Narwal Freo: Wischstaubsaugroboter mit ordentlicher Leistung
Beim Narwal Freo handelt es sich um einen Wischsaugroboter mit Heißlufttrocknung. Die beiden Wischmopps können einen Druck von bis zu 12 Newton auf harten Böden sowie 7 Newton auf Holzboden erzeugen. In einer Minute drehen sich besagte Wischmodule bis zu 180-mal. Im Inneren des Freo sitzt ein 480ml Staubtank. Dessen Filter kann leicht entfernt, gereinigt oder ersetzt werden. Da die Docking-Station keinen Staubtank besitzt, muss der Staubbehälter im Inneren des Freo regelmäßig entleert werden. Gemessen an anderen Wischstaubsaugern ist der in weiß gehaltene Haushaltshelfer dadurch etwas weniger autonom. Gleichzeitig verzichtet er auf einen Staubbeutel, was Folgekosten verhindert.
Durch den 5200 mAh Akku erreicht der Wischstaubsauger Laufzeiten von 160 bis 225 Minuten. Die Docking-Station beherbergt gleich mehrere innovative Funktionen: Dazu gehört das Touch-Display auf der Oberseite, was die Bedienung des Wischstaubsaugers deutlich bequemer macht. Die Docking-Station bietet außerdem Platz für ein Putzmittel, welches automatisch während der Reinigung dem Roboter zugeführt wird.
Auf dem Docking-Station-Display kann beim ersten Start ein kleines Tutorial, welches die wichtigsten Funktionen der Ladestation und des Bildschirms erklärt, durchgearbeitet werden. Der Touchscreen reagiert erfreulich zügig und verzögert die Bedienung nicht unnötig. Dem Nutzer stehen der sogenannte "Freo Mode", "Saugen dann Putzen" sowie "Saugen und Putzen" zur Verfügung. Weiterhin lässt sich über den Bildschirm "Nur Putzen" oder "Nur Saugen" auswählen. Mithilfe des Touchscreens können auch weitere Einstellungen vorgenommen werden. Dazu gehört die Display-Helligkeit, die Lautstärke, das Wi-Fi-Netzwerk und die De- bzw. Aktivierung der Reinigungsmittel-Dosierung. Grundsätzlich ist es nicht zwingend erforderlich, das mitgelieferte Reinigungsmittel zu benutzen bzw. nachzukaufen. Auch ohne jenes verrichtet der Wischstaubsauger seine Arbeit zufriedenstellend.
Im Alltag reinigt der Narwal Freo zuverlässig: Staub wird durch die beiden Seitenbürsten mit hoher Effizienz in die Staubsauger-Mitte befördert und anschließend aufgesaugt. Der Wischstaubsauger nutzt LiDAR Navigation für seine Routen. Spätestens nach der ersten Reinigung entsteht eine 3D-Karte der Wohnung, an der sich der Freo während dem Saugen orientiert. In der Karte lassen sich No-go-Areas eintragen, um bspw. nicht aufgeräumtes Kabel-Chaos zu umfahren. Sollte man mal was verschütten, lässt sich auch nur der betroffene Punkt reinigen. Die "Spot-Cleaning"-Funktion dürfte vor allem genutzt werden, wenn kein weiteres Reinigungswerkzeug im Haus eingesetzt wird. Während der Freo Niedrig-Flur-Teppiche überquert, erhöht sich die Saugleistung und die Wischmopps werden um 12 mm angehoben. Die Hauptbürste in der Mitte konnte sich als pflegeleicht herausstellen: Trotz langen Haaren verstopft diese nicht. Während einem Wisch- und Saugvorgang wird der Freo um die 57 dB laut. Die Lautstärke kann je nach Reinigungsart variieren.
