Canon PowerShot V1 vs. Sony RX100 VII A: Kompakte im Vergleich
Im Bereich der Kompaktkameras stehen aktuell zwei Modelle im Rampenlicht: Die Canon PowerShot V1 und die Sony RX100 VII A. Beide bieten unterschiedliche Ansätze hinsichtlich Sensorgröße, Objektiv, Bauweise und Ausstattung. Die Kollegen von ValueTech TV haben sie im Vergleich getestet.
Ein erster Blick auf die beiden Kompaktkameras zeigt deutliche Unterschiede in der Bauweise. Die Canon PowerShot V1 bringt mit 426 Gramm deutlich mehr Gewicht auf die Waage und präsentiert sich als robustes, bulliges Modell mit einem gut dimensionierten Handgriff. Dies sorgt für eine bessere Ergonomie, insbesondere bei längeren Fotosessions oder bei Nutzung mit einem größeren Objektiv.
Die Sony RX100 VII A hingegen ist mit knapp 300 Gramm deutlich leichter und kompakter gebaut. Sie besitzt keinen Handgriff, was die Kamera zwar handlicher macht, sie aber auch weniger griffig erscheinen lässt. Diese Bauweise eignet sich besonders für Nutzer, die eine Kamera suchen, die problemlos in eine Jackentasche passt und somit besonders mobil ist.
Bei den Anschlüssen bietet Canon mit Mikrofon- und Kopfhöreranschluss, einem modernen USB-Typ-C-Anschluss zum Laden und einem Mikro-HDMI-Port eine zeitgemäße Ausstattung. Sony dagegen stellt ebenfalls einen Mikrofonanschluss sowie Mikro-HDMI bereit, setzt aber auf Micro-USB ohne Ladefunktion, was in Zeiten von USB-C als etwas veraltet gelten kann.
Die Canon PowerShot V1 verfügt über ein dreh- und schwenkbares Touchdisplay, das eine flexible Bildgestaltung aus verschiedenen Perspektiven ermöglicht. Dies ist besonders für Fotografie in unüblichen Winkeln oder für Selfies von Vorteil. Sony setzt auf ein nach oben und unten ausklappbares Display, das in seiner Beweglichkeit eingeschränkter ist. Allerdings hat die RX100 VII A den großen Vorteil eines eingebauten elektronischen Suchers, den die Canon nicht bietet.
Ein zentraler Unterschied liegt in den verbauten Bildsensoren. Die Canon PowerShot V1 nutzt einen Sensor, der vom Canon EOS R7 abgeleitet ist, jedoch kleiner ausfällt. Er entspricht in der Fläche etwa einem Micro-Four-Thirds-Sensor, hat jedoch ein Seitenverhältnis von 3:2 statt 4:3. Der Crop-Faktor liegt bei etwa 2. Sony setzt auf den klassischen 1-Zoll-Sensor mit Crop-Faktor 2,84, der in Kompaktkameras dieser Klasse üblich ist. Ein großer Vorteil des Sony-Sensors ist seine schnellere Auslesegeschwindigkeit als der Canon-Sensor. Dies wirkt sich insbesondere bei Serienbildaufnahmen und Videoaufnahmen positiv aus.
Die Objektive der beiden Kameras unterscheiden sich deutlich in Brennweite und Zoomfaktor. Canon gibt eine Brennweite von 8,2 bis 25 Millimetern an, was einem Vollformat-Äquivalent von 16 bis 50 Millimetern entspricht. Das ist ein eher moderater Weitwinkelbereich mit vergleichsweise wenig Tele. Sony wirbt mit einem Brennweitenbereich von 9 bis 72 Millimetern, was einem achtfachen Zoom entspricht. Beim Vollformat-Äquivalent wird ein Bereich von 24 bis 200 Millimetern angegeben, was jedoch nicht exakt dem Zoomfaktor entspricht. Nach eigenen Messungen liegt der Telebereich eher bei 210 bis 215 Millimetern. Somit bietet die Sony RX100 VII A deutlich mehr Telezoom, was sie für Natur- und Reisefotografie prädestiniert.
Im Bereich der Serienbildaufnahmen sind beide Kameras leistungsstark. Die Canon PowerShot V1 erreicht mit dem mechanischen Verschluss bis zu 15 Bilder pro Sekunde, elektronisch sogar bis zu 30 Bilder pro Sekunde, ohne Qualitätseinbußen. RAW-Aufnahmen sind dabei weiterhin möglich. Die Sony RX100 VII A schafft mechanisch bis zu 20 Bilder pro Sekunde. Beide Kameras sind somit sehr flott und eignen sich für Action- und Sportfotografie. Die Pufferspeicherkapazität liegt bei Canon bei etwa 50 bis 60 Bildern, bei Sony bei über 70 Bildern, abhängig vom Komprimierungsgrad der Aufnahmen. Das ist für Kompaktkameras dieser Klasse mehr als ordentlich.
Und wer eine Kamera sucht, die sowohl für Foto als auch Video gut geeignet ist, liegt bei der Canon PowerShot V1 besser. Die Canon PowerShot V1 ist aktuell für knapp 1000 Euro erhältlich, während Sony für die RX100 VII A etwa 1.200 Euro verlangt. Preislich liegen die Modelle somit relativ nah beieinander. Mehr von ValueTech: ValueTech - Technik. Einfach. ValueTech auf YouTube
Ein erster Blick auf die beiden Kompaktkameras zeigt deutliche Unterschiede in der Bauweise. Die Canon PowerShot V1 bringt mit 426 Gramm deutlich mehr Gewicht auf die Waage und präsentiert sich als robustes, bulliges Modell mit einem gut dimensionierten Handgriff. Dies sorgt für eine bessere Ergonomie, insbesondere bei längeren Fotosessions oder bei Nutzung mit einem größeren Objektiv.
