Card-Keitai: Mikro-Handy mit E-Ink, Android & Smartwatch-CPU

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Das Kyocera Card-Keitai KY-01L ist ein besonderes Smartphone mit einigen Besonderheiten: Der japanische Hersteller bietet damit ein sehr kleines, mit E-Ink-Display und einem eigentlich für Smartwatches vorgesehenen Qualcomm-Prozessor versehenes "Smartphone" an, das es in dieser Form wohl nur in Japan geben kann. Obendrein läuft auf dem ultrakleinen Smartphone mit Graustufen-Bildschirm auch noch Android als Betriebssystem.

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Mit Maßen von weniger als neun Zentimetern in der Höhe und fünf Zentimetern Breite sowie einer Dicke von unter fünf Millimetern ist das Card-Keitai ein krasser Gegensatz zum aktuell weiter anhaltenden Trend zu immer größeren Smartphones. Das Gerät soll vor allem als "Kompagnon" für ein größeres Telefon herhalten, ist aber dennoch in der Lage mit einer eigenen 4G- oder WLAN-Verbindung auf das Internet zuzugreifen. Die Bedienung des E-Ink-Displays erfolgt per Touch, wobei Kyocera darunter auch noch eine Zurück-Taste und einen Home-Button integriert hat. Auf eine Taste zum Umschalten zwischen Apps wird verzichtet - denn das KY-01L hat ohnehin nur eine rudimentäre App-Ausstattung. Kyocera Card Keitai KY-01LNix ist mit YouTube: Die Videowiedergabe quittiert das Card-Keitai mit einem Fehler Immerhin sind aber neben den Apps für Telefon und Messaging auch noch ein Taschenrechner, eine Kontakte-App und sogar ein Web-Browser mit an Bord. Über diesen kann man ohne weiteres im Web surfen. Bilder werden zwar noch halbwegs brauchbar dargestellt - beim Versuch ein YouTube-Video abzuspielen wird dieser jedoch mit einem Fehler quittiert. Videos auf einem E-Ink-Display, wären wohl ohnehin kaum sinnvoll zu "genießen". Mit seinem 380mAh-Akku soll das Kleinst-Handy im Scheckkartenformat mindestens 100 Stunden durchhalten. Dies wird auch durch die Verwendung des Qualcomm Snapdragon Wear 2100 erreicht, einem Chip, der eigentlich für den Einsatz in Smartwatches und anderen Wearables gedacht ist.

Wer sich nun für das von NTT DoCoMo vertriebene Kyocera Card-Keitai KY-01L interessiert, wird in Deutschland keine Chance haben - das Gerät wird nur in Japan verkauft. NTT verlangt als Netzbetreiber von seinen Kunden umgerechnet vollkommen übertrieben wirkende 330 Euro dafür.

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Dann lieber doch ein Yotaphone 4 aus Fernost. Macht ja vorn und hinten keinen Sinn. Wie hier schon im Forum erwähnt.
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