Hilo Sports im Test: Thermoschutzhülle für den Akku des E-Bikes

Bei der Hilo Sports Thermoschutzhülle handelt es sich um einen Akku-Mantel für E-Bikes. Die Schutzhülle kann für Fahrräder mit einem Rahmenumfang von 28 cm bis 42 cm genutzt werden. Das Neopren ist 5 mm dick und soll laut Hersteller vor Schmutz und Wasser schützen. Im Falle von Dauerregen ist das Material allerdings nicht komplett wasserdicht. Die Thermoschutzhülle bietet nur Schutz gegen Spritzwasser.

Befindet sich also Restnässe auf der Straße, die in Richtung Fahrrad geschleudert wird, sollte diese dem Fahrrad weniger ausmachen, als wenn keine Schutzhülle angebracht worden ist. Der Hersteller zählt zu den Vorteilen der Hülle auch eine verlängerte Akkulaufzeit auf. Diese dürfte vor allem im Winter durch die gespeicherte Wärme ermöglicht werden. In der Verpackung befindet sich ein kleines Infoblatt mit Informationen zur Nutzung. Dazu gehört auch, dass die Schutzhülle während dem Fahren bei maximal 16 Grad Außentemperatur verwendet werden darf.
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Der Mantel ist in Blau und Rot verfügbar. Die farblichen Akzente sieht man im Alltag allerdings nicht. Sichtbar sind hingegen die Reflektoren an der Außenseite. In den kommenden Wintermonaten dürften sich die zusätzlichen Reflektoren als nützlich erweisen. Der Rest des Akku-Mantels ist in Schwarz gehalten. Sollte man die Thermo­schutz­hülle einmal abnehmen müssen, ist das problemlos möglich.

Während der Fahrt kann sie bspw. im Rucksack verstaut werden. Mit sinkenden Temperaturen im Winter dürfte man sich keine Sorgen mehr um die Umgebungstemperatur machen müssen. Allerdings sollte der Mantel jedes Mal, wenn der Akku geladen wird, entfernt werden. Dies ist sowieso nötig, wenn man den Akku außerhalb des Fahrrads auflädt.

Praktisch, aber nicht hübsch

Die Verwendung des Akku-Mantels ist eine Entscheidung für den Schutz des Akkus, aber auch definitiv gegen das Fahrrad-Design. Das Tenways Ago X macht ohne Akku-Mantel optisch durchaus etwas her. Um möglichst lange Spaß am Fahrrad zu haben, erschien unserem Kollegen Timm Mohn ein zusätzlicher Schutz vor Kälte eine gute Investition. Die Schutzhülle ist schnell angebracht und passt genau auf den Rahmen des Ago X.

Die Thermoschutzhülle misst 55 Zentimeter in der Länge, sodass der komplette Akku abgedeckt werden kann. Da der Akku beim Tenways Ago X nach unten angebracht wird, ist die Gefahr durch Nässe zwar etwas geringer, der zusätzliche Schutz kann aber die Lebenszeit des Fahrrads verlängern. Zu beachten gilt: Die Thermoschutzhülle kann nicht verwendet werden, wenn an der Akkustange auch ein Getränkehalter fixiert worden ist.

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Seitdem der Schutz angebracht wurde, hat sich das Fahrgefühl nicht verändert. Es kam zu keinen Warnungen, dass sich der Akku gefährlich stark erwärmen würde. Weder die Beschleunigung noch das Display büßten an Funktionalität ein. Der Akkuschutz ist aktuell für 21,99 Euro auf Amazon verfügbar. Nicht allen Werbeversprechen sollte man glauben oder sie ausprobieren: Die Artikelseite bildet den Akku-Mantel an einem Fahrrad ab, das mit einem Wohnwagen zu fahren scheint.

Es empfiehlt sich, Akkus vor einer solchen Fahrt auf jeden Fall aus dem Fahrrad herauszunehmen, um Unfälle zu vermeiden. Die Anleitung weist auf eine wichtige Sache hin: Hilo Sports übernimmt keine Haftung im Akku-Schadensfall. Das Ago X selbst bietet Tenways für 2.399 Euro an. Derzeit gibt es die Schutzbleche, den Fahrradständer und den Heckgepäckträger kostenlos dazu. Die Schutzbleche sind ein guter erster Schritt, um den Akku vom Ago X vor Nässe zu schützen.

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