Ecovacs Airbot Z1: Bei schlechter Luft ist er schnell zur Stelle

Beim Ecovacs Airbot Z1 handelt es sich um einen multifunktionalen Haushaltshelfer, der sich auf Luftreinigung spezialisiert hat. Die Roboter-eigene Kamera kann zur Heimüberwachung genutzt werden. Für die Navigation sitzt auf der Vorderseite des Haushaltshelfers die Aufnahme-Optik. Sie ist Teil des Sensoren-Systems, welches eine sichere Fahrt durch die Wohnung gewährleistet. Der Hersteller verbaut zwei 7-Watt-Lautsprecher, was den Z1 auch zum beweglichen Bluetooth-Speaker macht. Im Starter-Set enthalten sind ein Luftsensor samt USB-C-Kabel und zwei Anleitungen.

Die Luftreinigung kann wahlweise manuell oder über Sensor-Daten gestartet werden. Einen entsprechenden Sensor legt der Hersteller bei. Es können beliebig viele hinzugefügt werden. In der App lässt sich für den automatischen Start des Z1 ein individueller Grad der Luftverschmutzung festlegen. Ist jener Punkt erreicht, beginnt der Z1 mit seiner Arbeit. Das kann dazu führen, dass der Roboter öfter losfährt, als man vielleicht erwarten würde. Mit den Sensor-Daten weiß der Z1, wann es nötig ist, die Wohnung abzufahren oder einen Raum zu reinigen.
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Vor der ersten Nutzung muss die Wohnung kartiert werden. Ecovacs ist um die Sicherheit der Nutzer bemüht: Vor der ersten Rundfahrt kann die Kamera manuell eingeschaltet werden. Unser Kollege Timm Mohn hat die KI-Kamera direkt am Anfang aktiviert und anschließend nicht mehr abgeschaltet. Wie von Staubsaugrobotern gewohnt fährt der Z1 anschließend alle zugänglichen Räume der Wohnung ab. In der App können auf Wunsch Sperrzonen oder virtuelle Wände hochgezogen werden, sodass der Luftreiniger nur in Bereiche geht, die ihm zugänglich gemacht werden, fährt. Die Luftqualität wird auch immer auf dem Display des Roboters selbst angezeigt. Die Verbindung des Luftqualität-Sensors wird in der App ausführlich erklärt und begleitet.

Schnell zur Stelle

Der Z1 bewegt sich zügig durch die Wohnung. Er ist während der Fahrt hörbar und erinnert damit an die anderen technischen Helfer aus dem Hause Ecovacs. Die Sensoren verhelfen dem Z1 zu einer sicheren Fahrt durch die Wohnung. In der App lässt sich einstellen, ob die Wohnungs-Patrouille regelmäßig oder bei einem gewissen Grad der Luftverschmutzung gestartet werden soll. Der Z1 sucht sich im Alltag meist dieselben Plätze aus, um einen Raum zu reinigen. Diese werden oft nur variiert, wenn der reguläre Stehplatz belegt oder unzugänglich ist. Die Anlässe für eine automatische Fahrt können vielfältig sein. Dazu zählt auch das Kochen: Mit den Z1-Sensoren wird klar, wie sich die alltägliche Essenszubereitung auf die Luftqualität auswirkt.

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Es lässt sich einstellen, wie intensiv die Luft gereinigt werden soll. Mit steigender Intensität erhöht sich auch die Lautstärke der Reinigung. Mit steigendem Lautstärkepegel bzw. bei hoher Intensität verringert sich gleichzeitig die Reinigungszeit. Auch wenn der Z1 durchaus hoch und damit groß ist, stört er nicht. Durch die selbstständigen Fahrten neigt man dazu, dem Luftreiniger eine Persönlichkeit zuzusprechen.

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Eins hat der Ecovacs Airbot Z1 mit den anderen Geräten des Herstellers gemeinsam: Der Roboter wirkt hochwertig verarbeitet. Beim Z1 ist besonders die Größe auffällig: Er ist gewiss kein kleiner Roboter. Der Luftreiniger ist mit der Ecovacs-eigenen App kompatibel. Es ist folglich keine gesonderte Anwendung nötig. Das Eine-App-für-Alles-Prinzip kommt vor allem denen zugute, die viele Ecovacs-Produkte besitzen. Mit Geräten für die Luft-, Fenster- und Bodenreinigung ist der Hersteller breiter aufgestellt als bspw. Roborock. Der Airbot Z1 dürfte zusätzlich wohl zu den ansehnlichsten Luftreinigern des Marktes zählen. Alles, was dem Airbot Z1 fehlt, ist eine Staubsauger-Einheit. Diese könnte bei einem Nachfolge-Modell hinzugefügt werden. Aktuell ist der Airbot Z1 für 499 Euro auf Amazon verfügbar. Gestartet war der smarte Haushaltshelfer für 1.499 Euro.

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