Tauchroboter: Die Vermessung des antarktischen Meereises
Vier Jahre waren nötig, zwei Expeditionen und ein unermüdlicher Tauchroboter, um die erste hochauflösende 3D-Karte des antarktischen Meereises zu erstellen. Das vom britischen Polarforschungsprogramm British Antarctic Survey (BAS) durchgeführte Vemessungsprojekt begann 2010. Das Forschungsschiff RSS James Clark Ross kämpfte sich durch das Eis bis in die Bellingshausensee in der Antarktis.
Dort wurde ein mit Sonar ausgerüsteter Tauchroboter ausgesetzt mit einer gigantischen Mission: die Vermessung der Unterseite des Meereises, das entscheidende noch fehlende Puzzle-Teil, um die Dichte des Eises zu erfassen. Während das arktische Meereis weitgehend untersucht ist, gab es vom antarktischen Pendant nur Schätzungen und vereinzelte direkte Messwerte durch Bohrungen und elektromagnetische Messungen.
Jeremy Wolkinson, British Antarctic Survey (BAS): "Wir wollen untersuchen, in wieweit sich die Eigenschaften an der Oberfläche mit denen der Unterseite des Meereises vergleichen lassen. Anhand von Satellitenbildern erstellen wir eine Karte des Meereises und können mit präzisen Rechenmethoden den Durchmesser des Eises bestimmen." Drei Gebiete vor der antarktischen Halbinsel wurden bislang kartiert, insgesamt eine Meereis-Fläche von 500.000 Quadratmetern.
Jeremy Wolkinson, British Antarctic Survey (BAS): "Das Meereis ist sehr wichtig. Wenn man aus einem Flugzeug auf die Polarregionen schaut, sieht man, dass sie weiß sind und viel Sonnenlicht in den Weltraum zurückreflektieren. Wenn diese weißen Polkappen verschwinden, wird mehr Sonnenstrahlung absorbiert und die Temperaturen steigen auf unserem Planeten." Die Kartierung zeigt, dass das Meereis im Südpolarmeer vor allem in Küstennähe offenbar dicker und deformierter ist als bisher gedacht. Gestauchtes, sogenanntes Gerölleis.
Dort wurde ein mit Sonar ausgerüsteter Tauchroboter ausgesetzt mit einer gigantischen Mission: die Vermessung der Unterseite des Meereises, das entscheidende noch fehlende Puzzle-Teil, um die Dichte des Eises zu erfassen. Während das arktische Meereis weitgehend untersucht ist, gab es vom antarktischen Pendant nur Schätzungen und vereinzelte direkte Messwerte durch Bohrungen und elektromagnetische Messungen.
Jeremy Wolkinson, British Antarctic Survey (BAS): "Wir wollen untersuchen, in wieweit sich die Eigenschaften an der Oberfläche mit denen der Unterseite des Meereises vergleichen lassen. Anhand von Satellitenbildern erstellen wir eine Karte des Meereises und können mit präzisen Rechenmethoden den Durchmesser des Eises bestimmen." Drei Gebiete vor der antarktischen Halbinsel wurden bislang kartiert, insgesamt eine Meereis-Fläche von 500.000 Quadratmetern.
Jeremy Wolkinson, British Antarctic Survey (BAS): "Das Meereis ist sehr wichtig. Wenn man aus einem Flugzeug auf die Polarregionen schaut, sieht man, dass sie weiß sind und viel Sonnenlicht in den Weltraum zurückreflektieren. Wenn diese weißen Polkappen verschwinden, wird mehr Sonnenstrahlung absorbiert und die Temperaturen steigen auf unserem Planeten." Die Kartierung zeigt, dass das Meereis im Südpolarmeer vor allem in Küstennähe offenbar dicker und deformierter ist als bisher gedacht. Gestauchtes, sogenanntes Gerölleis.
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