Magnus Pro: Intelligenter höhenverstellbarer Schreibtisch im Test
Beim Secretlab Magnus Pro handelt es sich um einen elektrischen Schreibtisch. Grundsätzlich wird der Magnus Pro über einen Kaltstecker mit Strom versorgt. Der Strom fließt aber nicht nur durch beide Beine, sondern auch zur Steckdose auf der linken Seite des Tisches. Das Betriebsgeräusch gibt der Hersteller mit unter 50 dB an. In der Praxis erscheint das Geräusch deutlich leiser. Die beiden Tischbeine verfügen jeweils über einen Motor. Setzt man den Magnus Pro in Bewegung, verändert dieser mit einer Geschwindigkeit von 30 mm/s seine Position. Die Position wird über den fest verbauten Controller auf der rechten Seite verändert. Hat man eine optimale Position gefunden und möchte den Tisch nicht weiter bewegen, kann die Steuerung ausgeschaltet werden. Der Magnus Pro ist in zwei Größen verfügbar: Die XL-Version misst 177,7 cm x 80 cm, während die kleinere sich auf 150 cm x 70 cm beschränkt. Die maximale Arbeitshöhe beträgt 125 cm. In der niedrigsten Position befindet sich die Arbeitsplatte auf 65 Zentimetern. Unser Kollege Timm Mohn ist mit 188 cm Körpergröße nicht groß genug, um die maximale Tischhöhe sinnvoll auszunutzen. Der Magnus Pro eignet sich somit auch für Benutzer über 1,90 m.
Rückseitig verfügt der SecretLab Magnus Pro über einen Kabelkanal. Zwischen jenem und der Tischplatte befindet sich eine Aussparung, aus der Kabel zu elektrischen Geräten auf dem Schreibtisch verlaufen können. Der Strom kommt direkt aus der Steckdose oberhalb des linken Tischbeins. Der Stromanschluss ist eine geschickte Lösung: Weder wird ein Kabel nach oben gezogen, noch müssen andere Kabel nach oben gelegt werden. Stattdessen kann eine Steckdosenleiste im Kabelkanal platziert werden, an die sich vom PC bis hin zum Monitor alles anschließen lässt. Wer den Kabelkanal nutzt, wird sich nicht mehr so schnell über zu kurze Kabel ärgern müssen. Etwas Planung ist bei größeren Netzteilen geboten: Das 140-Watt-Netzteil vom MacBook Pro passt genau in einem Winkel in den Kabelkanal. Wer ähnlich große Netzteile sein Eigen nennt, sollte etwas mit deren Ausrichtung spielen, damit die wuchtige Stromversorgung in den Kabelkanal passt. Der Magnus Pro verfügt über ein weiteres Kabelmanagement an der Seite, das aber eher genutzt wird, wenn der PC-Mount installiert wird.
Die "Magpad Desk-Mat", wie Secretlab sie nennt, ist die wahre Stärke des Magnus Pro. Die Magpad Desk-Mat ist rollbar und wird auf dem Tisch von links nach rechts ausgerollt. Secretlab bietet eine Reihe von unterschiedlichen Designs an, die man ganz nach dem eigenen Geschmack auswählen und austauschen kann. Unser Kollege Timm Mohn hat sich bewusst für die helle Variante entschieden. Die Cream White-Edition der Handauflage steht im starken Kontrast zum Schwarz des Tisches selbst. Bei der Entscheidung, welche Handauflage man sich mitbestellt, sollte man berücksichtigen, dass so eine Desk-Mat natürlich deutlich einfacher auszutauschen ist als eine Tischplatte, sollte die gewählte Kombination doch nicht passen. Man sollte jedoch nicht zu schnell Ersatz bestellen: Oft gewöhnt man sich schnell an die neue Farbgestaltung des Tisches und bereut ggf. sogar eine nachträgliche Änderung jener.
Die XL-Variante bietet einen eindeutigen Vorteil: mehr Platz. Auch wenn 30 cm im ersten Moment gar nicht so viel geräumiger wirken, bemerkt man den Vorteil der größeren Tischplatte sofort. Zum einen bietet der Magnus Pro XL Platz für viel Dekoration, zum anderen können gleich zwei Arbeitsplätze auf einer Tischplatte geschaffen werden. Mit Notebooks gelingt dies sehr einfach. Je nach PC-Größe können aber auch zwei Desktop-PCs Platz finden. SecretLab bietet auch eine PC-Halterung an, bei der der PC unter den Tisch wandert. Die sogenannte Premium-PC-Halterung kostet 99 Euro extra. Um diverse Kabel unter einen Hut zu bringen, empfiehlt es sich, mit viel Bedacht an den Aufbau des Set-ups heranzugehen. Das SecretLab Kabelmanagement-Bundle kann bei der Tischorganisation helfen.