Sollte der Roboter einmal nicht die ganze Wohnung in einem Durchlauf schaffen, lädt er an der Docking-Station nach. Ist der Akku voll genug, wird die unterbrochene Reinigung fortgesetzt. Im Anschluss an eine Wohnungsreinigung beginnt zunächst der Selbstreinigungsprozess. Die Wischmopps werden getrocknet, sobald diese sauber sind. Es ist folglich nicht nötig, die Wischmodule nach dem Putzvorgang zu entfernen und in die Sonne zu legen. In der App lassen sich verschiedene Trockenmethoden einstellen. Im Silent-Drying-Modus wird die Docking-Station gerade mal 39 Dezibel laut. Mit 43 Dezibel ist die stärkste Stufe der Trocknung nur minimal lauter. Der Boden der Docking-Station kann leicht gereinigt werden. Die hintere Einlage lässt sich leicht anheben, putzen oder falls nötig ersetzen.
Der Wischstaubsauger aus dem Hause Narwal bietet im Grunde alles, was von seiner Produkt- und Preisklasse zu erwarten ist. Einzig der fehlende Staubtank in der Docking-Station trübt das Gesamtpaket. Gleichzeitig dürfte sich der Wischstaubsauger für Personen eigenen, die sonst das Vorhandensein eines Beutels kritisieren. Der Narwal Freo bleibt mit seinem Staubbehälter langfristig günstig im Betrieb. Allergiker hingegen dürften die Entleerung des Staubtanks eher an Dritte delegieren. Die Docking-Station ermöglicht die App-lose Bedienung, welche besonders praktisch ist, wenn der Staubsauger neben der Couch platziert wurde; andernfalls hat man meist schneller das Smartphone in der Hand. Nicht zuletzt ist die Docking-Station ein ziemlicher Hingucker: neben praktischen Lösungen wie bei Roborock erfüllt der Hersteller hier eher Ansprüche von Design-Liebhabern. Der Narwal Freo wird auf Amazon regulär für 899 Euro angeboten. Zum Start lassen sich allerdings 50 Euro sparen.
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Durch den 5200 mAh Akku erreicht der Wischstaubsauger Laufzeiten von 160 bis 225 Minuten. Die Docking-Station beherbergt gleich mehrere innovative Funktionen: Dazu gehört das Touch-Display auf der Oberseite, was die Bedienung des Wischstaubsaugers deutlich bequemer macht. Die Docking-Station bietet außerdem Platz für ein Putzmittel, welches automatisch während der Reinigung dem Roboter zugeführt wird.
Auf dem Docking-Station-Display kann beim ersten Start ein kleines Tutorial, welches die wichtigsten Funktionen der Ladestation und des Bildschirms erklärt, durchgearbeitet werden. Der Touchscreen reagiert erfreulich zügig und verzögert die Bedienung nicht unnötig. Dem Nutzer stehen der sogenannte "Freo Mode", "Saugen dann Putzen" sowie "Saugen und Putzen" zur Verfügung. Weiterhin lässt sich über den Bildschirm "Nur Putzen" oder "Nur Saugen" auswählen. Mithilfe des Touchscreens können auch weitere Einstellungen vorgenommen werden. Dazu gehört die Display-Helligkeit, die Lautstärke, das Wi-Fi-Netzwerk und die De- bzw. Aktivierung der Reinigungsmittel-Dosierung. Grundsätzlich ist es nicht zwingend erforderlich, das mitgelieferte Reinigungsmittel zu benutzen bzw. nachzukaufen. Auch ohne jenes verrichtet der Wischstaubsauger seine Arbeit zufriedenstellend.
Im Alltag reinigt der Narwal Freo zuverlässig: Staub wird durch die beiden Seitenbürsten mit hoher Effizienz in die Staubsauger-Mitte befördert und anschließend aufgesaugt. Der Wischstaubsauger nutzt LiDAR Navigation für seine Routen. Spätestens nach der ersten Reinigung entsteht eine 3D-Karte der Wohnung, an der sich der Freo während dem Saugen orientiert. In der Karte lassen sich No-go-Areas eintragen, um bspw. nicht aufgeräumtes Kabel-Chaos zu umfahren. Sollte man mal was verschütten, lässt sich auch nur der betroffene Punkt reinigen. Die "Spot-Cleaning"-Funktion dürfte vor allem genutzt werden, wenn kein weiteres Reinigungswerkzeug im Haus eingesetzt wird. Während der Freo Niedrig-Flur-Teppiche überquert, erhöht sich die Saugleistung und die Wischmopps werden um 12 mm angehoben. Die Hauptbürste in der Mitte konnte sich als pflegeleicht herausstellen: Trotz langen Haaren verstopft diese nicht. Während einem Wisch- und Saugvorgang wird der Freo um die 57 dB laut. Die Lautstärke kann je nach Reinigungsart variieren.
