Dreame H15 Pro Heat: So funktional kann ein Wischstaubsauger sein

Beim Dreame H15 Pro Heat handelt es sich um einen manuellen Wischstaubsauger. Auf den ersten Blick ist die Dockingstation des Gerätes im Vergleich zum H12 Pro etwas größer geworden. Auf ihrer Vorderseite wird auf das 100 °C warme Wasser während der Selbstreinigung hingewiesen. Die Reinigungsstation des Wischstaubsaugers kommt im Hochglanz-Look daher. Zur Auslieferung zieren Schutzfolien und Hinweisaufkleber den H15 Pro. Auf diese Weise lernt man beim Auspacken bereits den neuen Haushaltshelfer kennen. Der wohl wichtigste Hinweis befindet sich an der Seite: Die Rollbürste sollte nicht während der Reinigung, Selbstreinigung oder Trocknung angefasst werden, ansonsten könnte man sich verbrühen.

Dreame hat auf seine Community gehört und den Frischwassertank auf der Vorderseite platziert. Jener misst 800 ml. Beim H12 Pro kam es hier gern zu Verwechslungen, da die Tanks kontraintuitiv angeordnet waren. Rückseitig sitzt nun der Schmutzwassertank. Dieser darf auf 650 ml gefüllt werden, während der Wischstaubsauger im Stehen betrieben wird. Während der Nutzung im Liegen sind maximal 400 ml erlaubt, wofür es eine separate Markierung gibt.
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Der H15 Pro Heat verfügt über Wi-Fi. Ein QR-Code, um den Wischstaubsauger zu verbinden, ist auf der Rückseite angebracht worden. Die kostenlose App ist für Android und iOS verfügbar. Über die App lässt sich u. a. die Firmware auf den neuesten Stand bringen. Außerdem lässt sich der Heißwassermodus genauer einstellen. Beim ersten Start spricht der Wischstaubsauger Englisch. Über die Einstellungen lässt sich dies ändern.

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Die Räder des Wischstaubsaugers haben einen kleinen Motor im Inneren, was das Arbeiten erleichtern soll. Der H15 Pro Heat kann auch ferngesteuert reinigen. Hierfür muss er flach auf den Boden gelegt werden. Ist der Wischstaubsauger bereit, kann er über die App nach vorn und hinten gesteuert werden. Dies kann sehr praktisch sein, wenn man beispielsweise im Betrieb per Hand nicht bis ganz unter einen Schrank kommt.

App funktioniert gut

Damit sich die einzelnen Elemente des H15 Pro Heat eines möglichst langen Lebens erfreuen, können zusätzliche Settings wie etwa der intelligente Feuchtigkeitsschutz aktiviert werden. Bei jenem wird die Feuchtigkeit der Walzbürste regelmäßig überprüft und bei Bedarf getrocknet. In den drei Wochen des Tests ist dies einmal nötig gewesen. Die App ist insgesamt ein deutlicher Zugewinn für die H-Serie: Der H12 Pro konnte zwar auch auf Deutsch eingestellt werden, aufgrund der fehlenden App hat das unser Kollege Timm Mohn aber nie gemacht.

Der H15 Pro Heat verfügt über einige nützliche Features, die tägliche Reinigung der Wohnung erleichtern. Analog zum ausfahrbaren Arm mancher Roboter wird beim H15 Pro Heat eine Leiste abgesenkt, die Flüssigkeit vom Boden abtragen soll. Dies geschieht bei der Rückwärtsbewegung. Die Reinigung selbst kann überzeugen: Kochrückstände sind in der Regel nach erster Fahrt über jene beseitigt. Auch Krümel vom Brotfrühstück stellen für den H15 Pro Heat kein Problem dar. Gleiches gilt für verschütteten Kaffee. Hat man zuvor den H12 Pro verwendet, merkt man einen deutlichen Zuwachs an Reinigungskraft, der auch auf das heiße Wasser zurückzuführen ist.

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Der Dreame H15 Pro Heat vereint alle technischen Vorteile der bisherigen H-Serie und ergänzt die Reihe um wichtige Details. Zu den Ergänzungen gehört u. a. die absenkbare Leiste an der Vorderseite des H15 Pro Heat, auf die der reguläre H15 Pro verzichtet. Die Akkulaufzeit des H15 Pro Heat ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Dazu gehört, wie warm das Wasser eingestellt ist. Durch den Motor in den Rädern kommt unser Kollege Timm Mohn allerdings auch bei seiner etwas größeren Wohnung gut mit der Akkulaufzeit aus. Der Dreame H15 Pro Heat ist aktuell für 599 Euro auf Amazon verfügbar. Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube