Edifier New Cyber: Lautsprecher im Gaming-PC-Design mit Hürden
Beim Edifier New Cyber handelt es sich um ein 2.1-Soundsystem im Gaming-PC-Look. Edifier hat sich beim Design des PC-Lautsprechers viel Mühe gegeben. Die vielen kleinen Details ermöglichen den realistischen Look eines modernen PCs. Wer nicht weiß, dass es sich hierbei nur um ein Look-alike handelt, könnte davon ausgehen, einen PC vor sich zu haben. Der New Cyber ist ein reiner Schreibtisch-Lautsprecher: er verfügt nicht über eine interne Batterie. Der Mini-PC-Speaker wird aktuell nur in China verkauft. Wer den auffälligen Lautsprecher selbst auspacken möchte, muss ihn folglich importieren.
Der Edifier New Cyber wird gut verpackt geliefert. Hat man das Gadget ausgepackt, wird schnell klar: Selbst ohne Strom ist der Lautsprecher ein optischer Hingucker. Das liegt an den vielen kleinen Details, die an einen Gaming-PC erinnern. Die eigentliche Funktion gerät dabei schnell in den Hintergrund. Den Edifier New Cyber wird man sich wahrscheinlich eher wegen des Designs als wegen des Tons anschaffen.
Der Edifier New Cyber hat bei seiner Ankündigung für Aufmerksamkeit gesorgt. Das lag auch am 2,8-Zoll-Display. Aber auch die vielfältigen Lichtquellen trugen zum anfänglichen Hype bei. Was allerdings in der Praxis für etwas Unmut sorgt: Keine der im Handbuch gelisteten Apps ist in Europa mit dem Speaker kompatibel. Auch die auf der chinesischen Seite verlinkte App erkennt den Lautsprecher in Deutschland nicht. Drei Apps später ist sich unser Kollege Timm Mohn sicher: Aktuell kann man in Deutschland nicht per App auf den Lautsprecher zugreifen. Ohne die App ist es zwar noch möglich, einige Einstellungen vorzunehmen, aber der eigene Equalizer bleibt unerreichbar. Das gilt für iOS sowie für Android. Der Speaker ist nicht gerade neu auf dem Markt, umso ärgerlicher ist es, dass die App-Anbindung noch nicht funktioniert.
Der Edifier New Cyber ist mit vielen Geräten kompatibel. Dazu gehören Smartphones, aber auch Notebooks. Mobilgeräte können über die integrierten USB-C-Ports auch geladen werden. Die maximale Ausgabeleistung liegt bei 35 Watt. Wahlweise können beide USB-Ports jeweils 35 Watt ausgeben, oder aber die Leistung wird zwischen beiden aufgeteilt. In diesem Fall gibt der USB-C-Port 20 Watt und der USB-A-Port bis zu 15 Watt ab.
Die Ausgabeleistung gibt der Hersteller mit 60 Watt an. Für den Bass sorgt der 100-mm-Subwoofer am Boden des Geräts. Jeweils 10 Watt entfallen auf die Stereo-Treiber, während dem Subwoofer satte 40 Watt zur Verfügung stehen. Erwartungsgemäß erweist sich dieser in der Praxis als durchaus kräftig, jedenfalls gemessen an der Gerätegröße. Beleuchtet man den Aufbau des New Cyber kritisch, könnte man zu dem Schluss kommen, dass es sich eigentlich um eine Soundbar mit aufgesetztem Design-Element handelt. Das Klangbild kann jedoch auch bei gesprochener Sprache überzeugen. Der Bass ist präsent, wird aber nicht wie bei Beats-Kopfhörern übertrieben. Dialoge sind klar verständlich, und Crashes in Asphalt sind auch akustisch eindrucksvoll. Natürlich gilt: Da die beiden Treiber frontal direkt nebeneinander sitzen, fällt die Wahrnehmung der Separation des Stereo-Sounds etwas schwer.
Ein New Cyber 2 sollte über einen S/PDIF-Eingang verfügen. Es wäre außerdem wünschenswert, wenn Edifier den europäischen Support für den Lautsprecher ausbauen bzw. überhaupt erst etablieren würde. Gleichzeitig gab es während des Hypes auch kritische Stimmen zum New Cyber. Wie gut sich der Lautsprecher wirklich verkauft hat, ist unbekannt. In China kostet der Speaker aktuell knapp unter 200 Euro. Derzeit muss man jedoch spezialisierte Händler finden, die den Lautsprecher exportieren. Im vorliegenden Fall wurde der Speaker über TradingShenzhen nach Deutschland importiert.
