PowerWatch 2: Echte Smartwatch lädt sich per Körperwärme selbst

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Die kleine US-Firma Matrix Industries hat mit der PowerWatch 2 anlässlich der CES eine neue Smartwatch vorgestellt, die einerseits allerhand "smarte" Funktionen bietet, andererseits aber vor allem ein schon lange bestehendes Problem derartiger Produkte lösen will - die Energieversorgung. Nach Angaben der Entwickler muss die Uhr nie geladen werden, weil sie per thermoelektrischer Technik die Körperwärme des Trägers nutzt, um den Akku mit Energie versorgen. Zusätzlich sorgt eine Art Solarzelle für zusätzliche Energie.

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Die PowerWatch 2 ist seit kurzem auf IndieGoGo per Crowdfunding zu haben und konnte dabei bereits zum Start einen beachtlichen Erfolg verzeichnen. Man hat das Finanzierungsziel bereits um Längen überschritten. Der Grund dafür ist wohl einfach, dass das Versprechen einer Smartwatch ohne ständige Ladepflicht einfach zu reizvoll ist. Die Uhr verfügt über ein rundes Memory LCD eines japanisches Herstellers, das dank reflexiver Display-Technik und kleiner Speicher in jedem Pixel nicht ständig aufgefrischt werden muss und das Umgebungslicht nutzt, um seine Inhalte sichtbar zu machen.

Dennoch soll der Funktionsumfang in vielerlei Hinsicht dem einer "normalen" Smartwatch entsprechen. Neben dem üblichen Schrittzähler und den Standard-Funktionen einer Uhr bietet die PowerWatch 2 auch einen Herzfrequenzmesser und unterstützt die Verwendung als GPS-Empfänger. Auch Benachrichtungen und ähnliches lassen sich dem Vernehmen nach auf der Uhr anzeigen. Die Uhr nutzt einen recht bunten Materialmix aus Aluminium als Hauptmaterial für den Rahmen, Glas als Abdeckung für die Rückseite und einigen Kunststoffelementen. Für viele Interessenten ist wohl auch die Möglichkeit interessant, frei wechselbare Armbänder verwenden zu können.

Das Ganze klingt zunächst fast ein wenig zu gut, um tatsächlich in dieser Form realisierbar zu sein. Natürlich muss man einige Abstriche hinnehmen, denn die PowerWatch 2 ist mit deutlich mehr als einem Zentimeter auch ein ganzes Stück dicker als andere aktuelle Smartwatches - und selbst diese sind selten sonderlich dünn.

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Viel zu teuer. Beeeeeep. Tot!

Da lob ich mir mein Xiaomi Band 3, welches ich mit einer andren Firmware betreibe. Und lade lieber alle 2-3 Wochen anstatt 500 Tacken raus zu hauen.
 
@MancusNemo: Du nutzt lieber dein Xiaomi Band 3 und lädst es immer wieder anstatt eine Uhr zu kaufen die du Quasi nie mehr laden musst?

Seit wann sind neue Techniken nicht teuer? Ich sehe hier einen sehr interessanten Ansatz für die Zukunft. Wenn andere Hersteller auf diese Technik mit aufspringen würden wäre das genial!

Ich verstehe wirklich nicht diese Grundabneigung zu dem Gerät. Ich finde hier geht es nicht um die Uhr sondern eher um die Technik. Aber erstmal die Nase rümpfen nach dem Motto: "Hab ich nicht, will ich nicht, zu teuer, hab was besseres, die ist eh tot."
 
@(V) (*,,,*) (V): Das billigste setzt sich durch, nicht das beste!
 
Also diese Uhr ist mal dick. Die Hand in der Präsentation scheint eine Männerhand zu sein, was für Bild 4 bedeutet, dass die Uhr so dick wie der Mittelfinger bzw. ~1,5cm dick ist.
Ich hoffe mal, dass es sich dabei nur um einen frühen Prototypen handelt.
 
Die Uhr sieht ja nicht schlecht aus, ist jedoch noch viel zu dick. Oder gibt es Leute, die mit so einem Klotz am Handgelenk rumlaufen wollen?
Die Art, die Uhr mit Körperwärme zu laden, lässt jedoch auf eine interessante neue Technologie hoffen.
Das verspricht noch einiges Potential in Zukunft. Eventuell kann so etwas auch bei Herzschrittmachern oder ähnlichem eingesetzt werden. Ich bin mal gespannt wie sich das entwickelt.
 
Ich sehe in dieser Technik auch einen Vorteil, würde mir aber statt eines herkömmlichen Akkus mit einer Lebensdauer von vielleicht drei Jahren lieber ein Goldcap als Energiespeicher wünschen, leben deutlich länger. Und für 500€ würde ich schon zwei Uhren bekommen, die sich mit einem Dynamo durch Bewegung selbst mit Energie versorgen, und auf diese Uhr gibt es eine 20Jährige Garantie. Die Uhr ist zwar nicht smart, zeigt aber, dass es möglich ist, das Energieproblem von Uhren zu losen.
 
Noch gibt es sie für 199 Tacken bei Indiegogo aber trotzdem, im Video sieht es so aus als wäre eine Folie aufgeklebt gewesen, nix bewegt sich. Dazu kommt die anscheinend nur englische Beschriftung mit 12 Stunden Uhr (am/pm). Nicht zu vergessen, die gewisse Klobigkeit. 1 cm Dicke hat zwar auch das Mi Band 3 aber ich finde nichts zum Durchmesser der Uhr. Bei 46mm ist bei mir definitiv Schluss.
Idee gut aber ich warte auf Nachfolgemodelle
 
Hmm. Ich habe mir gerade die Frage gestellt ob die Elemente welche elektr. Strom erzeugen nicht in das Armband ausgelagert werden könnten.
Hätte den Nachteil dass man nicht jedes x-beliebige Armband nutzen kann, klar, aber dadurch könnte die Uhr möglicherweise flacher gebaut werden.
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