Gaming-PC fast nur aus Komponenten eines Herstellers im Test

In einem aktuellen Review von Zenchillis Hardware Reviews wurde ein rund 1300 Euro teurer Gaming-PC unter die Lupe genommen, der fast vollständig aus Komponenten nur eines Herstellers besteht. Von Mainboard über Grafikkarte bis hin zum Netzteil - alles kommt von MSI. Lediglich CPU, Kühler und RAM stammen von Drittanbietern.

Kern des Systems sind ein AMD Ryzen 5 9600X, das MSI B850 Gaming Plus Wi-Fi Mainboard und eine MSI RTX 5070 Ventus OC. Hinzu kommen 32 GB DDR5-6000 RAM von Kingston, eine MSI Spatium M470 Pro SSD sowie ein 750-Watt-Netzteil MSI A750GL. Das Gehäuse MSI MAG Forge 320R bringt vier ARGB-Lüfter mit. Optisch wirkt das Setup stimmig und professionell verarbeitet.

In 1440p überzeugte der PC durch starke Ergebnisse: Call of Duty: Modern Warfare III lief mit über 170 FPS, Rainbow Six Siege mit mehr als 320 FPS, Assassin's Creed Shadows mit über 100 FPS und Cyberpunk 2077 mit Raytracing und DLSS in flüssigen Bildraten. Damit bietet die Kombination aus Ryzen 5 und RTX 5070 ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis für QHD-Spieler.
Zenchillis: PC fast nur aus MSI-Bauteilen Zenchillis: PC fast nur aus MSI-Bauteilen Zenchillis: PC fast nur aus MSI-Bauteilen
Der Tower-Kühler Raven ITS15 hielt die CPU zuverlässig kühl. Mit rund 42 dB unter Last ist das System hörbar, aber nicht störend. Allerdings arbeitet die kompakte Dual-Fan-Grafikkarte lauter als größere Modelle.

Das Mainboard bietet DDR5-Support, PCIe 5.0, Wi-Fi7 und erlaubt künftige AM5-Upgrades. Auch die SSD lässt sich später gegen PCIe-5.0-Modelle tauschen. Wichtiger Pluspunkt ist das ATX-3.0-Netzteil mit 12VHPWR - entscheidend für kommende Grafikkartengenerationen. Die MSI-Software erleichtert Einsteigern die Steuerung, bietet Power-Usern jedoch wenig Tiefgang.

Der Systemtreff-PC punktet mit stimmigem Design, hoher 1440p-Leistung und solider Zukunftssicherheit. Einschränkungen ergeben sich durch die laute GPU-Variante, die fehlenden MSI-Optionen bei RAM und Kühlern sowie die begrenzte Softwarekontrolle. Besonders hervorzuheben ist der Hinweis der Tester: Beim Netzteil sollte man niemals sparen - es entscheidet maßgeblich über die Upgrade-Fähigkeit eines Systems.

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