OM-System OM-3: Teure Retro-Kamera mit solider Technik im Test
Die OM-System OM-3 ist eine Kamera, die sowohl emotional als auch rational polarisiert. Mit einem Preis von rund zweitausend Euro stellt sich die Frage, ob die Kameratechnologie den Preis rechtfertigt. Die Kollegen von ValueTech TV versuchen sich in einer Antwort.
Der Body der OM-3 wiegt ohne Objektiv 496 Gramm und ist damit im mittleren Bereich anzusiedeln. Er besteht aus einem stabilen Metallgehäuse und ist komplett wetterfest mit einer IP53-Zertifizierung, was im Kamerabereich eher selten ist. Die Anschlüsse sind gut angeordnet, einschließlich Kopfhörer- und Mikrofonanschlüssen sowie einem Mikro-HDMI- und USB-C-Anschluss.
Auf der Rückseite befindet sich ein dreh- und schwenkbares Display. Der elektronische Sucher hat 2,4 Millionen Bildpunkte. Neu ist der CP-Schalter für verschiedene Aufnahmeoptionen wie graduelle ND-Filter und Mehrfachbelichtung, was die Bedienung erleichtert.
Die emotionale Verbindung zur OM-3 ist spürbar. Das Fotografieren und Filmen macht Spaß, auch wenn es einige Punkte gibt, die stören können. Im Vergleich zu Kameras wie der Fujifilm X-H1 oder Nikon Z FC fühlt sich die OM-3 manchmal glatter an, was die Handhabung betrifft.
Die Verarbeitung ist gut, aber nicht ganz auf dem Niveau einer Leica. Die Kamera fühlt sich nicht billig an, jedoch könnte die Oberseite etwas experimenteller gestaltet sein, um sich optisch abzuheben.
Im Videomodus ist die OM-3 in der Lage, 4K-Videos aufzunehmen. Allerdings ist die Videoaufnahme nicht der Hauptfokus dieser Kamera. Die Videoaufnahmetaste ist klein und die Videofunktionen sind eher eingeschränkt. Dies ist ein Punkt, an dem die Kamera im Vergleich zu anderen Herstellern wie Panasonic oder Sony hinterherhinkt.
Der Autofokus ist im Videomodus akzeptabel, jedoch nicht herausragend. In einigen Situationen kann er träge wirken, vornehmlich beim Wechsel zwischen verschiedenen Fokusbereichen. Die Serienbildgeschwindigkeit von bis zu 50 Bildern pro Sekunde ist beeindruckend und wird durch den schnellen Sensor unterstützt.
Die UVP der OM-System OM-3 liegt bei 1990 Euro. Dies ist ein hoher Preis für eine Retro-Kamera, besonders in Anbetracht der MFT-Technologie. Es gibt eine klare Zielgruppe, die diese Kamera ansprechend finden wird, aber für viele Fotografen könnte der Preis abschreckend wirken. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die OM-3 eine interessante Kamera mit vielen positiven Eigenschaften ist, aber auch einige Schwächen hat. Die Entscheidung, ob diese Kamera die richtige Wahl ist, hängt stark von den individuellen Bedürfnissen und dem Budget der Fotografen ab.
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Der Body der OM-3 wiegt ohne Objektiv 496 Gramm und ist damit im mittleren Bereich anzusiedeln. Er besteht aus einem stabilen Metallgehäuse und ist komplett wetterfest mit einer IP53-Zertifizierung, was im Kamerabereich eher selten ist. Die Anschlüsse sind gut angeordnet, einschließlich Kopfhörer- und Mikrofonanschlüssen sowie einem Mikro-HDMI- und USB-C-Anschluss.
Auf der Rückseite befindet sich ein dreh- und schwenkbares Display. Der elektronische Sucher hat 2,4 Millionen Bildpunkte. Neu ist der CP-Schalter für verschiedene Aufnahmeoptionen wie graduelle ND-Filter und Mehrfachbelichtung, was die Bedienung erleichtert.
Die emotionale Verbindung zur OM-3 ist spürbar. Das Fotografieren und Filmen macht Spaß, auch wenn es einige Punkte gibt, die stören können. Im Vergleich zu Kameras wie der Fujifilm X-H1 oder Nikon Z FC fühlt sich die OM-3 manchmal glatter an, was die Handhabung betrifft.
Die Verarbeitung ist gut, aber nicht ganz auf dem Niveau einer Leica. Die Kamera fühlt sich nicht billig an, jedoch könnte die Oberseite etwas experimenteller gestaltet sein, um sich optisch abzuheben.
Tolle Bildqualität
Die OM-3 verwendet einen 20 Megapixel STActBS-Sensor mit rückwärtiger Beleuchtung, der auch bei höheren ISO-Werten gute Ergebnisse liefert. Die Bildqualität ist für eine MFT-Kamera beeindruckend, insbesondere in Bezug auf die Detailgenauigkeit und den Dynamikbereich. Die Kamera bietet auch eine hervorragende Bildstabilisierung, die bis zu sechs bis sieben Stufen kompensieren kann. Dies ermöglicht das Fotografieren aus der Hand bei längeren Belichtungszeiten.Im Videomodus ist die OM-3 in der Lage, 4K-Videos aufzunehmen. Allerdings ist die Videoaufnahme nicht der Hauptfokus dieser Kamera. Die Videoaufnahmetaste ist klein und die Videofunktionen sind eher eingeschränkt. Dies ist ein Punkt, an dem die Kamera im Vergleich zu anderen Herstellern wie Panasonic oder Sony hinterherhinkt.
Der Autofokus ist im Videomodus akzeptabel, jedoch nicht herausragend. In einigen Situationen kann er träge wirken, vornehmlich beim Wechsel zwischen verschiedenen Fokusbereichen. Die Serienbildgeschwindigkeit von bis zu 50 Bildern pro Sekunde ist beeindruckend und wird durch den schnellen Sensor unterstützt.
Die UVP der OM-System OM-3 liegt bei 1990 Euro. Dies ist ein hoher Preis für eine Retro-Kamera, besonders in Anbetracht der MFT-Technologie. Es gibt eine klare Zielgruppe, die diese Kamera ansprechend finden wird, aber für viele Fotografen könnte der Preis abschreckend wirken. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die OM-3 eine interessante Kamera mit vielen positiven Eigenschaften ist, aber auch einige Schwächen hat. Die Entscheidung, ob diese Kamera die richtige Wahl ist, hängt stark von den individuellen Bedürfnissen und dem Budget der Fotografen ab.
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