Sigma 56mm F1.4 DC DN: Klassiker zeigt sich im Test noch immer stark
Das Sigma 56mm F1.4 DC DN aus der Contemporary Serie ist nun endlich für das Canon RF-System verfügbar. Nach fast sechs Jahren seit seiner ersten Einführung hat sich einiges getan, was einen erneuten Blick auf dieses Objektiv rechtfertigt. Die Kollegen von ValueTech TV haben das Objektiv an der Canon EOS R7 getestet, um die Bildqualität sowie den Autofokus unter modernen Bedingungen zu bewerten.
Das Sigma 56mm F1.4 DC DN
Ein Dichtungsring am Bajonett schützt vor Staub und Spritzwasser, jedoch ist es nicht vollständig wetterfest. Dies ist in Anbetracht des Preises und des Einsatzbereiches als Porträtobjektiv nachvollziehbar. Bemerkenswert ist das Fehlen von Schaltern für Autofokus oder Blendeneinstellung, was bei neueren Konstruktionen anders gelöst werden könnte.
Beispielbild mit dem Objektiv
Das Bokeh ist dank neun abgerundeter Blendenlamellen weich und cremig, was bei Porträts besonders wichtig ist. Die chromatischen Aberrationen sind gut korrigiert, und die Vignettierung bleibt im akzeptablen Bereich.
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Gehäuse und Verarbeitung
Das Sigma 56mm F1.4 ist hauptsächlich aus Kunststoff gefertigt, was es leicht und kompakt macht, ohne dass es an Stabilität mangelt. Mit einem Gewicht von nur 290 Gramm und einem Filterdurchmesser von 55mm ist es ein handliches Objektiv, das sich ideal für den mobilen Einsatz eignet.
Das Sigma 56mm F1.4 DC DN
Ein Dichtungsring am Bajonett schützt vor Staub und Spritzwasser, jedoch ist es nicht vollständig wetterfest. Dies ist in Anbetracht des Preises und des Einsatzbereiches als Porträtobjektiv nachvollziehbar. Bemerkenswert ist das Fehlen von Schaltern für Autofokus oder Blendeneinstellung, was bei neueren Konstruktionen anders gelöst werden könnte.
Bildqualität
Die Bildqualität des Sigma 56mm F1.4 ist beeindruckend, vor allem im Bildzentrum. Bei Offenblende ist es nicht absolut scharf, aber ab Blende 2.8 liefert es hervorragende Kontraste und Mikrokontraste. Die Bildecken sind bei Blende 1.4 etwas unscharf, jedoch ist dies für ein Porträtobjektiv weniger kritisch, da der Fokus meist auf das Zentrum gerichtet ist.
Beispielbild mit dem Objektiv
Das Bokeh ist dank neun abgerundeter Blendenlamellen weich und cremig, was bei Porträts besonders wichtig ist. Die chromatischen Aberrationen sind gut korrigiert, und die Vignettierung bleibt im akzeptablen Bereich.
Autofokus und Stabilisierung
Der Autofokus des Sigma 56mm F1.4, betrieben mit einem Schrittmotor, funktioniert zuverlässig und schnell an der Canon EOS R7. Dies ermöglicht flüssige und präzise Fokussierung bei Foto- und Videoaufnahmen. Allerdings ist das Objektiv nicht stabilisiert, was bei Kameras ohne integrierte Stabilisierung zu Problemen führen könnte. Die EOS R7 bietet jedoch eine ausreichende Stabilisierung, um auch ohne Objektivstabilisierung aus der Hand zu filmen.Fazit
Das Sigma 56mm F1.4 DC DN bleibt auch nach sechs Jahren ein solides Porträtobjektiv. Der Preis von etwa 470 Euro ist in Anbetracht der Leistung fair und vergleichbar mit anderen Bajonettsystemen. Die Bildqualität ist gut, auch wenn es in den Bildecken bei Offenblende Schwächen zeigt. Für Porträtfotografen, die ein leichtes und kompaktes Objektiv suchen, ist es eine ausgezeichnete Wahl.Mehr von ValueTech: ValueTech - Technik. Einfach. ValueTech auf YouTube
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