Samyang AF 24-60 mm F2.8: Solides Zoom-Objektiv im Test
Die Kollegen von ValueTech TV haben das gemeinsam mit Schneider-Kreuznach entwickelte Samyang AF 24-60 mm F2.8 unter Praxisbedingungen getestet. Das kompakte Vollformat-Zoom für Sony-E-Kameras kombiniert eine durchgängige Lichtstärke von f/2.8 mit nur 494 Gramm Gewicht und richtet sich vor allem an Reise-, Reportage- und Alltagsfotografen.
Das Kunststoffgehäuse wirkt solide, Zoom- und Fokusring laufen sauber. Ein AF/MF-Schalter und ein frei belegbarer Fn-Knopf sind an Bord. Firmware-Updates erfolgen über USB-C, doch die Dokumentation wirkt veraltet und erschwert die Einrichtung.
In der Bildqualität zeigt das Objektiv ein gemischtes Bild. Bei 24 mm liefert es im Zentrum ordentliche Schärfe, die Ränder bleiben jedoch sichtbar zurück und chromatische Aberrationen erfordern Korrekturen. In den mittleren Brennweiten erreicht das Zoom seine beste Leistung mit guter Auflösung und verbesserter Randschärfe. Am langen Ende wirkt die Offenblende weicher; abgeblendet auf f/5.6 steigt die Detailzeichnung. Die kamerainternen Objektivprofile reduzieren Verzeichnung und Vignettierung zuverlässig, kosten aber etwas Kontrast.
Die Naheinstellgrenze von 18-35 cm ermöglicht über den gesamten Bereich einen Abbildungsmaßstab von rund 1:4 und damit vielseitige Nahaufnahmen. Für Makro-Spezialisten ist die Qualität nicht ausreichend, für kreative Einsätze jedoch solide.
Beim Autofokus zeigt sich ein deutlicher Unterschied: AF-C arbeitet stabil, während AF-S an der Sony Alpha 7R IV wiederholt ungenaue Treffer lieferte. Für Video bleibt das Focus Breathing moderat; eine spezielle elektronische Kompensation wie bei Sony-Objektiven fehlt.
Mit einer UVP von 699 Euro positioniert sich das Samyang deutlich unterhalb des Sigma 24-70 mm F2.8 (Gen 2) und der Sony-G-Master-Variante, bleibt aber knapp über dem Tamron 28-75 mm F2.8. Sein Hauptvorteil ist das geringe Gewicht; die kürzere Telebrennweite reduziert jedoch etwas die Flexibilität.
Das Samyang AF 24-60 mm F2.8 bietet somit ein attraktives Verhältnis aus Mobilität, Lichtstärke und Preis. Es überzeugt vor allem im mittleren Brennweitenbereich, zeigt jedoch Schwächen an den Zoomenden und im AF-S-Modus. Wer ein besonders leichtes Standardzoom sucht, findet hier eine interessante Option; höchste Randschärfe und absolut verlässlichen Autofokus bieten allerdings weiterhin die teureren Alternativen. Mehr von ValueTech: ValueTech - Technik. Einfach. ValueTech auf YouTube
Das Kunststoffgehäuse wirkt solide, Zoom- und Fokusring laufen sauber. Ein AF/MF-Schalter und ein frei belegbarer Fn-Knopf sind an Bord. Firmware-Updates erfolgen über USB-C, doch die Dokumentation wirkt veraltet und erschwert die Einrichtung.
In der Bildqualität zeigt das Objektiv ein gemischtes Bild. Bei 24 mm liefert es im Zentrum ordentliche Schärfe, die Ränder bleiben jedoch sichtbar zurück und chromatische Aberrationen erfordern Korrekturen. In den mittleren Brennweiten erreicht das Zoom seine beste Leistung mit guter Auflösung und verbesserter Randschärfe. Am langen Ende wirkt die Offenblende weicher; abgeblendet auf f/5.6 steigt die Detailzeichnung. Die kamerainternen Objektivprofile reduzieren Verzeichnung und Vignettierung zuverlässig, kosten aber etwas Kontrast.
Die Naheinstellgrenze von 18-35 cm ermöglicht über den gesamten Bereich einen Abbildungsmaßstab von rund 1:4 und damit vielseitige Nahaufnahmen. Für Makro-Spezialisten ist die Qualität nicht ausreichend, für kreative Einsätze jedoch solide.
Beim Autofokus zeigt sich ein deutlicher Unterschied: AF-C arbeitet stabil, während AF-S an der Sony Alpha 7R IV wiederholt ungenaue Treffer lieferte. Für Video bleibt das Focus Breathing moderat; eine spezielle elektronische Kompensation wie bei Sony-Objektiven fehlt.
Mit einer UVP von 699 Euro positioniert sich das Samyang deutlich unterhalb des Sigma 24-70 mm F2.8 (Gen 2) und der Sony-G-Master-Variante, bleibt aber knapp über dem Tamron 28-75 mm F2.8. Sein Hauptvorteil ist das geringe Gewicht; die kürzere Telebrennweite reduziert jedoch etwas die Flexibilität.
Das Samyang AF 24-60 mm F2.8 bietet somit ein attraktives Verhältnis aus Mobilität, Lichtstärke und Preis. Es überzeugt vor allem im mittleren Brennweitenbereich, zeigt jedoch Schwächen an den Zoomenden und im AF-S-Modus. Wer ein besonders leichtes Standardzoom sucht, findet hier eine interessante Option; höchste Randschärfe und absolut verlässlichen Autofokus bieten allerdings weiterhin die teureren Alternativen. Mehr von ValueTech: ValueTech - Technik. Einfach. ValueTech auf YouTube
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