Gut, aber mit Schwächen: Das Google Pixel 4 im Langzeittest

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Google hat sein Smartphone-Flaggschiff aufgefrischt: Das Google Pixel 4 soll im Vergleich zu seinem Vorgänger unter anderem einen schnelleren Prozessor und eine verbesserte Kamera bieten. Außerdem ist nun eine Bedienung mit Gesten möglich, ohne das Smartphone dabei berühren zu müssen. Unser Kollege Tim To hat das Pixel 4 vier Wochen lang ausführlich getestet und zeigt dessen Stärken und Schwächen.

Kameras und neue Sensoren

Unter der Haube des Pixel 4 steckt ein Snapdragon 855, bei dem es sich zwar nicht um das neueste Modell des Herstellers Qualcomm handelt, der aber dennoch für die meisten Nutzer eine zufriedenstellende Leistung liefern sollte. Auf der Rückseite sind eine 16-Megapixel- und eine 12,2-Megapixel-Kamera verbaut. Einen Ultraweitwinkel gibt es hingegen leider nicht. Insgesamt ist die Bildqualität der Aufnahmen gut, auch wenn Google hier vielleicht nicht alle Erwartungen erfüllen kann und erst recht keine neuen Maßstäbe setzt.
Google Pixel 4Das Google Pixel 4 ... Google Pixel 4... kommt mit 90-Hertz-Display ... Google Pixel 4... und Radar-Sensor
Auf der Vorderseite gibt es im Vergleich zum Vorgänger nun eine Kameralinse weniger. Stattdessen nutzt Google den Platz für neue Sensoren. Ein neuer Radar-Sensor macht es möglich, Handgesten vor dem Bildschirm auszuführen und so das Smartphone zu steuern. Einen wirklichen Mehrwehrt liefert das aber nicht. Anstatt eines Fingerabdrucksensors setzt Google auf eine Gesichtserkennung, die sogar im Querformat funktioniert.

Gutes Display, schwacher Akku

Überzeugen konnte im Test das 90-Hertz-Display, welches allerdings bei geringer Helligkeit in einen 60-Hertz-Modus wechselt. Wer das nicht wünscht, kann dies in den Entwickler­einstellungen ändern. Allerdings entlädt sich so der ohnehin nicht allzu leistungsstarke Akku noch ein wenig schneller. Immerhin kann mit bis zu 18-Watt schnell nachgeladen werden.

Über die Sprachrekorder-App des Pixel 4 können Nutzer gesprochene Worte direkt in Schriftform festhalten lassen. Die Erkennung arbeitet dazu direkt auf dem Gerät, kommt also ohne aktive Internetverbindung aus. Aktuell funktioniert dies aber nur in englischer Sprache.

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