Sigma 200 mm F2 DG OS Sports: Optische Spitzenklasse für Profis
Im Test durch die Kollegen von ValueTech TV zeigt das Sigma 200 mm F2 DG OS Sports, was es leisten kann. Die Festbrennweite richtet sich an Profis, die eine maximale Lichtstärke und hohe Bildqualität suchen. Getestet wurde sie vor allem an der Sony Alpha 7R IV mit 60 Megapixeln.
Das Objektiv bietet eine Lichtstärke von f/2, 13 Blendenlamellen, eine Naheinstellgrenze von 1,7 Metern und ein Gewicht von 1,81 Kilogramm. Es ist für Sony E und L-Mount erhältlich, kostet rund 3.499 Euro und bringt eine feste Stativschelle mit 90°-Rastung sowie optische Bildstabilisierung mit speziellen C1- und C2-Modi mit.
Die Verarbeitung ist hochwertig. Neben großem Fokusring und Blendenring mit Lock-Funktion finden sich Schalter für AF/MF, Fokuslimiter und Stabilisierung. Drei programmierbare Tasten erhöhen die Flexibilität. Filter mit 105 mm Durchmesser können angebracht werden, die Gegenlichtblende wird verschraubt.
Optisch überzeugt das Sigma vor allem bei Offenblende: Schärfe und Mikrokontrast sind bereits bei f/2 exzellent, Abbildungsfehler wie chromatische Aberrationen treten praktisch nicht auf. Auch am Rand bleibt die Auflösung hoch. Das Bokeh gilt als besondere Stärke - weich, cremig und durch 13 Lamellen sehr gleichmäßig.
Der Autofokus arbeitet mit Linearmotor, ist ausreichend schnell, kann aber bei starken Fokuswechseln an seine Grenzen stoßen. Die Bildstabilisierung wirkt effektiv, vor allem im C1-Modus, der das Sucherbild stabilisiert. Dualstabilisierung mit kamerainterner Stabilisierung wird nicht unterstützt.
Fazit: Das Sigma 200 mm F2 DG OS Sports liefert optisch Spitzenwerte und richtet sich an Fotografen, die kompromisslose Qualität bei 200 mm benötigen. Wer Gewicht und Preis in Kauf nimmt, erhält ein hoch spezialisiertes Werkzeug - wer flexibler sein möchte, bleibt mit einem 70-200-mm-f/2.8 besser bedient. Mehr von ValueTech: ValueTech - Technik. Einfach. ValueTech auf YouTube
Das Objektiv bietet eine Lichtstärke von f/2, 13 Blendenlamellen, eine Naheinstellgrenze von 1,7 Metern und ein Gewicht von 1,81 Kilogramm. Es ist für Sony E und L-Mount erhältlich, kostet rund 3.499 Euro und bringt eine feste Stativschelle mit 90°-Rastung sowie optische Bildstabilisierung mit speziellen C1- und C2-Modi mit.
Die Verarbeitung ist hochwertig. Neben großem Fokusring und Blendenring mit Lock-Funktion finden sich Schalter für AF/MF, Fokuslimiter und Stabilisierung. Drei programmierbare Tasten erhöhen die Flexibilität. Filter mit 105 mm Durchmesser können angebracht werden, die Gegenlichtblende wird verschraubt.
Optisch überzeugt das Sigma vor allem bei Offenblende: Schärfe und Mikrokontrast sind bereits bei f/2 exzellent, Abbildungsfehler wie chromatische Aberrationen treten praktisch nicht auf. Auch am Rand bleibt die Auflösung hoch. Das Bokeh gilt als besondere Stärke - weich, cremig und durch 13 Lamellen sehr gleichmäßig.
Der Autofokus arbeitet mit Linearmotor, ist ausreichend schnell, kann aber bei starken Fokuswechseln an seine Grenzen stoßen. Die Bildstabilisierung wirkt effektiv, vor allem im C1-Modus, der das Sucherbild stabilisiert. Dualstabilisierung mit kamerainterner Stabilisierung wird nicht unterstützt.
Ein hoch spezialisiertes Werkzeug
Einschränkungen ergeben sich durch Gewicht, Preis und den geringen Abbildungsmaßstab von 1:6,3 - Makrofotografie ist damit nicht möglich. Haupteinsatzbereiche sind Porträts, Sport- und Eventfotografie bei schwachem Licht sowie dokumentarische Freistellungssituationen. Alternativen finden sich in 70-200-mm-f/2.8-Zooms, die günstiger und leichter sind, aber weniger Lichtstärke bieten.Fazit: Das Sigma 200 mm F2 DG OS Sports liefert optisch Spitzenwerte und richtet sich an Fotografen, die kompromisslose Qualität bei 200 mm benötigen. Wer Gewicht und Preis in Kauf nimmt, erhält ein hoch spezialisiertes Werkzeug - wer flexibler sein möchte, bleibt mit einem 70-200-mm-f/2.8 besser bedient. Mehr von ValueTech: ValueTech - Technik. Einfach. ValueTech auf YouTube
Verwandte Videos
- Lumix S 40mm F2: Starke Festbrennweite für Panasonics Lumix S9
- Klein, scharf & günstig: Das Viltrox 50mm F1.4 Pro im Test
- Nikon vs. Viltrox: Zwei 35mm-Festbrennweiten im Vergleichstest
- Sigma 135mm F1.4 DG Art: Völlig überzeugend und preiswert
- Wanbo Togo Pro: Gimbal-Beamer für Urlaub und Co. im Test
Verwandte Tags