Die Sony RX100 VII A hingegen ist mit knapp 300 Gramm deutlich leichter und kompakter gebaut. Sie besitzt keinen Handgriff, was die Kamera zwar handlicher macht, sie aber auch weniger griffig erscheinen lässt. Diese Bauweise eignet sich besonders für Nutzer, die eine Kamera suchen, die problemlos in eine Jackentasche passt und somit besonders mobil ist.
Bei den Anschlüssen bietet Canon mit Mikrofon- und Kopfhöreranschluss, einem modernen USB-Typ-C-Anschluss zum Laden und einem Mikro-HDMI-Port eine zeitgemäße Ausstattung. Sony dagegen stellt ebenfalls einen Mikrofonanschluss sowie Mikro-HDMI bereit, setzt aber auf Micro-USB ohne Ladefunktion, was in Zeiten von USB-C als etwas veraltet gelten kann.
Die Canon PowerShot V1 verfügt über ein dreh- und schwenkbares Touchdisplay, das eine flexible Bildgestaltung aus verschiedenen Perspektiven ermöglicht. Dies ist besonders für Fotografie in unüblichen Winkeln oder für Selfies von Vorteil. Sony setzt auf ein nach oben und unten ausklappbares Display, das in seiner Beweglichkeit eingeschränkter ist. Allerdings hat die RX100 VII A den großen Vorteil eines eingebauten elektronischen Suchers, den die Canon nicht bietet.
Ein zentraler Unterschied liegt in den verbauten Bildsensoren. Die Canon PowerShot V1 nutzt einen Sensor, der vom Canon EOS R7 abgeleitet ist, jedoch kleiner ausfällt. Er entspricht in der Fläche etwa einem Micro-Four-Thirds-Sensor, hat jedoch ein Seitenverhältnis von 3:2 statt 4:3. Der Crop-Faktor liegt bei etwa 2. Sony setzt auf den klassischen 1-Zoll-Sensor mit Crop-Faktor 2,84, der in Kompaktkameras dieser Klasse üblich ist. Ein großer Vorteil des Sony-Sensors ist seine schnellere Auslesegeschwindigkeit als der Canon-Sensor. Dies wirkt sich insbesondere bei Serienbildaufnahmen und Videoaufnahmen positiv aus.
Die Objektive der beiden Kameras unterscheiden sich deutlich in Brennweite und Zoomfaktor. Canon gibt eine Brennweite von 8,2 bis 25 Millimetern an, was einem Vollformat-Äquivalent von 16 bis 50 Millimetern entspricht. Das ist ein eher moderater Weitwinkelbereich mit vergleichsweise wenig Tele. Sony wirbt mit einem Brennweitenbereich von 9 bis 72 Millimetern, was einem achtfachen Zoom entspricht. Beim Vollformat-Äquivalent wird ein Bereich von 24 bis 200 Millimetern angegeben, was jedoch nicht exakt dem Zoomfaktor entspricht. Nach eigenen Messungen liegt der Telebereich eher bei 210 bis 215 Millimetern. Somit bietet die Sony RX100 VII A deutlich mehr Telezoom, was sie für Natur- und Reisefotografie prädestiniert.
Beide nicht besonders lichtstark
Bei der Blende liegt Canon bei f/2,8 bis f/4,5, was sich auf das Vollformat-Äquivalent umgerechnet auf etwa f/5,5 bis f/8,8 beläuft. Sony gibt ebenfalls f/2,8 bis f/4,5 an, was etwa f/8 bis f/13 auf Vollformat entspricht. Beide Kameras bieten somit keine besonders lichtstarken Objektive, und eine nennenswerte Hintergrundunschärfe (Bokeh) ist nur bei sehr nahen Motiven möglich. Die Bildqualität der Objektive zeigt über den gesamten Brennweitenbereich keine großen Unterschiede und ist durchweg scharf. Die Wahl des Objektivs hängt daher primär von den fotografischen Bedürfnissen ab:Im Bereich der Serienbildaufnahmen sind beide Kameras leistungsstark. Die Canon PowerShot V1 erreicht mit dem mechanischen Verschluss bis zu 15 Bilder pro Sekunde, elektronisch sogar bis zu 30 Bilder pro Sekunde, ohne Qualitätseinbußen. RAW-Aufnahmen sind dabei weiterhin möglich. Die Sony RX100 VII A schafft mechanisch bis zu 20 Bilder pro Sekunde. Beide Kameras sind somit sehr flott und eignen sich für Action- und Sportfotografie. Die Pufferspeicherkapazität liegt bei Canon bei etwa 50 bis 60 Bildern, bei Sony bei über 70 Bildern, abhängig vom Komprimierungsgrad der Aufnahmen. Das ist für Kompaktkameras dieser Klasse mehr als ordentlich.
Und wer eine Kamera sucht, die sowohl für Foto als auch Video gut geeignet ist, liegt bei der Canon PowerShot V1 besser. Die Canon PowerShot V1 ist aktuell für knapp 1000 Euro erhältlich, während Sony für die RX100 VII A etwa 1.200 Euro verlangt. Preislich liegen die Modelle somit relativ nah beieinander. Mehr von ValueTech: ValueTech - Technik. Einfach. ValueTech auf YouTube
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