Lenovo Yoga Tab 11 getestet: Android-Tablet mit besonderem Design

Das Lenovo Yoga Tab 11 ist ein interessantes Mittelklasse-Tablet, das sich vor allem mit seinem außergewöhnlichen Design von der Konkurrenz absetzen will: Durch einen fest verbauten Klappständer kann es ohne weiteres Zubehör aufgestellt werden. Warum das Yoga Tab 11 zwar ein gutes, aber kein perfektes Tablet ist, erklärt unser Kollege Andrzej Tokarski in seinem Test.

Android-Tablet im Yoga-Design

Highlight des Lenovo Yoga Tab 11 ist zweifelsfrei das besondere Design, welches auch schon von vorherigen Modellen der Reihe bekannt ist: An einer der beiden langen Seiten befindet sich eine Verdickung, dank welcher das Tablet komfortabel in einer Hand gehalten werden kann. Durch einen Klappständer aus Metall lässt sich das Tablet in beliebigen Winkeln aufstellen oder sogar an die Wand hängen. Das eigentliche Gehäuse besteht hingegen aus Kunststoff, ist jedoch gut verarbeitet.
Lenovo Yoga Tab 11Das Lenovo Yoga Tab 11 ... Lenovo Yoga Tab 11... ist ein Tablet ... Lenovo Yoga Tab 11... mit integriertem Kickstand

Solide Ausstattung

Sowohl auf der Vorderseite als auch auf der Rückseite befinden sich Kameras, die mit jeweils 8 Megapixeln auflösen. Durch einen zusätzlichen Time-of-Flight-Sensor beherrscht das Yoga Tab 11 zudem eine sichere Gesichtserkennung. Es gibt insgesamt vier Lautsprecher mit guter Tonqualität und einen Micro-SD-Slot, jedoch keinen Kopfhöreranschluss.

Gutes, aber nicht überragendes Display

Das 11 Zoll große IPS-Display löst mit 2000 x 1200 Pixeln auf. Es ist mit 400 Nits zwar nicht so hell wie beispielsweise das iPad 9, aber dennoch hell genug. Im direkten Vergleich schneidet das Yoga Tab 11 auch beim Kontrast und der Sättigung etwas schlechter ab. Der Bildschirm unterstützt Eingaben mit dem Lenovo Precision Pen 2, der jedoch nicht zum Lieferumfang gehört.

Herzstück des Tablets ist ein MediaTek Helio G90T Prozessor mit 4 GB RAM und wahlweise 128 oder 256 GB internem Speicher. In Benchmarks schneidet das Yoga Tab 11 gut ab und lässt beispielsweise das Lenovo Tab P11 oder das Samsung Galaxy Tab S6 hinter sich. Titel wie Fortnite oder PUBG Mobile lassen sich jedoch auch hier nicht in den höchsten Grafikeinstellungen spielen.

Lenovo liefert das Tablet zusammen mit Android 11 aus. Die Benutzeroberfläche ist leicht angepasst, auf größere Änderungen wurde jedoch verzichtet. Nennenswert ist hier vor allem der Produktivitätsmodus, in dem die Benutzeroberfläche ein wenig an ein Desktop-Betriebssystem erinnert. Dies soll das Arbeiten mit Tastatur und Maus erleichtern. Ein Update auf Android 12 hat Lenovo bereits angekündigt. Mehr von Andrzej: Test auf TabletBlog.de Tech Reporter auf YouTube
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