. Doch offenbar kommen wir diesem Ziel nun ein kleines Stück näher.
Was wäre Star Trek: The Next Generation ohne seinen Captain und was wäre Jean-Luc Picard ohne eine Tasse Earl Grey? Richtig: nicht dasselbe. Doch natürlich macht sich Picard sein Heißgetränk nicht selbst, sondern beauftragt den Bordcomputer damit, der Tee selbst kommt dann aus dem Replikator.
Cana One, das in etwa die Größe eines Kaffeevollautomaten hat, will auf Knopfdruck "tausende unterschiedliche Getränke" herstellen können, und zwar mithilfe einer einzigen Cartridge. Das Ganze soll auf molekularer Basis zusammengemixt werden, dabei kommt ein "Universal-Zutaten-Set" zum Einsatz.
Cana schreibt dazu: "Das Team von Cana verbrachte drei Jahre damit, das, was wir trinken, auf molekularer Ebene zu untersuchen und bahnbrechende Forschungsergebnisse in der Geschmacks- und analytischen Chemie zu vermarkten. Cana-Wissenschaftler identifizierten und isolierten die spezifischen Spurenverbindungen, die für den Geschmack und das Aroma tausender einzigartiger, im Handel erhältlicher Getränke verantwortlich sind."
Das Finanzierungsmodell ist ungewöhnlich: Denn Kunden können ein solches Gerät für 99 Dollar reservieren, die ersten 10.000 Bestellungen kosten 499 Dollar, danach steigt der Preis auf 799 Dollar. Das Interessante ist, dass die Cartridges zwar kostenlos ausgetauscht werden, aber die Kunden pro Drink bezahlen. Dies sind 29 Cent für ein Sodawasser, 79 Cent für einen Eistee und 2,99 Dollar für einen Cocktail. Inzwischen hat man das angepasst und wird für 49 Dollar pro Monat "eine bestimmte Anzahl" an Getränken bieten.
Ob das Modell funktioniert, wird man erst sehen müssen und das wird auch noch länger dauern. Denn Cana hat vor Kurzem bekannt gegeben, dass man länger auf die Auslieferung warten muss: "Unterbrechungen in der Lieferkette haben weltweit zu erheblichen Verzögerungen bei der Beschaffung wichtiger Teile geführt, und die Dienstleister sind mit Projekten im Rückstand. Wir gingen davon aus, dass wir unsere Produktionslinie bis Ende dieses Jahres in Betrieb nehmen und Mitte 2023 mit der Auslieferung der Geräte beginnen können, aber wir rechnen nun damit, dass wir unsere erste Serie von Geräten gegen Ende 2023 ausliefern werden."
Was wäre Star Trek: The Next Generation ohne seinen Captain und was wäre Jean-Luc Picard ohne eine Tasse Earl Grey? Richtig: nicht dasselbe. Doch natürlich macht sich Picard sein Heißgetränk nicht selbst, sondern beauftragt den Bordcomputer damit, der Tee selbst kommt dann aus dem Replikator.
"Replikator" für Getränke
Und die Menschheit kommt diesem Traum jetzt einen Schritt näher, zumindest behauptet das ein Unternehmen namens Cana. Denn laut der kalifornischen Firma habe man nicht nur den "ersten molekularen Getränkedrucker der Welt" entwickelt, sondern will diesen auch verkaufen. Derzeit kann man das Gerät vorbestellen, vorgestellt wurde es aber bereits im Frühjahr des Jahres.Cana One, das in etwa die Größe eines Kaffeevollautomaten hat, will auf Knopfdruck "tausende unterschiedliche Getränke" herstellen können, und zwar mithilfe einer einzigen Cartridge. Das Ganze soll auf molekularer Basis zusammengemixt werden, dabei kommt ein "Universal-Zutaten-Set" zum Einsatz.
Cana schreibt dazu: "Das Team von Cana verbrachte drei Jahre damit, das, was wir trinken, auf molekularer Ebene zu untersuchen und bahnbrechende Forschungsergebnisse in der Geschmacks- und analytischen Chemie zu vermarkten. Cana-Wissenschaftler identifizierten und isolierten die spezifischen Spurenverbindungen, die für den Geschmack und das Aroma tausender einzigartiger, im Handel erhältlicher Getränke verantwortlich sind."
Das Finanzierungsmodell ist ungewöhnlich: Denn Kunden können ein solches Gerät für 99 Dollar reservieren, die ersten 10.000 Bestellungen kosten 499 Dollar, danach steigt der Preis auf 799 Dollar. Das Interessante ist, dass die Cartridges zwar kostenlos ausgetauscht werden, aber die Kunden pro Drink bezahlen. Dies sind 29 Cent für ein Sodawasser, 79 Cent für einen Eistee und 2,99 Dollar für einen Cocktail. Inzwischen hat man das angepasst und wird für 49 Dollar pro Monat "eine bestimmte Anzahl" an Getränken bieten.
Ob das Modell funktioniert, wird man erst sehen müssen und das wird auch noch länger dauern. Denn Cana hat vor Kurzem bekannt gegeben, dass man länger auf die Auslieferung warten muss: "Unterbrechungen in der Lieferkette haben weltweit zu erheblichen Verzögerungen bei der Beschaffung wichtiger Teile geführt, und die Dienstleister sind mit Projekten im Rückstand. Wir gingen davon aus, dass wir unsere Produktionslinie bis Ende dieses Jahres in Betrieb nehmen und Mitte 2023 mit der Auslieferung der Geräte beginnen können, aber wir rechnen nun damit, dass wir unsere erste Serie von Geräten gegen Ende 2023 ausliefern werden."
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