Secretlab Magnus Pro: Edel-Schreibtisch über ein Jahr im Härtetest

Den Secretlab Magnus Pro verwendet unser Kollege Timm Mohn nun bereits über ein Jahr. Der Tisch steht für gute Organisation und wenig Unordnung. Dazu tragen der Kabelkanal auf der Rückseite und die integrierte Steckdose bei. Da sich der Kabelkanal über die gesamte Länge der Rückseite erstreckt, lassen sich auch technische Geräte auf der rechten Seite noch bequem mit Strom versorgen.

Der Magnus Pro ist seit einem Jahr in fast jedem Video von Timm zu sehen. Und das aus gutem Grund: Egal ob beim spielen, Gadgets auspacken oder man sich den Fuß gebrochen hat: in jeder Situation konnte man sich auf den Magnus Pro verlassen. Arbeitet man viel mit einem Tisch, bemerkt man schnell seine Stärken und Schwächen. Anders als bei regulären Tischen interagiert man beim Magnus Pro nicht mit einer Holzplatte, sondern mit einer sogenannten MagPad-Schreibtischunterlage. Die ist in verschiedenen Farben verfügbar.

Beim Kauf des Magnus Pro kann man sich ein Muster aussuchen. Im vorliegenden Fall war das "Cream White". Die helle Variante ist fast durchgehend seit Tag 1 auf dem Tisch installiert. Über die Schreibtischunterlage kann der Tisch individualisiert und ans heimische Setup angepasst werden. Nach 1,5 Jahren hat sich ein kleiner Schönheitsfehler eingeschlichen, der wahrscheinlich durch eine Schere entstanden ist. Das ist keinesfalls die Schuld Secretlabs, sondern des Anwenders. Im Alltag sieht man von der Stelle erfreulich wenig. Sollte man die MagPad-Oberfläche dennoch wechseln wollen, ist das in wenigen Handgriffen erledigt.
Secretlab Magnus Pro Secretlab Magnus Pro Secretlab Magnus Pro
Die Kabelbox an der Rückseite ist sehr nützlich, aber auch oft sehr voll. Wer viel auf dem Tisch arbeitet, kommt mitunter in die Verlegenheit, viele Netzteile und Kabel im Schacht unterzubringen, damit jeder Anschluss rund um die Uhr verfügbar ist. Im vorliegenden Fall ist eine Mehrfachsteckdose im Kabelkanal untergebracht worden und zusätzlich wurde ein Steckdosen-Turm auf dem Tisch installiert. Auf diese Weise erhält wirklich jedes Gerät Strom. Wenn man nicht auf ein All-in-One-Gerät setzt, benötigen Bildschirm, Lautsprecher, PC und mitunter Dekoration eben jeweils eine eigene Steckdose. Rechnet man somit mit einem Kabel pro Gerät, füllt sich die Kabelbox recht schnell. Anders als beim typischen Ikea-Tisch ist die Platzierung auf der Rückseite des Tisches aber sehr praktisch, da man im Stehen am Kabelmanagement arbeiten kann. Viele Tische der Konkurrenz setzen auf eine Kabelbox auf der Unterseite des Tisches, sodass man immer unter den Tisch kriechen muss, um etwas an den Kabeln zu verändern. Damit ist beim Magnus Pro Schluss.

Instabilität bestätigt sich nicht

An einem Schreibtisch gibt es immer viel zu tun und es kann schon mal auf Präzision und Ruhe ankommen. Im letzten Jahr konnte der Tisch gegen die vielen Gerüchte bestehen, die über ihn kursieren, er sei nicht stabil genug. Durch einen Fußbruch im Dezember 2024 war unser Kollege auf einen Knie-Roller angewiesen. Trotz alledem wurde der Magnus Pro allerdings weiter verwendet.

Um mehr Platz zum Hantieren zu haben, wurde der Tisch hierfür gegen die Wand gestellt. Das Bewegen im Raum stellt kein Problem dar. Die ganze Problematik ist die Erwähnung wert, weil der Magnus Pro in dieser Zeit einiges aushalten musste. Während Sachen auf dem Tisch ausgepackt oder die Kamera bedient wurde, diente der Tisch als Stütze. Nach fast drei Monaten hat das Magnus Pro wohl auch definitiv gespürt, jedenfalls klang der Tisch teilweise sehr erschöpft. Kaum dass der Fuß verheilt und wieder eine normale Haltung am Tisch eingenommen werden konnte, hat sich die neue Geräuschkulisse erledigt. Inzwischen fährt der Schreibtisch wieder ganz normal hoch und runter. Ein Reset war nicht nötig.

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Der Magnus Pro ist in verschiedenen Größen verfügbar. Die XL-Variante ist geräumig und bietet auch für Ultra-Wide-Monitore Platz. Installiert man Hardware auf dem Tisch, merkt man schnell, was ein gutes Kabelmanagement optisch ausmacht. Der Secretlab Magnus Pro konnte sich im letzten Jahr beweisen, was vor allem an drei Punkten festgemacht werden kann. Das wohl wichtigste Argument für den Tisch ist, dass tägliche Arbeiten an ihm kein Problem darstellen. Nimmt die MagPad Schaden, tauscht man sie aus. Außerdem lassen sich unabsichtliche Bewegungen des Tisches verhindern, indem man die Steuerkonsole ausschaltet. Derzeit kostet die XL-Variante des Magnus Pro 999 Euro.

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