Das Realme Pad im Test: Preiswertes Tablet (nicht nur) für Netflix

Neben dem Realme Pad Mini hat der chinesische Hersteller Realme auch das etwas größere Realme Pad in Deutschland veröffentlicht. Dieses bietet unter anderem ein Metallgehäuse, ein 10,4 Zoll großes Display und einen Helio G80-Prozessor - eine durchaus solide Ausstattung für knapp 200 Euro. Ob es dadurch eine gute Alternative zu anderen Geräten dieser Preisklasse ist, versucht unser Kollege Andrzej Tokarski in seinem Test zu klären.

Gute Verarbeitung, schönes Display

Die Verarbeitung des Realme Pad kann vor allem wegen seines Metallgehäuses guten Gewissens als "ordentlich" bezeichnet werden. Das Tablet ist 6,9 mm dünn und bringt 440 Gramm auf die Waage. Ein Audioanschluss ist ebenso vorhanden wie ein USB-C-2.0-Anschluss und ein Micro-SD-Slot. Die beiden Kameras lösen mit 8 Megapixeln auf. Es sind vier Lautsprecher verbaut, insgesamt ist die Tonqualität etwas besser als beim ähnlich teuren Samsung Galaxy Tab A8.

Auch beim Blick auf das Display hat das Realme Pad im Vergleich zum Samsung-Tablet die Nase vorn: Farben sehen hier ein wenig besser aus, mit 10,4 Zoll ist es nahezu gleich groß bei einer Auflösung von 2000 × 1200 Pixeln.

Realme verbaut hier den Mediatek Helio G80, zusammen mit drei oder 4 GB RAM sowie 32 oder 64 GB Flash-Speicher. In Benchmarks ist das Realme Pad dadurch in etwa mit dem Galaxy Tab A8 und Amazon Fire HD gleichauf. Ein ideales Spiele-Tablet bekommt man hier also nicht. Zum Streaming von Netflix und Co. ist es aber bestens geeignet.

Android (derzeit) nicht ganz aktuell

Als Betriebssystem ist Android 11 mit aufgesetzter Realme UI vorinstalliert. Ein Update auf Android 12 soll aber folgen. Außerdem verspricht Realme für drei Jahre Sicherheitsupdates. Mehr von Andrzej: Test auf TabletBlog.de Tech Reporter auf YouTube
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Ich habe genau das zurückgeschickt und mir stattdessen das A8 geholt.
Bei mir hatte der Klinkenanschluss einen Wackelkontakt wodurch die Musik ständig pausierte und das Display hatte im unteren Bereich wo sich die Navigationsbuttons befinden immer wieder das Problem meine Eingaben nicht zu registrieren...
Da ich damit eh nur streamen und Musik per SD Karte einspeisen will, kann ich den geringen internen Speicher beim A8 auch verkraften. Wären die Mängel nicht gewesen und der schlechte Support (wurde über Amazon direkt zu Ealme nach Spanien verwiesen die dann auch nur in Spanisch geschrieben haben...) wäre es eigentlich ein schönes Gerät gewesen.
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