Spurenfrei unterwegs
Der Wischstaubsauger hinterlässt keine Schlieren auf dem Boden: Durch das Spinning-Mopp-Design mit dreieckiger Form bilden sich keine Spuren während der Reinigung. Die triangelförmigen Wischmopps scheinen der runden Konkurrenz in der Praxis überlegen zu sein. Dies zeigt sich auch in den Ecken: der Freo versucht möglichst nah an jene zu fahren, um auch diese Flächen zu reinigen. Der Narwal Freo führt eine sogenannte "DirtSense Cleaning Analysis" durch. Hierbei wird die Verunreinigung an den Wischmopps und auf dem Boden gemessen und besonders dreckige Bereiche nochmals gereinigt. Wer regelmäßig seine Wohnung wischen lässt, dürfte wissen, dass sich kaum hartnäckiger Schmutz bildet. Die Analyse-Funktion ist nur im "Freo-Mode" verfügbar und nicht während normalen Reinigungsvorgängen aktiv. Nach der Meinung unseres Kollegen Timm Mohn könnte die Analyse in jedem Putzprogramm verfügbar sein. Der Frisch- sowie Schmutzwassertank fassen beide jeweils 4,5 Liter Wasser. Es empfiehlt sich allerdings, den Schmutzwassertank regelmäßig zu entleeren und nicht zu warten, bis er vollständig gefüllt ist.Sollte der Roboter einmal nicht die ganze Wohnung in einem Durchlauf schaffen, lädt er an der Docking-Station nach. Ist der Akku voll genug, wird die unterbrochene Reinigung fortgesetzt. Im Anschluss an eine Wohnungsreinigung beginnt zunächst der Selbstreinigungsprozess. Die Wischmopps werden getrocknet, sobald diese sauber sind. Es ist folglich nicht nötig, die Wischmodule nach dem Putzvorgang zu entfernen und in die Sonne zu legen. In der App lassen sich verschiedene Trockenmethoden einstellen. Im Silent-Drying-Modus wird die Docking-Station gerade mal 39 Dezibel laut. Mit 43 Dezibel ist die stärkste Stufe der Trocknung nur minimal lauter. Der Boden der Docking-Station kann leicht gereinigt werden. Die hintere Einlage lässt sich leicht anheben, putzen oder falls nötig ersetzen.
Der Wischstaubsauger aus dem Hause Narwal bietet im Grunde alles, was von seiner Produkt- und Preisklasse zu erwarten ist. Einzig der fehlende Staubtank in der Docking-Station trübt das Gesamtpaket. Gleichzeitig dürfte sich der Wischstaubsauger für Personen eigenen, die sonst das Vorhandensein eines Beutels kritisieren. Der Narwal Freo bleibt mit seinem Staubbehälter langfristig günstig im Betrieb. Allergiker hingegen dürften die Entleerung des Staubtanks eher an Dritte delegieren. Die Docking-Station ermöglicht die App-lose Bedienung, welche besonders praktisch ist, wenn der Staubsauger neben der Couch platziert wurde; andernfalls hat man meist schneller das Smartphone in der Hand. Nicht zuletzt ist die Docking-Station ein ziemlicher Hingucker: neben praktischen Lösungen wie bei Roborock erfüllt der Hersteller hier eher Ansprüche von Design-Liebhabern. Der Narwal Freo wird auf Amazon regulär für 899 Euro angeboten. Zum Start lassen sich allerdings 50 Euro sparen.
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