Langzeittest zum Huawei P9 Lite: Gute Leistung unter 300 Euro

Mit dem P9 Lite hat Huawei eine abgespeckte Version seines aktuellen Flaggschiff-Modells, dem P9, im Angebot, welches zumindest auf dem Papier einen guten Eindruck hinterlässt. Ob dieser auch nach einer längeren Nutzungszeit bestätigt werden kann, hat unser Kollege Daniil Matzkuhn herausgefunden, der das Huawei P9 Lite zwei Monate lang ausführlich getestet hat.

Aluminiumrahmen und Fingerabdrucksensor

Zu einem Preis von derzeit rund 270 Euro erhalten Käufer ein optisch ansprechendes Smartphone mit Aluminiumrahmen. Die Geräterückseite besteht zwar vollständig aus Kunststoff, sie ist jedoch ebenfalls gut verarbeitet und nicht allzu anfällig für Fingerabdrücke. Auf der Rückseite befindet sich zudem ein Fingerabdrucksensor, der mit dem Zeigefinger gut erreichbar ist und etwa zum Entsperren Verwendung findet. Aber auch weitere Funktionen wie das Ausklappen der Benachrichtigungsleiste sind möglich.

Das Display des Huawei P9 Lite ist 5,2 Zoll groß und hat eine Auflösung von 1920 × 1080 Pixeln. Im Test überzeugte es durch eine scharfe Darstellung und kräftige Farben. Außerdem ist es sehr hell und somit auch in der Sonne gut ablesbar.

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Gute Performance

Der Achtkern-Prozessor vom Typ HiSilikon Kirin 650 (4x 1,7 GHz,4x 2,0 GHz) liefert zusammen mit den 3 GB Arbeitsspeicher eine gute Performance in allen aktuellen Spielen und Apps. Der Datenspeicher kann mittels microSD-Karte erweitert werden, alternativ lässt sich der Steckplatz für eine zweite Sim-Karte nutzen.

Die Kamera auf der Rückseite hat eine Auflösung von 13 Megapixeln. Sie macht gute Bilder mit schönen Farben, bei wenig Licht kommt es aber schnell zu Bildrauschen. Dies ist jedoch für ein Gerät dieser Preisklasse nicht ungewöhnlich. Die Frontkamera löst mit 8 Megapixeln auf.

Akkulaufzeit überzeugt

Auch der 3000 mAh starke Akku konnte im Test überzeugen: So hielt er etwa ein bis anderthalb Tage durch, bei gemäßigter Nutzung könnte das Smartphone aber auch zwei Tage durchhalten, bis es wieder an die Steckdose muss. Ungeduldige Nutzer sollten allerdings in ein zusätzliches Ladegerät investieren, denn das im Lieferumfang enthaltene lädt das Smartphone nur sehr langsam auf.

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