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Der Edifier New Cyber wird gut verpackt geliefert. Hat man das Gadget ausgepackt, wird schnell klar: Selbst ohne Strom ist der Lautsprecher ein optischer Hingucker. Das liegt an den vielen kleinen Details, die an einen Gaming-PC erinnern. Die eigentliche Funktion gerät dabei schnell in den Hintergrund. Den Edifier New Cyber wird man sich wahrscheinlich eher wegen des Designs als wegen des Tons anschaffen.
Der Edifier New Cyber hat bei seiner Ankündigung für Aufmerksamkeit gesorgt. Das lag auch am 2,8-Zoll-Display. Aber auch die vielfältigen Lichtquellen trugen zum anfänglichen Hype bei. Was allerdings in der Praxis für etwas Unmut sorgt: Keine der im Handbuch gelisteten Apps ist in Europa mit dem Speaker kompatibel. Auch die auf der chinesischen Seite verlinkte App erkennt den Lautsprecher in Deutschland nicht. Drei Apps später ist sich unser Kollege Timm Mohn sicher: Aktuell kann man in Deutschland nicht per App auf den Lautsprecher zugreifen. Ohne die App ist es zwar noch möglich, einige Einstellungen vorzunehmen, aber der eigene Equalizer bleibt unerreichbar. Das gilt für iOS sowie für Android. Der Speaker ist nicht gerade neu auf dem Markt, umso ärgerlicher ist es, dass die App-Anbindung noch nicht funktioniert.
Steuerung per Button funktioniert
Mangels App-Anbindung werden die Buttons an der Seite noch einmal deutlich wichtiger. Über den oberen Button kann der Lautsprecher ein- und ausgeschaltet werden. Außerdem kann zwischen AUX-, USB- und Bluetooth-Modus hin- und hergeswitcht werden. Der Lautstärkeregler kann auch den ab Werk eingestellten Equalizer verändern. Drückt man den Drehknopf zweimal, schaltet er zwischen den verschiedenen Modi hin und her. Auch das Rad für die Helligkeit kann zweifach gedrückt werden. In diesem Fall verändert sich das Farbmuster. Es empfiehlt sich, den Lichtmodus zu ändern, da das Standard-Lichtmuster etwas flackert. Einzig die Uhr lässt sich nicht über die Knöpfe einstellen.Der Edifier New Cyber ist mit vielen Geräten kompatibel. Dazu gehören Smartphones, aber auch Notebooks. Mobilgeräte können über die integrierten USB-C-Ports auch geladen werden. Die maximale Ausgabeleistung liegt bei 35 Watt. Wahlweise können beide USB-Ports jeweils 35 Watt ausgeben, oder aber die Leistung wird zwischen beiden aufgeteilt. In diesem Fall gibt der USB-C-Port 20 Watt und der USB-A-Port bis zu 15 Watt ab.
Die Ausgabeleistung gibt der Hersteller mit 60 Watt an. Für den Bass sorgt der 100-mm-Subwoofer am Boden des Geräts. Jeweils 10 Watt entfallen auf die Stereo-Treiber, während dem Subwoofer satte 40 Watt zur Verfügung stehen. Erwartungsgemäß erweist sich dieser in der Praxis als durchaus kräftig, jedenfalls gemessen an der Gerätegröße. Beleuchtet man den Aufbau des New Cyber kritisch, könnte man zu dem Schluss kommen, dass es sich eigentlich um eine Soundbar mit aufgesetztem Design-Element handelt. Das Klangbild kann jedoch auch bei gesprochener Sprache überzeugen. Der Bass ist präsent, wird aber nicht wie bei Beats-Kopfhörern übertrieben. Dialoge sind klar verständlich, und Crashes in Asphalt sind auch akustisch eindrucksvoll. Natürlich gilt: Da die beiden Treiber frontal direkt nebeneinander sitzen, fällt die Wahrnehmung der Separation des Stereo-Sounds etwas schwer.
Ein New Cyber 2 sollte über einen S/PDIF-Eingang verfügen. Es wäre außerdem wünschenswert, wenn Edifier den europäischen Support für den Lautsprecher ausbauen bzw. überhaupt erst etablieren würde. Gleichzeitig gab es während des Hypes auch kritische Stimmen zum New Cyber. Wie gut sich der Lautsprecher wirklich verkauft hat, ist unbekannt. In China kostet der Speaker aktuell knapp unter 200 Euro. Derzeit muss man jedoch spezialisierte Händler finden, die den Lautsprecher exportieren. Im vorliegenden Fall wurde der Speaker über TradingShenzhen nach Deutschland importiert.
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