Dangbei Freedo: Mobiler Beamer für schnellen Filmspaß im Freien

Beim Dangbei Freedo handelt es sich um einen 450-ISO-Lumen hellen Projektor. Der Beamer verfügt über eine Gimbal, sodass er auch ohne zusätzliches Stativ auf eine Leinwand ausgerichtet werden kann. Besonders mobil wird der Freedo durch seinen Akku: Mit 2,5 Stunden Laufzeit reicht es sogar für die reguläre Fassung des Horror-Klassikers "Midsommar". Der Dangbei Freedo wiegt 1,4 Kilogramm und ist damit etwas schwerer als ein MacBook Air.

Die Zeiten, in denen man erst eine Tasche kaufen musste, sind beim Dangbei Freedo vorbei. Die mitgelieferte Tasche verfügt über einen Tragegriff und lässt sich leicht im Auto verstauen. Dangbei gibt an, dass das Case wasserdicht und stoßfest sei. Unser Kollege Timm Mohn hat trotzdem darauf verzichtet, den Projektor samt Tasche im Regen stehenzulassen.
Dangbei Freedo Dangbei Freedo Dangbei Freedo
Beamer mit Gimbal sind im Kommen. Der Freedo folgt diesem Trend, der sich insbesondere bei kompakten, mobilen Geräten durchsetzt. Während der Samsung Freestyle noch an seiner größenwahnsinnigen Preispolitik scheiterte, haben Hersteller mittlerweile eine gute Balance zwischen Preis und Leistung gefunden. Der Freedo kann um 165° geneigt werden. Dies teilt sich auf in 30° in Richtung Boden und 135° in Richtung Decke. Erste Bilder auf Instagram und Reddit zeigen, dass bereits jetzt viele Nutzer kreative Möglichkeiten gefunden haben, diese Flexibilität optimal auszunutzen. Wird der Beamer auf eine Fläche ausgerichtet, erfolgt die Keystone-Korrektur automatisch.

Netflix nativ dabei

Der Dangbei Freedo hat Google TV an Bord. Das Betriebssystem ermöglicht das Streamen von Netflix-, Amazon-Prime-Video und Disney+-Inhalten. Dank offizieller Zertifizierung sind keine Umwege nötig, um Netflix-Inhalte abzurufen. Außerdem gibt es im Play Store zahlreiche Spiele, um einen ausgedehnten Beamer-Abend zu gestalten. Im Vergleich zu älteren Projektoren mit Android-TV sind bei Google TV deutlich mehr Apps verfügbar. Da es sich um eine offizielle Version des Betriebssystems handelt, kann die Fernbedienung genutzt werden, um mit dem Google Assistant zu interagieren. Befehle wie "Hey Google, öffne Netflix" oder "Suche Star Trek Lower Decks auf YouTube" sind problemlos möglich. Seitlich verfügt die Fernbedienung über eine Taste für den Fokus. Eine zweite Taste öffnet die Quick-Settings oder stellt die Lautstärke stumm.

Dangbei FreedoDangbei FreedoDangbei FreedoDangbei FreedoDangbei FreedoDangbei Freedo
Dangbei FreedoDangbei FreedoDangbei FreedoDangbei FreedoDangbei FreedoDangbei Freedo

Der Freedo bietet eine Full-HD-Auflösung, kann aber auch 4K-Inhalte wiedergeben. Dies ist allerdings nur über eine HDMI-Verbindung mit einem externen Zuspieler möglich. Der DCI-P3-Farbraum wird zu 90 Prozent abgedeckt, der Rec.709-Farbraum zu 124 Prozent. HDR10 wird unterstützt. Die maximale Bilddiagonale gibt Dangbei mit 180 Zoll (4,57 Meter), die kleinste mit 40 Zoll (1,02 m) an. In der Praxis sind jedoch auch kleinere Projektionen möglich. Ähnlich wie seine größeren Brüder verfügt der Freedo über einen Autofokus sowie eine Keystone-Funktion, die in der Praxis gut funktionieren. Zu den automatischen Features gehören zudem Hinderniserkennung, Leinwandanpassung und Augenschutz. Die Hinderniserkennung ist ab Werk deaktiviert und muss manuell eingeschaltet werden.

Die Akkulaufzeit des Freedo gibt Dangbei mit 2,5 Stunden an. Wie bei E-Bikes hängt die tatsächliche Laufzeit von verschiedenen Faktoren ab: Helligkeit, WLAN-Nutzung und ob die internen Lautsprecher aktiv sind. Im Akku-Modus reduziert der Freedo automatisch die Helligkeit und schaltet in den Eco-Modus. Dieser kann aber deaktiviert werden, was sich natürlich auf die Laufzeit auswirkt. Der Akku des Freedo kann über USB-C aufgeladen werden. Der Port hierfür befindet sich seitlich. In der Praxis erweist sich dies als eine durchdachte Platzierung, denn so stört das Kabel zu keiner Zeit bei der Ausrichtung des Projektors. Aktuell ist der Dangbei Freedo für 629 Euro auf Amazon erhältlich. Tagesaktuell lässt sich auf der Artikelseite ein 130-Euro-Gutschein einlösen, wodurch der Endpreis auf 499 Euro sinkt.

Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube
Jetzt einen Kommentar schreiben