OnePlus 6T Hands-on: Schrittweise besser, immer noch preiswert

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Das OnePlus 6T ist das neue Top-Smartphone des chinesischen Herstellers, das die Zeit bis zur Einführung des nächsten großen Hardware-Upgrades im nächsten Jahr überbrücken soll. OnePlus steigert sich in Sachen Qualität und Design immer weiter und liefert wohl erneut ein solides Stück High-End-Hardware, das sich nicht vor der teilweise deutlich teureren Konkurrenz verstecken muss. Allmählich schrumpft aber auch der Abstand beim Preis, denn es geht mit 549 Euro Einstiegspreis noch einmal ein Stück aufwärts.

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Beim OnePlus 6T rüstet der Hersteller im Grunde nur moderat auf, schließlich handelt es sich eben nicht um ein vollständig neuentwickeltes Gerät. Stattdessen werden viele Komponenten des Vorgängers erneut verwendet, darunter die zu Grunde liegende Plattform rund um den Snapdragon 845 Octacore-SoC von Qualcomm, sowie das generelle Design und sogar die Dualcam-Einheit auf der Rückseite. Im Gegenzug wächst das Display aber leicht und ist nun mit einer "Waterdrop"-Notch nicht mehr ganz so stark eingeschnitten.

Außerdem gibt es Upgrades beim Akku und dem Speicher des Basismodells, denn dieses kommt nun immer mit 128 GB Flash-Speicher auf UFS-2.1-Basis daher. Der Fingerabdruckleser direkt unter der Display-Oberfläche ist eine begrüßenswerte Neuerung, entsperrt er das Gerät doch auf den ersten Blick erstaunlich schnell und bereits relativ zuverlässig. Als Betriebssystem ist grundsätzlich das nur leicht modifizierte Android 9.0 "Pie" in der OxygenOS genannten Variante von OnePlus im Einsatz. Der Hersteller vesucht hier vor allem mit kleineren Software-Features Neuerungen umzusetzen, die mittelfristig aber auch auf dem Vorgänger OnePlus 6 landen sollen.

Das OnePlus 6T wird in Deutschland ab dem 6. November zum Preis von 549 Euro vertrieben, wobei man dann die Variante mit 6/128GB erhält, während die Ausgabe mit acht GB RAM noch einmal 30 Euro mehr kostet. Wer die Top-Variante mit acht GB RAM und 256 GB Flash-Speicher wünscht, zahlt nun 629 Euro.

Technische Daten zum Oneplus 6T
Bildschirm AMOLED, 6,4 Zoll, 2340 x 1080 Pixel, 402 PPI
Betriebssystem Android 9.0 "Pie" mit OxygenOS
Speicher 6/8 GB RAM, 128/256 GB UFS 2.1 NAND Flash-Speicher
CPU Qualcomm Snapdragon 845 OctaCore 2,8 GHz
Grafik Qualcomm Adreno 630
Satelliten Glonass, Beidou, Galileo, GPS
Sim Nano-SIM, Dual-SIM-Unterstützung, kein MicroSD
Verbindungen Bluetooth 5.0, NFC, WLAN AC, USB 3.1 Typ C
Hauptkamera 16 MP (f/1.7) + 20 MP (f/1.7), HDR, Sony-Sensor, OIS
Frontkamera 20 MP (f/1.7)
Videoaufnahme 4K (Ultra-HD) @ 60 FPS, DivX, Xvid, Mp4, H.265
Sensoren Beschleunigungssensor, Gyroskop, Fingerabdrucksensor, Näherungssensor, Gestensensor, Helligkeitssensor, Kompass
Akku 3700 mAh, LiPo, QuickCharge, fest eingebaut
Maße (HxBxT), Gewicht 157,5 x 74,9 x 8,2 mm, 180 g
Preise (UVP) 6/128 GB: 549 Euro, 8/128 GB: 579 Euro, 8/256 GB: 629 Euro
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Bei aller Liebe zur Technik, die heutigen Handys sind viel zu groß und zu klobig.Da muß man Hosentaschen noch anbauen....oder ?
Warum baut kein Hersteller die kleinen bzw. handlichen Geräte. Sony Xperia XZ1-Compact ist da wohl eine rühmliche seltene Ausnahme....leider. Das Samsung Galaxy S4-mini war auch sehr klein und gut. Leider baut auch Samsung diese "Riesenklopper", wo man den Eindruck bekommt das man "Stullenbretter" ans Ohr hält.
 
@snuffkin: Ich kann Dir da nur zustimmen. Aktuell ist eigentlich nur das Samsung S9 und Google Pixel 3 gerade noch so ok von der Größe. In meinem Umfeld haben die allermeisten keine Lust auf so großes Handys. Sie kaufen es meistens weil es keine wirklichen Alternativen gibt. Ich verstehe auch nicht wieso die Hersteller das total ignorieren oder ist es vielleicht nur ein deutsches Problem un alle anderen wollen große Handys??
 
@snuffkin: ich fand die 5 zoll varianten perfekt ala Nexus 5x... großes display aber nicht zu groß im gesamtpaket....
 
@revdox: Ist mir schon viel zu groß. Geräte in der Größe des iPhone SE sind für mich perfekt.
 
Ich vermute es liegt einfach daran weil viele ihre lokalen Geräte (PC, Tablet, etc.) durch ein Smartphone ersetzen. Da braucht man eben mehr Display und dann legt man ekien Wert mehr auf Größe. Sollen sich die Leute eben eine Tasche kaufen um das Ding mitzunehmen. Gerade die Jüngeren wollen doch nur noch eim Smartphone haben. Die machen alles damit. Ist zumindest meine Vorstellung warum es immer größer wird. :)
 
@cuarenta2: Das kann sein. Viele machen mit dem Smartphone alles( Internet-Shopping, Korrespondenz, Banking usw.. ) Gerade im asiatischen Raum haben viele Leute keinen PC oder Notebook. Dazu nehmen sie das Smartphone und gerade dieser Raum ist der größte Absatzmarkt. Deshalb wird so groß gebaut (warscheinlich). Da fallen die "Meckerköppe" aus Deutschland nicht ins Gewicht, die sich über diese "Riesenklopper" beschweren. Schade....
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