Der Secretlab Magnus Pro überzeugt mit einem einfachen Aufbau und einer guten Verarbeitung. Minimalisten, die möglichst wenig Kabelgewirr auf und unter dem Tisch wollen, kommen auf ihre Kosten. Es ist zu erwarten, dass weitere Hersteller auf das innovative Design des Magnus Pro aufspringen. Das Betriebsgeräusch liegt teils deutlich unter dem der Konkurrenz. Aktuell bietet Secretlab den Magnus Pro für 898 Euro an.
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Rückseitig verfügt der SecretLab Magnus Pro über einen Kabelkanal. Zwischen jenem und der Tischplatte befindet sich eine Aussparung, aus der Kabel zu elektrischen Geräten auf dem Schreibtisch verlaufen können. Der Strom kommt direkt aus der Steckdose oberhalb des linken Tischbeins. Der Stromanschluss ist eine geschickte Lösung: Weder wird ein Kabel nach oben gezogen, noch müssen andere Kabel nach oben gelegt werden. Stattdessen kann eine Steckdosenleiste im Kabelkanal platziert werden, an die sich vom PC bis hin zum Monitor alles anschließen lässt. Wer den Kabelkanal nutzt, wird sich nicht mehr so schnell über zu kurze Kabel ärgern müssen. Etwas Planung ist bei größeren Netzteilen geboten: Das 140-Watt-Netzteil vom MacBook Pro passt genau in einem Winkel in den Kabelkanal. Wer ähnlich große Netzteile sein Eigen nennt, sollte etwas mit deren Ausrichtung spielen, damit die wuchtige Stromversorgung in den Kabelkanal passt. Der Magnus Pro verfügt über ein weiteres Kabelmanagement an der Seite, das aber eher genutzt wird, wenn der PC-Mount installiert wird.
Die "Magpad Desk-Mat", wie Secretlab sie nennt, ist die wahre Stärke des Magnus Pro. Die Magpad Desk-Mat ist rollbar und wird auf dem Tisch von links nach rechts ausgerollt. Secretlab bietet eine Reihe von unterschiedlichen Designs an, die man ganz nach dem eigenen Geschmack auswählen und austauschen kann. Unser Kollege Timm Mohn hat sich bewusst für die helle Variante entschieden. Die Cream White-Edition der Handauflage steht im starken Kontrast zum Schwarz des Tisches selbst. Bei der Entscheidung, welche Handauflage man sich mitbestellt, sollte man berücksichtigen, dass so eine Desk-Mat natürlich deutlich einfacher auszutauschen ist als eine Tischplatte, sollte die gewählte Kombination doch nicht passen. Man sollte jedoch nicht zu schnell Ersatz bestellen: Oft gewöhnt man sich schnell an die neue Farbgestaltung des Tisches und bereut ggf. sogar eine nachträgliche Änderung jener.
Die XL-Variante bietet einen eindeutigen Vorteil: mehr Platz. Auch wenn 30 cm im ersten Moment gar nicht so viel geräumiger wirken, bemerkt man den Vorteil der größeren Tischplatte sofort. Zum einen bietet der Magnus Pro XL Platz für viel Dekoration, zum anderen können gleich zwei Arbeitsplätze auf einer Tischplatte geschaffen werden. Mit Notebooks gelingt dies sehr einfach. Je nach PC-Größe können aber auch zwei Desktop-PCs Platz finden. SecretLab bietet auch eine PC-Halterung an, bei der der PC unter den Tisch wandert. Die sogenannte Premium-PC-Halterung kostet 99 Euro extra. Um diverse Kabel unter einen Hut zu bringen, empfiehlt es sich, mit viel Bedacht an den Aufbau des Set-ups heranzugehen. Das SecretLab Kabelmanagement-Bundle kann bei der Tischorganisation helfen.
Der Secretlab Magnus Pro überzeugt mit einem einfachen Aufbau und einer guten Verarbeitung. Minimalisten, die möglichst wenig Kabelgewirr auf und unter dem Tisch wollen, kommen auf ihre Kosten. Es ist zu erwarten, dass weitere Hersteller auf das innovative Design des Magnus Pro aufspringen. Das Betriebsgeräusch liegt teils deutlich unter dem der Konkurrenz. Aktuell bietet Secretlab den Magnus Pro für 898 Euro an.
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