LG IFA-Highlights: Windows-10-Kühlschrank im Hands-on

Neben der zahlenmäßigen Überlegenheit von Smartphones, Tablets und Bildschirmen bietet die IFA auch in anderen Bereichen einen Ausblick auf die zukünftige Produktpalette. Wir hatten am Stand von LG die Gelegenheit, einen Windows-Smart-Kühlschrank auszuprobieren.

Windows trifft Kühlschrank

Nachdem wir euch unzählige Smartphones und andere Geräte von der diesjährigen IFA vorgestellt haben - die Videos und Beiträge dazu findet ihr in unserem IFA-Special - ist es eine angenehme Abwechslung, auch mal aus anderen Bereichen über Innovationen zu berichten. Mit einem Kühlschrank, der ein halbtransparentes Glas als Display nutzt, das auf Knopfdruck aber auch kompletten Durchblick gewährt, haben wir am Stand von LG genau ein solches Highlight entdeckt - und durften dieses ausführlich von allen Seiten testen.

Interessant sind bei diesem Prototypen natürlich auch die inneren Werte. LG setzt hier auf Windows 10 als Betriebssystem, das in diesem Fall von einem Intel Atom Cherrytrail-SoC angetrieben wird. Wie der Entwickler erklärte, handelt es sich bei dem Rechensystem eigentlich noch um einen Compute Stick, wie er unter anderem von Intel für einen Preis von 100 Euro vorgestellt wurde. Bis zur Kommerzialisierung des Kühlschrank-Systems soll hier aber ein eigenes Mainboard entwickelt werden.
LG Windows KühlschrankLG bringt zur IFA LG Windows Kühlschrank...einen Window 10 Kühlschrank... LG Windows Kühlschrank...mit transparentem Display

Prototyp für Luxus-Produkt

Wie von Windows 10 Tablet bekannt, bietet auch der Fenster-Touchscreen des LG Kühlschranks Zugang auf das Startmenü. Darüber hinaus können mit dem Gerät im Prinzip alle Funktionen genutzt werden, die das Betriebssystem auch auf normalen Rechnern bietet. Über eine gewöhnliche Universal-Windows-Plattform-App regelt LG Zusatzfunktionen wie Timer. Beim Display handelt es sich nach unseren Informationen um ein 21:9 Panel, das in der Auflösung wegen der halb transparenten Bauweise noch eine beschränkte Auflösung von 740 x 1080 Pixeln bietet - ein speziell für den Kühlschrank hergestelltes Format. In Zukunft sollen für Videotelefonie an der Front Kamera und Mikrofon verbaut werden.

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Die von LG entwickelte Oberfläche bietet dann auch noch speziell für die Nutzung als Kühlschrank angepasste Funktionen. So ist es unter anderem möglich, digitale Notizen und Sticker zu hinterlassen, Timer zu stellen oder das Ablaufdatum von Produkten anzeigen zu lassen. All diese Funktionen wird sich LG auf jeden Fall einiges kosten lassen und spricht bei einem Marktstart von einem Bereich oberhalb der 5000 Euro.
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