Beatbot Sora 70: Pool-Roboter übernimmt nervige Sommer-Arbeit

Mit den ersten warmen Tagen rückt auch die Poolpflege wieder in den Fokus. Schmutz am Boden, Ablagerungen an der Wasserlinie und Blätter auf der Oberfläche lassen Becken schnell ungepflegt wirken. Der Beatbot Sora 70 will genau hier ansetzen und als 4-in-1-Pool-Roboter nicht nur Boden und Wände, sondern auch Wasserlinie und Oberfläche reinigen. Unser Kollege Johannes Knapp von NewGadgets hat sich angesehen, ob er hält, was er verspricht.

Im Test zeigt sich ein entsprechend breites Einsatzspektrum. Der Roboter ist hochwertig verarbeitet und kann wahlweise per App oder direkt am Gerät gesteuert werden. Ein integrierter 10.000-mAh-Akku ermöglicht laut Hersteller bis zu sieben Stunden Oberflächen- oder fünf Stunden Bodenreinigung. Zwei Bürsten mit insgesamt 26 Zentimetern Arbeitsbreite sowie eine separate Ansaugöffnung für die Oberfläche übernehmen die Reinigung. Unterstützt wird diese durch das sogenannte JetPulse-System, das mit seitlichen Wasserdüsen die Schmutzaufnahme verbessern soll. Der 6-Liter-Filterkorb fällt großzügig aus und ist für Pools bis zu 300 Quadratmeter ausgelegt.
Beatbot Sora 70 (NewGadgets) Beatbot Sora 70 (NewGadgets) Beatbot Sora 70 (NewGadgets)
Sein volles Potenzial entfaltet der Sora 70 in Verbindung mit der App. Dort stehen verschiedene Reinigungsmodi zur Verfügung, darunter ein Pro-Modus für alle Bereiche sowie ein Eco-Modus, der automatische Reinigungszyklen ermöglicht. Sinkt der Akkustand, kehrt der Roboter selbstständig an die Oberfläche zurück, was die Entnahme erleichtert.

Im Einsatz arbeitet das Gerät systematisch, etwa mit einem S-förmigen Muster am Boden. Anschließend werden auch Wände und Wasserlinie gereinigt - ein Bereich, der sonst oft manuell nachbearbeitet werden muss. Positiv fällt zudem auf, dass der Roboter auch mit flachen Zonen ab etwa 20 Zentimetern zurechtkommt.

Besonders hervorzuheben ist die integrierte Oberflächenreinigung. Während viele Modelle hier an ihre Grenzen stoßen, kann der Sora 70 schwimmende Partikel gezielt aufnehmen. Die zusätzliche Wasserströmung durch die JetPulse-Düsen soll dabei helfen, Schmutz zur Ansaugöffnung zu leiten. Damit kann das Gerät in vielen Fällen Aufgaben eines separaten Skimmers zumindest teilweise übernehmen.

Die Wartung bleibt unkompliziert: Der Filterkorb lässt sich einfach entnehmen und mit Wasser reinigen. Insgesamt überzeugte im Test das Reinigungsergebnis in allen Bereichen. Der Sora 70 deckt mehrere typische Problemzonen in einem Durchgang ab und reduziert so den manuellen Aufwand deutlich.

Einschränkungen gibt es bei der Fernsteuerung, die nur an der Oberfläche funktioniert, sowie bei der Frage, ob ein klassischer Skimmer vollständig ersetzt werden kann. Dennoch richtet sich das Modell klar an Nutzer, die möglichst viele Reinigungsaufgaben automatisieren möchten - insbesondere bei größeren Pools.

Unterm Strich bietet der Beatbot Sora 70 ein umfassendes Gesamtpaket mit Fokus auf Komfort und Vielseitigkeit. Seine Stärke liegt in der Kombination aus Boden-, Wand-, Linien- und Oberflächenreinigung, die ihn von vielen klassischen Poolrobotern abhebt.

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